Audi AG

Audi-Konzern erzielt im ersten Halbjahr Operative Umsatzrendite von 10,5 Prozent

Pressemitteilung   •   Aug 02, 2013 13:43 CEST

  • Umsatzerlöse von € 25,2 Mrd. und ein Operatives Ergebnis von € 2,6 Mrd. in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres
  • Finanzvorstand Axel Strotbek: „Wir halten an unserer Prognose für das Gesamtjahr fest.“
  • Luca de Meo, Vorstand Vertrieb der AUDI AG: „Trotz des teilweise schwierigen Marktumfelds werden wir dieses Jahr weiter wachsen.“


Audi setzt seinen Wachstumskurs konsequent fort. Von Januar bis Juni hat der Automobilhersteller rund 780.500 Automobile der Marke mit den Vier Ringen ausgeliefert – 6,4 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. Dabei erreichen die Umsatzerlöse des Audi-Konzerns im ersten Halbjahr 2013 mit € 25,2 Mrd. das hohe Niveau des Vorjahres. Das Operative Ergebnis liegt im gleichen Zeitraum mit € 2,6 Mrd. leicht unter dem Vorjahreswert von € 2,9 Mrd. Mit 10,5 Prozent Operativer Umsatzrendite bewegen sich die Ingolstädter erneut auf einem ertragsstarken Niveau im Wettbewerbsumfeld.

„Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen halten wir an unserer Prognose für das Gesamtjahr fest. Außerdem investieren wir kräftig in neue Produkte, entwickeln innovative wegweisende Technologien und bauen unsere weltweiten Fertigungskapazitäten weiter aus“, unterstreicht Finanzvorstand Axel Strotbek.

Vertriebsvorstand Luca de Meo kündigt an, dass Audi sein ursprünglich für 2015 angepeiltes Vertriebsziel schon dieses Jahr erreichen will: „Trotz des teilweise schwierigen Marktumfelds werden wir dieses Jahr weiter wachsen. 2013 wollen wir mehr als 1,5 Millionen Autos der Marke Audi an unsere Kunden ausliefern.“ Hier sollen vor allem die neue Audi A3-Familie und die SUV Q3 und Q5 einen wichtigen Beitrag leisten. 

Im ersten Halbjahr 2013 haben die Ingolstädter 780.467 (2012: 733.216) Autos der Marke Audi ausgeliefert – ein Plus von 6,4 Prozent und gleichzeitig ein neuer Bestwert. Dennoch kann sich das Unternehmen dem verschärften wirtschaftlichen Umfeld nicht gänzlich entziehen. So lagen die Umsatzerlöse des Audi-Konzerns in der ersten Jahreshälfte 2013 mit € 25.234 Mio. (2012: 25.022) auf Vorjahresniveau.

Im Zuge des Volumenwachstums erhöhten sich die Herstellungskosten auf € 20.190 Mio. (2012: 19.881) und die Vertriebskosten auf € 2.284 Mio. (2012: 2.209). Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen ein Operatives Ergebnis von € 2.644 Mio. (2012: 2.871) – ein Minus von 7,9 Prozent.

Mit einer Operativen Umsatzrendite von 10,5 Prozent (2012: 11,5) übertrifft der Audi-Konzern im ersten Halbjahr erneut seinen strategischen Zielkorridor von acht bis zehn Prozent und zählt somit zu einem der ertragsstärksten Unternehmen in der Fahrzeugindustrie. Vor Steuern erwirtschaftete der Konzern ein Ergebnis von € 2.974 Mio. (2012: 3.175). Dies entspricht einer Umsatzrendite vor Steuern von 11,8 Prozent (2012: 12,7).

Trotz großer Vorleistungen für neue Produkte, innovative Antriebstechnologien und den Ausbau des weltweiten Produktionsnetzwerks finanzierte Audi alle Investitionen des operativen Geschäfts wie in den Vorjahren vollständig aus eigenen Mitteln. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres € 3.236 Mio. (2012: 3.241).

Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen von Januar bis Juni erhöhten sich auf € 1.995 Mio. (2012: 1.701) – ein Plus von 17,3 Prozent gegenüber Vorjahr. Hierbei spielen vor allem der Ausbau sowie die Erneuerung der Produktpalette eine große Rolle. Neben der neuen A3 Limousine, die im Herbst auf den Markt kommt, wird Audi noch in diesem Jahr den neuen A8 in den Handel bringen. Das Audi-Flaggschiff untermauert den Führungsanspruch des Unternehmens, zum Beispiel mit einer Weltneuheit in der Beleuchtungstechnologie, dem Audi Matrix LED-Scheinwerfer. Auch mit Audi connect etabliert die Marke mit den vier Ringen wegweisende Standards in der Automobilindustrie. Die Modelle der A3-Familie werden sich in Zukunft via LTE-Datenverbindung noch schneller mit ihrer Umwelt vernetzen. Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen auf die Markteinführung neuer Automobile mit alternativen Antrieben vor, zum Beispiel der neue Plug-in-Hybrid Audi A3 Sportback e-tron, der 2014 zu den Händlern rollen wird. Mit diesen und weiteren Innovationen will Audi gesetzliche CO2-Vorgaben erfüllen und Kunden weltweit begeistern.

Mit € 13.536 Mio. (2012: 13.377) lag die Netto-Liquidität zur Jahresmitte 2013 leicht über dem entsprechenden Wert zum 30. Juni 2012.

Im Gesamtjahr 2013 sollen die Umsatzerlöse im Zuge des Auslieferungswachstums  das Vorjahresniveau leicht übertreffen. Gleichzeitig plant das Unternehmen, trotz intensiver Vorleistungen zum Ausbau des globalen Produktionsnetzwerkes sowie höherer Aufwendungen für neue Automobile und Technologien, eine Operative Umsatzrendite am oberen Ende des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent zu erreichen. Das hohe Investitionsvolumen für Standorte, Produkte und neue Technologien will Audi auch in Zukunft aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit abdecken.


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.