Michael Sielmon | Mediengestaltung

Der Traum vom Eigenheim

Pressemitteilung   •   Feb 21, 2014 15:43 CET

Am Traum nach einem eigenen Zuhause verdienen viele Firmen so einiges. Sie ist darauf ausgelegt, die Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden zu erwecken und zu schüren. Der Volksmund weiß, das eigene Zuhause ist die sicherste Altersvorsorge. Doch woher kommt dieses Wissen und ist es überhaupt wahr? Oder sind die stetig tönenden Trommeln der Werbung erfolgreich gewesen und haben etwas nur oft genug wiederholt, endgültig daran glaubte? Es mag sicherlich seinen Anteil daran haben, dass der Wunschtraum nach einem eigenen Zuhause bei so vielen Menschen so stark ausgeprägt ist. Und es soll an dieser Stelle nicht bewertet werden, ob dies legitim ist oder nicht. Jeder Mensch soll schließlich so leben, wie er es für richtig hält, egal ob im Eigentum oder in einem Mietobjekt.

Wenn man nicht erbt, ist der Weg ins Eigenheim, sei es ein Haus oder eine Eigentumswohnung, etwas schwieriger. Kaum jemand kann sich seine Immobilie von seinem Ersparten kaufen. Deshalb gibt es Finanzdienstleistungsinstitute mit verschiedensten Baufinanzierungsmöglichkeiten.

Menschen, denen ein Eigenheim vorschwebt, entwickeln oft einen Tunnelblick. Hier steht allem voran die Frage: Wie vorzugehen sei? und nicht die Frage Ob es klug sei? Und praktischerweise wird diese Frage nach dem Ob bei der Entwicklung der Finanzierungsstrategie ebenfalls nicht gestellt, denn das wäre ja schließlich absurd.

Jedoch lohnt ein Ausflug in die echte Welt, um die Frage nach dem OB näher zu beleuchten. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist oft bei jungen Menschen sehr stark ausgeprägt. Wenn man für die eigenen vier Wände eine Finanzierung benötigt, sollte man einiges berücksichtigen.

Zunächst einmal kann ein Darlehen nur bedient werden, wenn genug Geld verdient wird. Ist der Erwerb gesichert? Und vor allem, ist der Erwerb am Wohnort gesichert? Es gibt zahllose Beispiele dafür, wie junge Paare oder Familien ein Haus oder eine Eigentumswohnung an einem bestimmten Ort finanzierten und durch berufliche Veränderungen nun zu Pendlern geworden sind. Andere haben interessante Karrierechancen anderorts angeboten bekommen und müssen nun entscheiden, ob sie ihr Heim mit Verlust wieder veräußern. Wiederum andere haben sich finanziell verschlechtert und haben es nicht leicht, die Raten zu bezahlen.

Partnerschaften können ein ganzes Leben halten. Unsere Großeltern leben dieses vor. Doch diese langen Partnerschaften gibt es heutzutage kaum noch. Die Welt ist schneller geworden und Ehen oder Beziehungen sind nicht mehr so lange von Bestand wie früher. Und was passiert dann? Eine Trennung kann eine Finanzierung recht schnell zu einem Problem werden lassen. Vor allem dann, wenn beide Partner im Darlehensvertrag stehen und einer allein die Finanzierung nicht tragen kann. Was tun? Zusammenbleiben, damit die Finanzierung nicht platzt und die daraus resultierende schlechte Stimmung zuhause ertragen? Wer will das schon auf Dauer?

Ein Eigenheim ist eine tolle Sache. Aber es gibt auch Schattenseiten, die man berücksichtigen sollte. Sie zu ignorieren und zu hoffen, dass die bösen Dinge immer nur den anderen passieren, wäre blauäugig. Mit einer Baufinanzierung bindet man sich nicht nur für viele Jahre an eine Bank, Bausparkasse oder Versicherung, man bindet sich auch aneinander und das oft stärker als es ein Treueschwur vermag. Eine Eigenheimfinanzierung gibt die Freiheit, in einem eigenen Zuhause zu wohnen. Jedoch beschränkt sie viele andere Freiheiten, mindestens aber ein hohes Maß an Flexibilität.

Wer sich nicht von seinen Emotionen dominieren lässt und sich vorher umfassend über den Erwerb eines eigenen Zuhauses informiert, stößt vielleicht auch auf alternative Konzepte. Diese sind verständlicherweise sehr selten, denn die Menschen-Ins-Eigenheim-Industrie funktioniert wie ein Uhrwerk und sorgt durch professionelle Werbung dafür, dass Menschen während ihrer Suche beharrlich geradeaus Blicken. Dennoch sind alternative Konzepte vorhanden. Ein besonders bemerkenswertes Konzept bietet die GENO eG aus Ludwigsburg (www.geno.ag) seit mehr als zwölf Jahren erfolgreich an.

Der Kern dieses Konzeptes ist das, was man bei einer klassischen Eigenheimfinanzierung aufgibt, die Flexibilität. Als eine der bundesweit 2.200 Genossenschaften unterstützt die GENO eG ihre Mitglieder, also ihre Genossen, streng nach dem genossenschaftlichen Prinzip. Die GENO eG baut für ihre Mitglieder die Wunschwohnung in Wunschausstattung am Wunschort und überlässt es ihnen dann zur Miete. Die Miete, die dabei zwischen der GENO eG und ihren Genossen vereinbart wird, wird für die nächsten 25 Jahre nicht erhöht. Der Kunde weiß somit für seine gesamte Mietdauer, wie hoch seine Miete ist und dass diese niemals erhöht wird. Als Voraussetzung für diese Form des Wohnens ist das Mitglied ein paar Jahre zuvor bereits Mitglied der GENO eG geworden und hat  in einen Genossenschaftssparvertrag eingezahlt. In einem Betrag oder in Raten. Aus dem Kollektiv der GENO eG kommt die Investitionssumme für die Immobilie. Neben der Miete wird eine zweckgebundene, verzinste Ansparung vorgenommen, die mindestens 1,1% p. a. der Investitionssumme beträgt. Die Ansparung dient zum Kauf der Immobile durch den Mieter. Das Eigenheim kann innerhalb der  Mietphase von 25 Jahren zum Herstellungspreis am Tage der Fertigstellung  erworben werden. Dieses Optionsrecht sichert ihm somit die Möglichkeit, dieses für ihn errichtete Heim ohne Baupreissteigerungen und Inflationsausgleich zu kaufen, auch wenn die Immobilienpreise am Standort vielleicht schon viel höher sind. Zusammenfassend weiß das GENO-Mitglied also am Tage des Einzugs in sein maßgefertigtes Haus  ganz genau, welche Möglichkeiten er hat und wieviel es ihn kosten wird, egal wie der Markt sich verändert. Das Optionsrecht ist übrigens ein Recht, keine Pflicht. Wenn das Eigenheim nicht erworben werden soll, verbleibt es im Besitz der Genossenschaft und der Genosse kann sich sein Geld aus seinem Genossenschaftssparvertrag und der Ansparung während der Mietphase auszahlen lassen. Doch wer würde das denn tun?

Das Wichtigste ist, dass der Ausstieg jederzeit möglich ist, denn GENO-Mitglieder sind Mieter. Wenn also etwas unvorhergesehenes passiert, steht man nicht in Abhängigkeit zu einem Darlehensgeber. Soviel Flexibilität bietet sonst kein anderer Weg ins Eigenheim.


Foto: Bernd Liebl Fotodesign

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