BARTEC Gruppe

Deep Sea Star: Erweiterung des Offshore-Portfolios – Heizkabel für Tiefsee-Anwendungen

Pressemitteilung   •   Aug 13, 2013 10:20 CEST

Das Beheizen von Ölpipelines in großen Wassertiefen ist ein sehr spezielles und komplexes Anwendungsfeld für elektrische Begleitheizungssysteme. Ein elektrisches Begleitheizungssystem ist allerdings extrem wichtig in diesem Bereich, um eine nachhaltige und konstante Ölförderung in einer solch speziellen Applikation sicherzustellen, denn das heiße Öl aus dem Rohölreservoir kühlt aufgrund der deutlich niedrigeren Umgebungstemperaturen auf dem Meeresgrund schnell ab. Dadurch können sich Wachs- und Hydratformationen bilden.

BARTEC als Experte im Bereich der Elektrischen Begleitheizung hat das Heizkabel Deep Sea für Pipe-in-Pipe-Anwendungen entwickelt, das die Wachs- und Hydratbildung verhindert. Das Rohöl bleibt flüssig, unabhängig von den vorherrschenden Umgebungsbedingungen.

Das System ermöglicht eine Heizkreislänge von bis zu 20km mit nur einem Einspeisepunkt. Dadurch reduzieren sich die Material- und Montagekosten. Es ist extrem robust und somit für die geforderten Temperaturen problemlos einsetzbar. Die Qualität des Deep Sea Star-Kabels wurde in Anlehnung an die internationalen Normen IEE844-200 und IEC 60079-30-1 von Sira überprüft und bestätigt.

BARTEC ist einer der weltweit führenden Anbieter im Explosionsschutz. Zu den internationalen Kunden zählen hauptsächlich Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche, der Chemie-, Petrochemie- und Pharmaindustrie sowie aus dem Bereich Energie. Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe liegt der Fokus auf den Schwerpunkten Innovation und Internationalisierung: Die „BARTEC goes mobile“-Strategie zielt darauf ab, das Portfolio künftig um eine breite Palette an explosionsgeschützten Tablet-PCs, Smartphones und Kameras mit der dazugehörigen Softwareintegration zu ergänzen, um den Zukunftsmarkt der mobilen Lösungen für den Ex-Bereich optimal bedienen zu können. Daneben setzt BARTEC auf konsequente Internationalisierung und damit auf die systematische Ausweitung des internationalen Netzwerks, das heute aus einem weltweiten Verbund an 14 Produktionswerken, mehr als 60 Vertriebsstandorten und rund 50 internationalen Handelspartnern besteht.