Audi AG

Audi México setzt Fokus auf lokale Lieferanten

Pressemitteilung   •   Mai 15, 2014 10:06 CEST

  • Startschuss für neuen Lieferantenpark mit rund 1.000 Arbeitsplätzen
  • Beschaffungsvorstand Dr. Bernd Martens: „Deutliches Bekenntnis zum Standort Mexiko“
  • Deutlich über 65 Prozent der Automobilkomponenten sollen mittelfristig aus dem NAFTA-Raum kommen

Audi México schafft mit seiner ambitionierten Lokalisierungsstrategie Arbeitsplätze im NAFTA-Raum. Mittelfristig sollen deutlich mehr als 65 Prozent der Zulieferteile für den Audi Q5* aus Nordamerika kommen, langfristig sogar bis zu 90 Prozent. Mehr als 20.000 Arbeitsplätze können so in den kommenden zehn Jahren entstehen, rund 1.000 davon in einem Lieferantenpark südlich des Audi-Werks in San José Chiapa. Zum Spatenstich trafen sich heute Audi-Beschaffungsvorstand Dr. Bernd Martens und der Gouverneur von Puebla, Rafael Moreno Valle Rosas. Der JIS-Lieferantenpark (Just-in-Sequence) soll in einer ersten Teilstufe Ende 2014 den Betrieb aufnehmen. Die Serienproduktion der zweiten Generation des Audi Q5 für den Weltmarkt startet 2016.

„Wir setzen auf starkes Wachstum in Nordamerika und auf eine ebenso ehrgeizige Beschaffungsstrategie“, sagt Martens: „Mit der sehr hohen Lokalisierungsrate setzen wir auch auf eine Top-Qualifizierung unserer lokalen Lieferanten.“ Bereits zum Produktionsstart des Audi Q5 soll der lokale Fertigungsanteil bei 65 Prozent liegen und später auf 90 Prozent steigen. Die Auswahl der Lieferanten läuft auf Hochtouren. Zwei Drittel der bisher mehr als 200 Ausschreibungen – für Teile wie Windschutzscheiben, Reifen oder Cockpit-Elektronik – sind bereits abgeschlossen. Premium-Qualität und Liefertreue haben bei der Auswahl Vorrang. „Das gilt weltweit, unabhängig vom Produktionsstandort“, so Martens.

Sieben der mehr als hundert Lieferanten aus dem NAFTA-Raum siedeln sich auf dem Gelände an. Es umfasst in der ersten Ausbaustufe eine Fläche von 24.000 Quadratmetern. Klaus-Peter Körner, Leiter Produktion Audi México: „Um den Audi Q5 nach den individuellen Wünschen des Kunden zu bauen, ist eine effiziente Logistik notwendig. Mit der engen Anbindung der Lieferanten ans Werk ermöglichen wir schnelle und effiziente Prozesse.“

Rund 1.000 Menschen sind zukünftig im JIS-Lieferantenpark in San José Chiapa beschäftigt. Sie werden dort Teile sequenzgenau an das Audi-Werk liefern. Insgesamt entstehen durch den hohen Lokalisierungsgrad 20.000 Arbeitsplätze in der Region.

Die Broschüre zum JIS-Lieferantenpark steht auf den Audi MediaServices zur Verfügung.

Fotos von der Veranstaltung sind am Donnerstag, 15. Mai, ab 10 Uhr, unter www.audi-mediaservices.com abrufbar.

Verbrauchsangaben des genannten Modells:

Audi Q5:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,5 - 4,9;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 199 - 129 


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.