Audi AG

Audi-Teams peilen dritten Sieg in Spa an

Pressemitteilung   •   Jul 19, 2013 14:23 CEST

  • Sieben Audi R8 LMS ultra beim größten GT3-Rennen der Welt
  • Audi beim Klassiker in Belgien seit 2011 ungeschlagen
  • Audi-Werksfahrer, GT-Spezialisten und Privatpiloten in den Cockpits

Die Kunden von Audi Sport customer racing stehen vor einer ehrgeizigen Aufgabe: Die 24 Stunden von Spa am 27. und 28. Juli gelten mit mehr als 70 Teilnehmern als härtestes GT3-Rennen der Welt. Nach den beiden Erfolgen der Werksteams in den Jahren 2011 und 2012 soll der R8 LMS ultra nun den dritten Sieg in Folge erringen.

Zwei mal drei: Für Audi geht es bei den 24 Stunden in Spa um den dritten Sieg in Folge – und um den dritten Sieg bei einem 24-Stunden-Rennen in diesem Jahr. 2011 und 2012 hat der Audi R8 LMS den Klassiker in den Ardennen gewonnen. Und in diesem Jahr feierte die Marke mit dem Sieg des R8 GRAND-AM in der GT-Klasse der 24 Stunden von Daytona und dem zwölften Gesamtsieg eines Audi-Sportprototypen bei den 24 Stunden von Le Mans schon zwei internationale Langstrecken-Erfolge.

In Spa wartet ein Wettbewerb der Superlative auf die Teams: Für den vierten Lauf zur Blancpain Endurance Series am 27. und 28. Juli haben sich 73 Teilnehmer angemeldet. Neun Sportwagen-Marken kämpfen um den Sieg. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es einen so intensiven GT3-Wettbewerb. Audi feierte den ersten Gesamtsieg seines Kundensport-Rennwagens R8 LMS bei einem 24-Stunden-Rennen vor zwei Jahren in Spa – eingesetzt vom Team WRT, gefahren von Mattias Ekström und seinen beiden Teamkollegen Timo Scheider und Greg Franchi. Der zweimalige DTM-Champion Ekström kehrt nun mit WRT an den historischen Ort zurück. Er startet als Teamkollege seines schwedischen Landsmannes Edward Sandström. Dritter im Bunde ist Audi-Werksfahrer Marcel Fässler, Le-Mans-Gewinner von 2011 und 2012. Fässlers Le-Mans-Teamkollege André Lotterer kommt ebenfalls in die Ardennen: Der Deutsche, der in Belgien aufwuchs, teilt sich den R8 LMS ultra Startnummer „2“ mit Blancpain-Endurance-Champion Christopher Mies und Vorjahressieger Frank Stippler.

Die belgische WRT-Mannschaft von Teamchef Vincent Vosse bringt beim Heimspiel zwei weitere R8 LMS ultra an den Start. Rahel Frey teilt sich wie bei den übrigen Läufen zur Blancpain Endurance Series mit der Startnummer „0“ ein Cockpit mit Matt Halliday und Niki Mayr-Melnhof. Stéphane Ortelli, Gewinner der Blancpain Endurance Series im Vorjahr, teilt sich das Auto Nummer „1“ mit Vorjahressieger René Rast und mit Laurens Vanthoor.

Das Team Phoenix Racing von Ernst Moser geht mit seinen beiden bekannten Stammbesetzungen aus der Blancpain Endurance Series an den Start. Christopher Haase, Meister der Blancpain Endurance Series, teilt sich die Startnummer „6“ mit Harold Primat und Audi-Werksfahrer Oliver Jarvis, dem GT-Klassensieger der 24 Stunden von Daytona 2013. Enzo Ide, Anthony Kumpen und Markus Winkelhock steuern das Schwesterauto mit der Nummer „16“.

Einen siebten Audi R8 LMS ultra bringt United Autosports an den Start. Das anglo-amerikanische Privatteam von Richard Dean und Zak Brown startet zum vierten Mal in Folge bei dem Klassiker. Die Mannschaft vertraut in der Pro-Am-Klasse auf die britischen Fahrer Will Bratt und Glynn Geddie, den gebürtigen Franzosen Alain Li sowie Mark Patterson aus den USA.

Während die Fans das Rennen vor Ort an der legendären, 7,004 Kilometer langen Ardennen-Achterbahn erleben, dürfen sich die Zuschauer zu Hause in diesem Jahr auf eine umfangreiche Fernseh-Berichterstattung freuen. Der Sender Motors TV überträgt insgesamt fast zwölf Stunden direkt vom Geschehen in Belgien. RTL Nitro sendet am Sonntagabend (28. Juli) eine 60-minütige Zusammenfassung. RTL strahlt vor dem GP von Belgien am 24. August ein weiteres Resümee aus.

Die Sendezeiten im Detail:   
Motors TV  
 
Samstag, 27. Juli: 15:45–19:00 Uhr, 21:00–22:30 Uhr
Sonntag, 28. Juli: 8:00–12:00 Uhr, 14:00–17:00 Uhr

RTL Nitro  
Sonntag, 28. Juli: 19:15–20:15 Uhr

RTL    
Samstag, 24. August: 13:25–13:35 Uhr

Livestream (www.blancpain-endurance-series.com)
Samstag, 27. Juli: 16:00–20:00 Uhr, 21:00–23:00 Uhr
Sonntag, 28. Juli: 8:00–12:00 Uhr, 13:30–17:00 Uhr,
Highlights: 19:00 Uhr

Die Audi-Kundenteams bei den 24 Stunden von Spa 2013

Belgian Audi Club Team WRT
#0 Rahel Frey/Matt Halliday/Niki Mayr-Melnhof (CH/NZ/A)
#1 Stéphane Ortelli/René Rast/Laurens Vanthoor (MC/D/B)
#2 André Lotterer/Christopher Mies/Frank Stippler (D/D/D)
#13 Mattias Ekström/Marcel Fässler/Edward Sandström (S/CH/S)

Phoenix Racing

#6 Christopher Haase/Oliver Jarvis/Harold Primat (D/GB/CH)
#16 Enzo Ide/Anthony Kumpen/Markus Winkelhock (B/B/D)

United Autosports

#125 Will Bratt/Glynn Geddie/Alain Li/Mark Patterson (GB/GB/F/USA)


Stimmen der Verantwortlichen

Dr. Wolfgang Ullrich, Audi-Motorsportchef: „Spa wird auch in diesem Jahr das beeindruckendste GT3-Rennen, das man sich vorstellen kann. Dieses Konzept funktioniert einfach gut. Nach den beiden Erfolgen, die wir dort gefeiert haben, liegt es dieses Jahr in den Händen unserer Teams, für Audi ein gutes Ergebnis zu holen. Wir unterstützen das Engagement mit einigen Werksfahrern, die dieses Rennen gerne fahren. Es wird sicher ein sehr spannendes, aber auch ein sehr hartes Rennen.“

Romolo Liebchen, Leiter Audi Sport customer racing: „Nach zwei Siegen in Folge will Audi Sport customer racing diesmal seine Kunden dabei unterstützen, um den dritten Sieg in Spa zu kämpfen. Wie anspruchsvoll diese Aufgabe aktuell in der Blancpain Endurance Series ist, haben die ersten drei Rennen gezeigt. Drei verschiedene Marken haben bislang gewonnen, aber noch war kein Audi-Team darunter. Der R8 LMS ultra muss mit einem Luftmengenbegrenzer starten, der deutlich kleiner ausfällt als noch vor einem Jahr. Unsere Kunden müssen also durch Faktoren wie Strategie, möglichst kurze Boxenstandzeiten und fehlerfreies Fahren versuchen, diesen Nachteil zu kompensieren. Dies stellt eine riesige Herausforderung dar.“

Ausgewählte Stimmen aus jedem Fahrerteam

Rahel Frey, Audi R8 LMS ultra #0 (Belgian Audi Club Team WRT)
„Bei einem Langstrecken-Rennen braucht man ein sehr zuverlässiges Auto, und das ist der R8 LMS ultra zweifellos. Auch fahrerisch muss alles passen, und meine Teamkollegen Matt Halliday, Niki Mayr-Melnhof und ich ergänzen uns gut. Das Team WRT ist eine Spitzenmannschaft. Nun starte ich in mein drittes 24-Stunden-Rennen. In Le Mans war ich vor einigen Jahren mit einem Privatteam am Start, das früh ausgefallen ist. Vor zwei Monaten bin ich mit der Audi race experience am Nürburgring gestartet, aber das Rennen wurde neun Stunden lang unterbrochen. Jetzt hoffe ich, in Spa zum ersten Mal auch die gesamte Distanz zu fahren.“

René Rast, Audi R8 LMS ultra #1 (Belgian Audi Club Team WRT)
„Vor einem Jahr haben wir in Spa gewonnen, deshalb ist es ein besonders schönes Gefühl, an diesen Ort zurückzukehren. Nun starte ich in einer etwas anderen Konstellation – mit dem Belgian Audi Club Team WRT, das vor zwei Jahren der Sieger war, und mit Stéphane Ortelli und Laurens Vanthoor als Teamkollegen. Zu dritt haben wir in den ersten drei Läufen der Blancpain Endurance Series erlebt, dass die Trauben in diesem Jahr sehr hoch hängen. Natürlich wollen wir ein gutes Ergebnis. Spa ist das wichtigste GT3-Langstrecken-Rennen und wir wollen uns von Tabellenplatz sechs verbessern.“

André Lotterer, Audi R8 LMS ultra #2 (Belgian Audi Club Team WRT)
„Spa ist meine Heimstrecke, denn ich bin in Belgien groß geworden. Deshalb freue ich mich auch, mit dem belgischen Team WRT von Vincent Vosse zu starten. Und in diesem Jahr wieder mit einem Audi R8 LMS ultra zu diesem Rennen zurückzukehren, ist fantastisch. Schon vor einem Jahr waren wir sehr schnell, aber uns hat das Glück gefehlt, denn ein Gegner fuhr in unser Auto. So haben wir unverschuldet zwölf Runden verloren. Mit Frank Stippler und Christopher Mies habe ich zwei starke Teamkollegen, die mit dem R8 schon viele Rennen gewonnen haben. Wir wollen ein Wörtchen um die Spitze mitreden.“

Christopher Haase, Audi R8 LMS ultra #6 (Phoenix Racing)
„Die Atmosphäre in Spa ist einfach Spitze. Es ist das größte GT3-Rennen der Welt und es hat einen ganz eigenen Reiz – vom Starterfeld bis zu einem traditionellen Feuerwerk um Mitternacht, das man sogar aus dem Cockpit sehen kann. Die Strecke ist Weltklasse, das Wetter sorgt immer wieder für Überraschungen und es werden mehr als 70 Autos erwartet. Ich glaube, uns steht in diesem Jahr die schwierigste Ausgabe dieses Rennens bevor.“

Mattias Ekström, Audi R8 LMS ultra #13 (Belgian Audi Club Team WRT)
„2011 haben wir mit WRT die 24 Stunden von Spa gewonnen – ein Sieg, der mir in meiner Karriere sehr viel bedeutet. Jetzt starte ich zum ersten Mal mit Edward Sandström, den ich schon lange kenne, und mit Marcel Fässler. Der R8 LMS ultra ist exzellent, und mit dem Belgian Audi Club Team WRT steht ein Spitzenteam hinter uns. Wir haben in diesem Jahr alle Zutaten, die uns helfen, um einen Sieg zu kämpfen.“

Markus Winkelhock, Audi R8 LMS ultra #16 (Phoenix Racing)

„Ich bin schon sehr neugierig, denn ich war noch nie bei den 24 Stunden von Spa am Start. Meine beiden belgischen Teamkollegen Enzo Ide und Anthony Kumpen haben auf diesem Kurs in ihren Karrieren schon viele Runden gedreht. Unser Testtag war positiv und Phoenix Racing ist wie immer bestens präpariert. Ich habe mein Ausdauertraining mit Radfahren und Laufen intensiviert und mich mit Saunagängen auch auf die Hitze vorbereitet.“

Mark Patterson, Audi R8 LMS ultra #125 (United Autosports)
„Ich bin mir sicher, dass unser Audi R8 im Verlauf von 24 Stunden eine gute Chance hat, um einen Podiumsplatz in der Pro-Am-Wertung mitzufahren. Ich fahre für United Autosports, seit das Team Anfang 2010 gegründet worden ist, und war schon in Spa, Daytona, Abu Dhabi und Bathurst am Start. Ich fühle mich sehr wohl bei dieser Mannschaft. Spa ist die beste Strecke der Welt mit sagenhaften Kurven wie Eau Rouge, Pouhon, Stavelot oder Blanchimont.“
 
Zeitplan

Donnerstag, 25. Juli
09:45–11:15 Uhr  Freies Training 1
18:15–19:15 Uhr  Pre-Qualifying
20:10–21:25 Uhr  Qualifying
21:55–23:10 Uhr  Qualifying

Freitag, 26. Juli
18:15–18:35 Uhr  Super-Pole-Qualifying

Samstag, 27. Juli
09:05–09:25 Uhr  Warm-up
16:30 Uhr    Start

Sonntag, 28. Juli
16:30 Uhr    Ziel

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.