Müttergenesungswerk

Bundesgesundheitsminister Gröhe besucht Müttergenesungswerk: Bewilligungen von Mutter-Kind-Kurmaßnahmen stabilisiert

Pressemitteilung   •   Okt 23, 2014 11:54 CEST

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, MdB, besuchte heute in Begleitung der Kuratoriumsvorsitzenden Dagmar Ziegler, MdB, die Mutter-Kind-Klinik „Marianne van den Bosch Haus“ in Goch, eine vom Müttergenesungswerk (MGW) anerkannte Mutter-Kind-Einrichtung. Das Haus gehört zur Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. Die Gäste informierten sich vor Ort über die gesundheitliche Situation der Mütter und ihrer Kinder und das medizinisch-therapeutische Konzept in den Kurmaßnahmen des MGW.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe betonte unter dem Eindruck des Klinikbesuches: „Die Bewilligungsquoten bei Mutter-Kind-Kurmaßnahmen zur Vorsorge oder Rehabilitation haben sich stabilisiert. Das ist gut so und politisch gewollt. Das Müttergenesungswerk leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesundheitsversorgung von Müttern und ihren Kindern. Mein Besuch und die Gespräche hier in Goch zeigen mir, wie wichtig diese Kurmaßnahmen sind.“

Das Müttergenesungswerk als gemeinnützige Stiftung hilft sehr konkret mit Kurvorbereitung, Kurmaßnahme und Nachsorgearbeit und bei Bedürftigkeit auch mit Spenden“, erläuterte Kuratoriumsvorsitzende Dagmar Ziegler, MdB, während des Besuches. „Weil das Gesundheitskonzept des Müttergenesungswerkes an den konkreten Belastungen aus der Familienarbeit und den Lebensbedingungen ansetzt, kann es auch anderen helfen, die in der Familie Sorgearbeit leisten. Deshalb sind auch Väter und Pflegende beim Müttergenesungswerk gut aufgehoben.“

Beatrix Lichtenberger, Klinikleiterin der Mutter-Kind-Klinik Marianne van den Bosch Haus in Goch freute sich über den Besuch: „Wir erleben täglich, wie belastet die Mütter sind, wie sehr sie die ganzheitliche und geschlechtsspezifische Arbeit an ihrer Gesundheit benötigen. Auch die Arbeit an der Mutter-Kind-Beziehung ist in diesem Zusammenhang wichtig, denn wenn die Mutter krank ist, ist auch das Kind belastet. Immer wieder hören wir von Müttern, dass die Kurmaßnahme Anstöße für Veränderungen waren und nachhaltige Wirkung haben.“

Auf dem Programm der Gäste stand ein Klinikrundgang. Im Anschluss begaben sich die Gäste in ein ausführliches Gespräch mit den Müttern und ExpertInnen des medizinisch-therapeutischen Teams der Klinik. Sie sprachen über Lebens- und Gesundheitssituationen der Mütter und wie während der dreiwöchigen Kurmaßnahmen mit den Müttern und Kindern gearbeitet wird.

Unter dem Dach des Müttergenesungswerkes arbeiten mehr als 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (AWO, DRK, EVA, KAG, DPWV) und 77 vom MGW anerkannte Kliniken zusammen. Weitere Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen unter: www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon: 030 330029-29


Im Januar 1950 gründete Elly Heuss-Knapp, die Frau des ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss, die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk (MGW). Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist, Kurmaßnahmen für Mütter zu ermöglichen, für die Idee der Müttergenesung zu werben und durch die Vernetzung der Wohlfahrtsverbände die Arbeit für Mütter zu stärken. Unter dem Dach des Müttergenesungswerkes arbeiten mehr als 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (AWO, DRK, EVA, KAG, DPWV) und 77 anerkannte Kliniken in der Therapeutischen Kette aus kostenloser Beratung, Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme und Nachsorge zusammen.

Das Müttergenesungswerk sammelt Spenden, z.B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Nachsorgeangebote, Informations- und Aufklärungsarbeit.
Spenden an das Müttergenesungswerk:
Spendenkonto: 88 80, Bank für Sozialwirtschaft München BLZ 700 205 00