Audi AG

Audi R8 LMS Cup 2014 stark besetzt

Pressemitteilung   •   Mai 07, 2014 11:01 CEST

- Bis zu 24 Rennwagen erstmals mit Push-to-Pass-System
- Rahel Frey, André Couto und junge Talente aus Asien am Start
- Audi R8 LMS Cup startet in China mit WEC

Der Audi R8 LMS Cup startet in seine dritte Saison, ist mit bis zu 24 Teilnehmern so populär wie noch nie und bietet mit einem neuen Push-to-Pass-System noch mehr Überholmanöver. Zum Fahreraufgebot zählen unter anderem die Schweizerin Rahel Frey, der frühere Macau-GP-Sieger André Couto, junge Talente wie Aidan Wright aus Australien oder Matt Solomon aus Hongkong. Die Serie tritt an sechs Rennwochenenden zu zwölf Läufen an.

Das Fahrerfeld des beliebten Cups vereint auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Protagonisten, darunter die Gesamtsieger der Jahre 2012 und 2013 Marchy Lee und Adderly Fong (beide aus Hongkong), das chinesische Motorsport-Talent „Franky“ Cheng Congfu und der frühere Formel-1-Fahrer Alex Yoong aus Malaysia. Auch die GT-Spezialistin Rahel Frey – im Vorjahr Laufsiegerin in Shanghai – geht wieder in Asien auf Punktejagd. Gemeinsam mit André Couto, Aidan Wright und Matt Solomon bilden sie die Spitze eines Fahrerfeldes, mit dem der Audi R8 LMS Cup hilft, den Motorsport in der Region weiterzuentwickeln.

Ein weiteres Highlight ist die Push-to-pass-Funktion: Mittels Knopfdruck stehen kurzzeitig bis zu 50 PS mehr zur Verfügung, die taktisch bei Überholmanövern eingesetzt werden können. Die Zahl dieser erlaubten Boost-Vorgänge wird für jede Rennstrecke individuell definiert. Außerdem müssen Rennfahrer, die einen Podiumsplatz erreichen, beim nächsten Lauf Ballastgewicht ins Auto laden. „Die Push-to-Pass-Funktion ist eine neue strategische Komponente und wird zusätzliche Überholmanöver ermöglichen, während der Ballast nach Erfolgen den Wettbewerb an der Spitze noch intensiver werden lässt“, erklärt Rene Koneberg, Leiter von Audi Sport customer racing Asia.

Zugleich setzt der Cup als erster Markenpokal von Audi seine Internationalisierung weiter fort. Die 2012 in China gegründete Rennserie fährt in diesem Jahr erstmals auf der Strecke von Fuji in Japan. Die südkoreanische Strecke in Yeongam, Sepang in Malaysia sowie Shanghai in China ergänzen den Kalender um drei weitere Formel-1-Strecken. Auf dem Kurs von Shanghai steht ein gemeinsamer Auftritt mit der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC an.

Der Audi R8 LMS hat sich als technische Basis für den Cup in den vergangenen beiden Jahren bestens bewährt. Der Rennwagen basiert zu mehr als 50 Prozent auf dem Serienmodell, wird von einem V10-FSI-Aggregat angetrieben und verfügt über den Audi Space Frame (ASF) als gleichermaßen leichtes wie robustes Rückgrat. Neben den bereits routinierten Rennfahrern vertrauen auch die Amateurpiloten auf den GT3-Rennwagen. Audi Sport customer racing Asia bietet seinen Kunden darüber hinaus ein breites Programm an Dienstleistungen. So zählen Sportwagen-Trainings ebenso zum Angebot wie Kurse zum Erwerb einer Motorsport-Rennlizenz und die einsatzfertig zur Verfügung gestellten Cup-Rennwagen.

Kalender Audi R8 LMS Cup

17.–18.05. Korea International Circuit, Yeongam, Südkorea (GT Asia)
26.–27.07. Fuji Speedway, Fuji, Japan (Super Taikyu)
16.–17.08. Sepang International Circuit, Sepang, Malaysia (GT Asia)
27.–28.09. Guangzhou, China
18.–19.10. Shanghai International Circuit, Shanghai, China (Sports Car Champions Festival)
31.10.–02.11. Shanghai International Circuit, Shanghai, China (WEC)

Offizielle Website des Audi R8 LMS Cup: www.audir8lmscup.com

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.