Audi AG

Audi mit schlagkräftiger Mannschaft in Le Mans und der Langstrecken-WM

Pressemitteilung   •   Feb 03, 2014 11:10 CET

  • Weltmeister Loïc Duval und Tom Kristensen starten mit Lucas di Grassi
  • Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer erneut ein Team
  • Dritter Audi mit Albuquerque, Bonanomi und Jarvis in Spa und Le Mans*

Fünf Weltmeister und Le-Mans-Sieger sowie ein ehemaliger Formel-1-Pilot – mit diesem hochkarätigen Fahreraufgebot geht Audi 2014 in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und in Le Mans an den Start.

Die Titelverteidiger Loïc Duval (F) und Tom Kristensen (DK) teilen sich erstmals einen Audi R18 e-tron quattro mit Lucas di Grassi (BR). Der ehemalige Formel-1-Pilot, der seit 2012 für Audi antritt und im vergangenen Jahr in Spa und Le Mans Dritter wurde, steigt nun zum Stammfahrer auf und ersetzt Allan McNish (GB), der seine Karriere als aktiver Rennfahrer beendet hat. Auf dem Weg zum WM-Titel 2013 gewannen Duval, Kristensen und McNish drei WM-Läufe – darunter auch das 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Für Rekordsieger Kristensen war es dort der neunte Erfolg, für seinen Teamkollegen Duval der erste.

Marcel Fässler (CH), André Lotterer (D) und Benoît Tréluyer (F) bilden auch im dritten Jahr der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft eine Mannschaft. 2012 holten sie den WEC-Fahrertitel und siegten zum zweiten Mal in Folge in Le Mans. 2013 gewann das Trio die WEC-Rennen in Spa, São Paulo und Shanghai und belegte den zweiten Rang in der Fahrerwertung.

Beim 6-Stunden-Rennen in Spa (3. Mai) und beim Saisonhöhepunkt in Le Mans (14./15. Juni) setzt Audi einen zusätzlichen R18 e-tron quattro ein.* Dieser wird vom bisherigen DTM-Piloten Filipe Albuquerque (P) sowie Marco Bonanomi (I) und Oliver Jarvis (GB) pilotiert. Bonanomi war 2013 Test- und Ersatzfahrer des LMP1-Projekts von Audi, Jarvis siegte bei den nicht zur WM zählenden 12 Stunden von Sebring und belegte in Spa und Le Mans jeweils Rang drei. Ersatzfahrer für die Rennen in Spa und Le Mans ist der erfahrene Marc Gené (E).

„Auch 2014 sind wir fahrerisch sehr gut aufgestellt“, sagt Audi-Motorsportchef 
Dr. Wolfgang Ullrich. „Natürlich ist es nicht leicht, einen Piloten wie Allan McNish, der 14 Jahre lang für Audi gefahren ist, zu ersetzen. Aber Lucas di Grassi hat bei seinen bisherigen Einsätzen für Audi immer überzeugt. Für Filipe Albuquerque kommt der Wechsel von der DTM in die WEC zum idealen Zeitpunkt. Er ist bereit für den nächsten Karriereschritt. Unser aktueller Sportwagen-Kader wird in einer Saison, die wegen des neuen Technischen Reglements und neuer Gegner eine große Herausforderung wird, für Furore sorgen.“

Chris Reinke, Projektleiter LMP bei Audi, sagt: „Mit Lucas di Grassi haben wir die ideale Ergänzung zu Tom Kristensen und Loïc Duval gefunden. Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer sind bereits seit mehreren Jahren ein gutes Team. Wir freuen uns, Filipe Albuquerque als Fahrer im LMP1-Sportwagen zu haben. Bei Testfahrten hat er gezeigt, dass er gut mit der Umstellung vom DTM-Auto auf einen LMP1-Prototyp zurechtkommt. Zusammen mit Marco Bonanomi und Oliver Jarvis bildet er ein vielversprechendes Trio, das bei seinen Einsätzen eine echte Verstärkung sein wird.“

Fahrerkombinationen FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2014

6 Stunden von Spa und 24 Stunden von Le Mans
Lucas di Grassi/Loïc Duval/Tom Kristensen (BR/F/DK)
Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F)
Filipe Albuquerque/Marco Bonanomi/Oliver Jarvis (P/I/GB)*
 
Alle übrigen Rennen zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2014
Lucas di Grassi/Loïc Duval/Tom Kristensen (BR/F/DK)
Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F)

*vorbehaltlich der Bestätigung durch das Selektionskomitee des ACO und der FIA

– Ende –

Hinweis für die Redaktionen: Bis zum Rennen in Le Mans im Juni liefern wir Ihnen jeden Montag neue Hintergrund-Informationen zum R18-Projekt und zum Audi-Engagement beim berühmtesten Langstrecken-Rennen der Welt, das in diesem Jahr am 14./15. Juni ausgetragen wird. Nächste Woche: die Logistik einer WM-Saison.
 


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.