Audi AG

Audi legt Sonderschichten ein

Pressemitteilung   •   Feb 11, 2014 10:18 CET

  • 33 Zusatzmaßnahmen an den deutschen Standorten im Januar und Februar
  • Dr. Frank Dreves, Vorstand Produktion: „Rechnen auch in den Folgemonaten mit zusätzlicher Fertigung in Ingolstadt und Neckarsulm“
  • Personalvorstand Thomas Sigi: „Hohe Auftragslage sorgt für nachhaltige Beschäftigung.“

Die AUDI AG ist schwungvoll ins neue Jahr gestartet: So sorgt die große Nachfrage etwa nach den Audi-Modellen A3, Q5 sowie A6, A7 und R8 für eine hohe Auslastung in den Werken Ingolstadt und Neckarsulm. Allein im Februar hat der Automobilhersteller bereits zehn Sonderschichten im Werk Ingolstadt gefahren, in Neckarsulm waren es drei. Weitere acht Zusatzschichten in Ingolstadt und zwei in Neckarsulm sind für diesen Monat noch geplant.

Bedingt durch die starke Nachfrage nach den in Ingolstadt und Neckarsulm gefertigten Baureihen hat Audi gleich zum Jahresbeginn Sonderschichten eingelegt. Am Standort Ingolstadt waren es im Januar neun Sonderschichten, eine zusätzliche Schicht fuhr die Fertigung in Neckarsulm.

Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves: „Unsere Audi-Modelle sind weltweit sehr beliebt, unsere Auftragsbücher gut gefüllt. Das stimmt uns zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr wieder wachsen werden. Für die kommenden Monate rechnen wir mit einer weiterhin guten Auslastung sowie Zusatzschichten an unseren beiden deutschen Heimatstandorten.“

„Die Werke Ingolstadt und Neckarsulm sind wichtige Säulen unserer Wachstumsstrategie“, sagt Personalvorstand Thomas Sigi. „Die hohe Auslastung sichert nachhaltig die Beschäftigung. Somit bieten wir unseren Mitarbeitern neben einem attraktiven Arbeitsumfeld gute Perspektiven und Sicherheit – aktuell mit einer Beschäftigungsgarantie bis Ende 2018.“

„Der Betriebsrat hat die vom Unternehmen beantragten Sonderschichten für die ersten Wochen im Jahr genehmigt, um eine möglichst wirtschaftliche Fahrweise zu ermöglichen. Die Auftragslage ist ausgezeichnet und die zusätzlichen Schichten zeigen die hohe Flexibilität der Belegschaften. Die Beschäftigten tragen so einen entscheidenden Teil zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Produktionsstandorte im internationalen Konzernverbund bei“, sagt Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch.

Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Modell

Kraftstoffverbrauch kombiniert

CO2-Emission kombiniert

A3

7,0 – 3,2 l/100 km

162 – 85 g/km

A6

9,8 – 4,9 l/100 km

229 – 129 g/km

A7 Sportback

9,8 – 5,1 l/100 km

229 – 135 g/km

Q5

8,5 – 5,3 l/100 km

199 – 139 g/km

R8

14,9 – 12,4 l/100 km

349 – 289 g/km


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.