G Data Software AG

CeBIT 2011: Digitale Nomaden im Visier der Datendiebe

Pressemitteilung   •   Feb 23, 2011 01:02 CET

Der Handel mit vertraulichen Firmeninformationen ist für Onlinekriminelle ein einträgliches Geschäft. Hightech-Messen, wie die CeBIT in Hannover, bieten den Tätern ein riesiges Jagdgebiet. G Data rechnet damit, dass Datendiebe auf der weltgrößten Computermesse Besitzer von Notebooks, Tablet-PCs und Smartphones ins Visier nehmen werden. Eine der erfolgreichsten Maschen der Täter: Die Datendiebe erstellen auf dem Messegelände, in Cafes oder an Flughäfen eigene Internet Access Points. Nutzer, die auf das kostenlose Angebot hereinfallen, tappen direkt in die Falle der Cyberbanden. Problemlos können diese den unverschlüsselten Datenverkehr abfangen und mitschneiden. G Data rät daher von der Nutzung ungesicherter WLAN Hotspots prinzipiell ab.

Der technische Aufwand ist für die Datenjäger gering. Der Einsatz einer UMTS-Karte, eines han-delsüblichen Notebooks mit integrierter WLAN-Karte und eines entsprechenden Computer-programms (Snarfer-Software) reicht bereits aus, um sich um sich als kostenloser WLAN-Hotspot auszugeben. Die Namensgebung des Hotspots ist frei wählbar und die Täter setzen gerne auf bekannte Provider oder Messe-Austeller.

„Der Handel mit gestohlenen Daten ist für Online-Kriminelle ein äußerst lukratives Geschäft. Je höher die Qualität der erbeuteten Informationen, umso höher der Profit, den die Täter beim Verkauf erzielen können“, so Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs. „Für Datendiebe sind Hightech-Events, wie die CeBIT in Hannover, natürlich lohnende Geschäftsreisen. Fast jeder Besucher nutzt das mobile Internet und auf den mitgeführten Geräten befinden sich mitunter viele wertvolle Firmendaten.“


Aber nicht nur Geschäftsreisende sind für Datendiebe lohnenden Ziele. Nach Einschätzung des Sicherheitsexperten sind Vielsurfer mit einem hohen Mobilitätsgrad für Angreifer generell inte-ressant. „Kaum eine andere Community nutzt das mobile Internet so intensiv, wie die Anwender von Facebook, Twitter & Co. Power-Blogger posten oft mehrmals täglich Statusmeldungen oder aktuelle Fotos. Kostenlose Hotspots sind bei jungen Anwendern mit einem schmalen Budget dabei sehr beliebt. Aber auch hier kann ich von der Nutzung unbekannter WLANs nur abraten. Zugangsdaten zu den Accounts können so schnell in falsche Hände geraten und die Opfer riskieren ggf. den Verlust ihrer gesamten Online-Identität.“

Drei Sicherheitstipps für CeBIT-Besucher:

1. Gefahrenquelle öffentliche WLANs
Datendiebe können sich ohne großen Aufwand als WLAN-Hotspot ausgeben. Der Name ist frei wählbar. Unverschlüsselt übertragene Daten können von den Tätern problemlos mitge-schrieben werden. Experten-Tipp: Besser auf einen sichere VPN-Tunnel oder auf eine UMTS-Verbindung setzen. Ein Mitschneiden der Daten wird so immens erschwert. Blogger sollten bei der Verbindung zum Server eine gesicherte HTTPS-Verbindung nutzen. Bei mobilen Geräten, wie Tablet-PCs, Notebooks oder Smartphones, sollten Messebesucher zusätzlich Bluetooth deaktivieren, um so einen gezielten Angriff zu verhindern.

2. Wichtige Daten auf mobilen Geräten verschlüsseln
Der Verlust des mobilen Rechners ist bereits schmerzhaft. Gelangen private oder geschäftliche Daten in die falschen Hände, sind die Folgen jedoch kaum absehbar. Generell sollten Anwender alle wichtigen Daten durch eine leistungsfähige Software verschlüsseln. Das glei-che gilt für Daten auf USB-Sticks oder Festplatten. Selbst bei Geräteverlust oder einem ge-zielten Angriff von Hackern, bleiben die Daten geschützt und sind nicht einsehbar.

3. Backup vor Reisebeginn anlegen
Der effektive Datenschutz beginnt bereits vor der Abreise mit einem Backup aller wichtigen Daten. Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Geräteverlust kommen, können Anwender die gesicherten Informationen und Dateien nach Rückkehr ohne großen Aufwand auf ein neues Gerät aufspielen.

Die Absicherung des mobilen Büros mit einer leistungsfähigen Sicherheitslösung ist nach Einschätzung des Experten obligatorisch. Ebenso sollten Anwender ihr System immer auf dem aktuellen Stand halten und Programmupdates und Patches umgehend installieren.

++ G Data auf der CeBIT 2011: Halle 11, Stand D35. ++
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IT Security wurde in Deutschland erfunden: Die G Data Software AG gilt als Erfinder des AntiVirus. Das 1985 in Bochum gegründete Unternehmen hat vor mehr als 25 Jahren das erste Programm gegen Computerviren entwickelt. Heute gehört G Data zu den weltweit führenden Anbietern von IT-Security-Lösungen.

Testergebnisse beweisen: IT-Security „Made in Germany“ schützt Internetnutzer am besten. Seit 2005 testet die Stiftung Warentest InternetSecurity Produkte. In allen sechs Tests, die von 2005 bis 2013 durchgeführt wurden, erreichte G Data die beste Virenerkennung. In Vergleichstests von AV-Comparatives demonstriert G Data regelmäßig beste Ergebnisse bei der Erkennung von Computerschädlingen. Auch international wurde G Data InternetSecurity von unabhängigen Verbrauchermagazinen als bestes Internetsicherheitspaket ausgezeichnet – u.a. in Australien, Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Spanien und den USA.

Das Produktportfolio umfasst Sicherheitslösungen für Endkunden, den Mittelstand und für Großunternehmen. G Data Security-Lösungen sind weltweit in mehr als 90 Ländern erhältlich.

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