Audi AG

Beschäftigungshöchststand und Investitionen in den Standort

Pressemitteilung   •   Dez 03, 2013 12:00 CET

  • Erstmals mehr als 15.000 Mitarbeiter im Werk Neckarsulm
  • Weitere Übernahmen aus der Leiharbeit für 2014 geplant
  • Audi-Chef Rupert Stadler: „Haben engagiert angepackt und können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken“

Auf der heutigen Betriebsversammlung zog der Neckarsulmer Betriebsratsvorsitzende Norbert Rank Bilanz über das Jahr 2013. Die Beschäftigungsentwicklung, Investitionen in den Standort Neckarsulm sowie Leiharbeit waren die zentralen Themen seiner Rede.

Ausgehend von der aktuellen Vereinbarung zur Leiharbeit gab Rank einen Ausblick auf das kommende Jahr: Den 231 Übernahmen aus der Zeitarbeit in diesem Jahr werden im ersten Quartal 2014 weitere 350 folgen. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein“, so Rank an das Management, „dass wir spätestens ab Ende 2014 dauerhaft die Fünf-Prozent-Quote unterschreiten.“

In seiner Bilanz ging der Betriebsrat auch auf die Investitionen in den Standort ein. Diese fließen in die Infrastruktur, wie Gebäude und Parkplätze, der Großteil geht in Produkte und Prozesse und die erforderliche Qualifizierung der Belegschaft. Aktuell arbeiten mit mehr als 15.000 Mitarbeitern so viele Audianer in Neckarsulm, wie nie zuvor. „Ich sehe diese Investitionsumme als Wertschätzung des Standortes, aber auch als eine Herausforderung diesem Vertrauensvorschuss gerecht zu werden“, sagte Rank.

Auch der Vorstandsvorsitzende der AUDI AG, Rupert Stadler, ließ ein ereignisreiches Jahr Revue passieren: „Wir haben engagiert angepackt und können auf ein für unser Unternehmen außerordentlich erfolgreiches Jahr zurückblicken.“ Auch für die Zukunft sei der Standort Neckarsulm hervorragend aufgestellt: in den Böllinger Höfen entstehen neue Kapazitäten und die A8-Karosserie wird auch in der nächsten Generation in Neckarsulm gefertigt. 

Ebenfalls auf Rekordniveau ist die diesjährige Weihnachtsspende von Belegschaft und Unternehmen. 250.000 Euro gehen an mehr als 20 Einrichtungen im Einzugsgebiet des Standortes, wobei die Beschützende Werkstätte in Heilbronn und die Astrid-Lindgren-Schule in Neckarsulm den Löwenanteil erhalten.


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.