Audi AG

Audi-Konzern nach drei Quartalen mit 10,1 Prozent Operativer Umsatzrendite

Pressemitteilung   •   Nov 04, 2013 13:28 CET

  • Von Januar bis September Umsatzerlöse von € 36,97 Mrd. und Operatives Ergebnis von € 3,74 Mrd. erwirtschaftet
  • Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation: „Hohe Vorleistungen und Investitionen, um Audi weltweit weiter erfolgreich aufzustellen“
  • Audi erweitert sein Produktionsnetz: Zusätzliche Fertigungsstrukturen in Ungarn und China, Produktion in Brasilien und neues Werk in Mexiko

Audi A3 Limousine

Der Audi-Konzern hat in den ersten drei Quartalen 2013 insgesamt 1.180.748 (2012: 1.097.507) Automobile mit den Vier Ringen ausgeliefert. Damit erreichten die Ingolstädter Umsatzerlöse in Höhe von € 36.965 (2012: 37.667) Mio. und ein Operatives Ergebnis von € 3.743 (2012: 4.197) Mio. Der Audi-Konzern erzielte somit eine Operative Umsatzrendite von 10,1 (2012: 11,1) Prozent.

Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation, kommentiert die Q3-Ergebnisse der AUDI AG: „Wir tätigen heute und in den nächsten Jahren hohe Vorleistungen und Investitionen, um Audi in Zukunft weltweit noch besser aufzustellen.“ Das Unternehmen verfolge eine nachhaltige Wachstumsstrategie, die sich nur über intensive Vorleistungen in neue Produkte und Technologien sowie ein erweitertes Produktionsnetzwerk erfolgreich umsetzen lasse. Deshalb hat der Audi-Konzern Anfang des Jahres das größte Investitionsprogramm seiner Geschichte aufgelegt und investiert bis 2015 durchschnittlich mehr als € 3,5 Mrd. jährlich.

Nach neun Monaten hat das Unternehmen bereits 1.180.748 (2012: 1.097.507) Automobile der Marke Audi an Kunden übergeben – ein Plus von 7,6 Prozent. Dabei erzielte der Audi-Konzern Umsatzerlöse von € 36.965 (2012: 37.667) Mio. Vor allem die hohe Nachfrage nach den Modellen der neuen A3-Familie sowie das dynamische Wachstum in Asien und Nordamerika wirkten sich hierbei positiv aus. Gleichzeitig belasteten aber Mixeffekte – insbesondere durch die rückläufige Nachfrage in den von Staatsschuldenkrisen geprägten Ländern Westeuropas – sowie Währungseffekte die Entwicklung der Umsatzerlöse, die bis Ende September 1,9 Prozent unter dem hohen Vorjahreswert lagen.

Das Operative Ergebnis reduzierte sich infolge der hohen Vorleistungen in neue Produkte und Technologien sowie den Ausbau des internationalen Produktionsnetzwerkes auf  € 3.743 (2012: 4.197) Mio. Im Juni hat im ungarischen Győr die Produktion der neuen A3 Limousine begonnen. Hierzu hat Audi den bestehenden Standort zu einem vollwertigen Automobilwerk ausgebaut. Ende des Jahres geht im chinesischen Foshan das zweite Werk im Reich der Mitte ans Netz. Außerdem bereitet das Unternehmen in Brasilien den Produktionsstart der A3 Limousine sowie des Q3 vor und baut einen komplett neuen Standort in Mexiko.

Dennoch liegt die Operative Umsatzrendite nach neun Monaten mit 10,1 (2012: 11,1) Prozent weiterhin leicht über dem strategischen Zielkorridor von acht bis zehn Prozent.

Vor Steuern erwirtschaftete der Audi-Konzern in den ersten neun Monaten € 4.270 (2012: 4.764) Mio. und erzielte damit eine Umsatzrendite vor Steuern von 11,6 (2012: 12,6) Prozent. Nach Steuern lag das Konzernergebnis bei € 3.132 (2012: 3.421) Mio.

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres lieferte die Marke mit den Vier Ringen 400.281 (2012: 364.291) Automobile an Kunden aus. Dabei erzielte der Audi-Konzern Umsatzerlöse von € 11.731 (2012: 12.645) Mio. Das Operative Ergebnis lag bei € 1.100 (2012: 1.325) Mio. Die Operative Umsatzrendite erreichte 9,4 (2012: 10,5) Prozent.

Der Audi-Konzern plant die Auslieferungen der Marke Audi im Gesamtjahr 2013 auf über 1,5 Millionen Automobile zu steigern. Im Zuge des gesteigerten Auslieferungsvolumens wird das Unternehmen bei den Umsatzerlösen das Vorjahresniveau voraussichtlich leicht übertreffen. Trotz intensiveren Vorleistungen zum Ausbau des internationalen Produktionsnetzwerkes sowie höherer Aufwendungen für Produkte und Technologien – vor allem zur Erfüllung der weltweit verschärften CO2-Regularien – planen die Ingolstädter mit einer Operativen Umsatzrendite am oberen Ende des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent.

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.