Audi AG

Audi Tradition mit Silberpfeilen in Monaco

Pressemitteilung   •   Mai 02, 2014 14:39 CEST


  • Motorsport-Ikonen beim Grand Prix Monaco Historique
  • Formel 1-Legende Jacky Ickx im Auto Union Typ C von 1936
  • Audi-Entwicklungschef Prof. Dr. Ulrich Hackenberg pilotiert einen Auto Union Typ D von 1939

  • Außergewöhnliche Momente erleben die Fans des historischen Motorsports, wenn am 10. und 11. Mai im Fürstentum Monaco einmal aufs Neue große Rennzeiten wieder aufleben. Beim Grand Prix Monaco Historique treffen Formel-Rennwagen aus verschiedensten Epochen in spektakulären Rennen aufeinander. Besonderes Highlight: Auf der weltberühmten Formel 1-Strecke erwartet die Fans täglich ein Sonderlauf. Audi ist mit einem Auto Union Typ C aus dem Jahr 1936 und einem Auto Union Typ D von 1939 mit am Start. Am Lenkrad des Typ C ist Formel 1- und Le Mans-Ikone Jacky Ickx. Den Auto Union Typ D fährt Audi-Entwicklungsvorstand Prof. Dr. Ulrich Hackenberg.

    Der Auto Union Typ C war in der Rennsaison 1936 das Maß aller Dinge. Die Geschichte des erfolgreichsten Fahrers der Auto Union – Bernd Rosemeyer –, der in diesem Jahr Europameister wurde, ist somit untrennbar mit dem Typ C verbunden. 520 PS aus 16 Zylindern trieben den Silberpfeil auf bis zu 340 Stunden­kilometer Spitze. Das von Ferdinand Porsche entwickelte Auto gilt als „Großvater“ der heutigen Formel 1-Rennwagen. Dessen wichtigstes Konstruktionsmerkmal ist der hinter dem Fahrer und vor der Hinterachse angeordnete 16-Zylinder-V-Motor mit sechs Litern Hubraum. Der Auto Union Typ C gewann 1936 drei von fünf Grand Prix, die Hälfte der Rundstrecken-Rennen und alle Bergrennen.

    Beim Grand Prix Monaco Historique 2014 drückt am Steuer des Auto Union Typ C jedoch eine andere Ikone des Motorsports aufs Gaspedal: Jacky Ickx. Zwölf Jahre fuhr der Belgier in der Formel 1 – in einer Zeit, als die Piloten noch bei steter Lebensgefahr ins Cockpit stiegen. Zweimal wurde er Vize-Weltmeister, sechsmal gewann er die 24 Stunden von Le Mans. Ickx freut sich schon jetzt auf seinen Auftritt im Auto Union Typ C: „Mit so einem Auto an so einem Ort zu fahren, das ist ein Privileg.“

    Am Sonntag, 10. Mai, steigt dann auch noch der Audi-Vorstand für Technische Entwicklung, Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, in einen Auto Union Typ D Doppelkompressor. Dieser, als schönster Silberpfeil geltende Wagen, stellt die letzte Entwicklungsstufe der Auto Union Rennabteilung vor dem Zweiten Weltkrieg dar. 1939, nach einer Reglementänderung ab der Saison 1938 mit einer Beschränkung auf drei Liter Hubraum, sollte dieses Auto wieder bei 485 PS angelangt sein und die zwölf Zylinder diesen Silberpfeil auf 330 km/h Spitzengeschwindigkeit hochpeitschen. Prof. Dr. Ulrich Hackenberg: „Ich freue mich sehr auf diese Begegnung mit der Motorsport-Historie unserer Marke.“

    Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

    Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.