Audi AG

Edoardo Mortara lässt die Audi-Fans hoffen

Pressemitteilung   •   Jul 13, 2013 09:01 CEST

  • Italiener geht aus Reihe zwei in das DTM-Rennen auf dem Norisring
  • Extrem knappe Abstände im Zeittraining
  • Tabellenführer Mike Rockenfeller nur auf Startplatz 19

Um ganze 106 Tausendstelsekunden verpasste Edoardo Mortara beim Zeittraining auf dem Norisring außerordentlich knapp Startplatz eins. Der Italiener aus dem Audi Sport Team Rosberg geht am Sonntag mit seinem Playboy Audi RS 5 DTM als bester Audi-Pilot aus der zweiten Reihe in das einzige Stadtrennen der DTM (ab 13:15 Uhr live im „Ersten“).

Summer in the City: So heiß wie das Wetter in Nürnberg war am Samstag der Kampf um die besten Startpositionen. Im ersten Zeittraining (Q1) lagen die schnellsten 16 Autos innerhalb von zweieinhalb Zehntelsekunden. Entscheidend war, auf dem nur 2,3 Kilometer langen Stadtkurs eine freie Runde zu finden und die Reifen richtig zum Arbeiten zu bringen.

Innerhalb der Audi-Mannschaft gelang das Edoardo Mortara am besten. Der viermalige Sieger des Grand Prix von Macau, der Stadtkurse besonders liebt, kämpfte sich bis in das entscheidende vierte Segment des Zeittrainings nach vorne und sicherte sich den vierten Startplatz. „Es war ein gutes Qualifying für uns“, sagte der Italiener. „Es wäre heute schwierig gewesen, mehr zu schaffen. In Q3 und Q4 hatte ich das Gefühl, ich hätte alles aus dem Auto herausgeholt. Wir sind noch nicht ganz vorn, also haben wir noch etwas Arbeit vor uns. Aber der Rückstand ist nicht groß, und das ist gut. Hinter uns liegen einige schwierige Wochenenden, an denen wir zwar konkurrenzfähig waren, aber nicht alles zusammenbekommen haben. Jetzt läuft es besser – das ist auch ein schönes Ergebnis für das Team Rosberg.“

Das Audi Sport Team Rosberg stellte mit Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM) auch den zweitschnellsten Audi-Piloten: Der Portugiese beendete das Zeittraining auf Platz acht. Mit Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM) auf Platz neun kam auch ein Fahrer des Audi Sport Team Abt Sportsline unter die besten zehn.

Adrien Tambay, mit seinem Audi ultra RS 5 DTM im Freien Training am Vormittag der schnellste Audi-Pilot, verpasste den Sprung in Q3 als Elfter nur knapp. Seine beiden Teamkollegen Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM) und Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM) teilen sich die siebte Startreihe. Beide hatten am Vormittag wertvolle Trainingszeit an der Box verloren.

Prominentestes Opfer der extrem hohen Leistungsdichte auf dem Norisring wurde Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM). Als 19. schied der Führende der Gesamtwertung bereits im ersten Abschnitt aus und steht nun am Sonntag vor einer besonders schwierigen Aufgabe. Sein Teamkollege aus dem Audi Sport Team Phoenix, Miguel Molina, musste sich sogar mit Startplatz 22 begnügen.

„Selbst für DTM- und Norisring-Verhältnisse waren die Zeitabstände heute extrem eng“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Edoardo (Mortara) hat dafür gesorgt, dass wir auch nach fünf Rennen der einzige Hersteller sind, der im Qualifying immer mindestens ein Auto unter den besten vier hatte. Nach der starken Vorstellung heute Morgen im Freien Training hatten wir uns natürlich etwas mehr erhofft als den vierten Startplatz. Man hat zuletzt aber auch gesehen, dass unser RS 5 im Rennen immer sehr stark ist. Deshalb ist morgen noch alles möglich – auch für Mike (Rockenfeller). Der richtige Einsatz der Optionsreifen und auch das DRS werden morgen seine sehr wichtige Rolle spielen.“

Fans in vielen Ländern der Welt können das Rennen über den YouTube-Channel der DTM unter www.youtube.com/dtmint live verfolgen. Insgesamt zeigen 39 TV-Sender die DTM live in 141 Länder. In Deutschland überträgt die ARD im „Ersten“ am Sonntag ab 13:15 Uhr live aus Nürnberg.

Vor dem Start des DTM-Rennens wird Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen mit dem Audi R18 e-tron quattro Demorunden auf dem Norisring fahren. Der Däne holte 2005 in Nürnberg die Pole-Position für Audi.


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.