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ESET schickt TeslaCrypt in Rente – kostenfreies Tool rettet verschlüsselte Dateien

Pressemitteilung   •   Mai 19, 2016 10:35 CEST

Jena, 19. Mai 2016 – Der europäische Security-Software-Hersteller ESET schickt den heimtückischen Verschlüsselungstrojaner TeslaCrypt in den Ruhestand. Ein kostenfreies und exklusiv bei ESET erhältliches Entschlüsselungs-Tool steht Betroffenen ab sofort auf der ESET Website zur Verfügung und erlaubt das Freischalten von privaten Dateien nach einer TeslaCrypt-Infektion.

Schlüssel ausfindig gemacht

IT-Spezialisten von ESET ist es gelungen, den Chiffrierungscode der heimtückischen TeslaCrypt-Malware in Erfahrung zu bringen. Im Rahmen einer anonymen Kontaktaufnahme mit den TeslaCrypt-Autoren, stellten die Cyber-Kriminellen den ESET Forschern überraschenderweise den Master Decryption Key zur Verfügung. Das neue Wissen übersetzten die Entwickler am gestrigen Tag innerhalb weniger Stunden umgehend in ein kompaktes Tool, das Betroffenen ab sofort zum Download bereitsteht. Eine Anleitung findet sich in der ESET Knowledge Base.

Mit Hilfe des „ESET TeslaCrypt Decryptor“-Tools ist es fortan möglich, von der Schadsoftware kompromittierte Dateien wieder freizuschalten – ganz ohne Lösegeldzahlung oder Datenverlust! Dabei ist es unerheblich, um welche TeslaCrypt-Version es sich handelt: das Tool ist dazu in der Lage, alle Varianten der Erpressungs-Malware freizuschalten, ist einfach zu handhaben und unterscheidet sich dadurch deutlich von TeslaCrypt-Hilfe-Tools, die in der Vergangenheit veröffentlicht wurden.

Das ESET Tool entschlüsselt Dateien mit der Endung .xxx, .ttt, .micro, .mp3 sowie solche, deren Datei-Erweiterung im Rahmen der TeslaCrypt-Aktivitäten unangetastet blieb.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Bei TeslaCrypt handelt es sich um einen heimtückischen Verschlüsselungs-Trojaner, so genannte „Ransomware“. Sobald die Schadsoftware auf einem Rechner ausgeführt wird, erfolgt im Hintergrund die Verschlüsselung von privaten Dateien. Im Anschluss erpresst TeslaCrypt die Zahlung eines Lösegelds zur Freischaltung der Daten.

Damit es erst gar nicht zu einer Infektion kommt, empfiehlt ESET den Einsatz einer aktuellen Security-Lösung wie der mehrfach ausgezeichneten ESET Smart Security (Stiftung Warentest-Testurteil: GUT). Für geschäftliche Umgebungen sind Business Security-Lösungen ratsam – andernfalls besteht stets die Gefahr einer Infektion durch bösartige Schadsoftware wie TeslaCrypt, so bereits geschehen bei Behörden und Krankenhäusern.

Kostenloses Tool von ESET hilft Betroffenen

Das 870 KB große Tool „TeslaCrypt Decryptor“ steht allen Betroffenen auf der ESET Website unter folgender URL kostenfrei zum Download zur Verfügung:

http://download.eset.com/special/ESETTeslaCryptDecryptor.exe

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im ESET Security-Blog WeLiveSecurity.

ESET ist ein weltweiter Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen und Privatanwender. Der Entwickler der preisgekrönten NOD32-Technologie gilt als Vorreiter in der proaktiven Bekämpfung selbst unbekannter Viren, Trojaner und anderer Bedrohungen. ESET ist auf diesem Gebiet seit über 25 Jahren führend. 

Im Juni 2013 wurde ESET NOD32 Antivirus zum 80. Mal vom Virus Bulletin mit dem VB100 Award ausgezeichnet und ist damit Rekordhalter. Darüber hinaus hat die NOD32-Technologie im Vergleich zu Produkten anderer AV-Hersteller die längste Zeit in Folge den VB100 Award erhalten. Auch AV-Comparatives, AV-TEST und weitere Organisationen haben ESET bereits ausgezeichnet. 

Millionen von Nutzern vertrauen ESET NOD32 Antivirus, ESET Smart Security, ESET Cyber Security (Antivirenprogramm für Macs), ESET Mobile Security und IT Security for Business. Die Produkte zählen weltweit zu den am häufigsten empfohlenen Sicherheitslösungen.

ESET hat seine Zentrale in Bratislava (Slowakei) und besitzt regionale Vertriebszentren in San Diego (USA), Buenos Aires (Argentinien) und Singapur. In Jena (Deutschland), Prag (Tschechische Republik) und Sao Paulo (Brasilien) unterhält das Unternehmen eigene Niederlassungen. Außerdem verfügt ESET über Forschungszentren zur Malware-Bekämpfung in Bratislava, San Diego, Buenos Aires, Singapur, Prag, Košice (Slowakei), Krakau (Polen), Montreal (Kanada) und Moskau (Russland) sowie über ein Netz exklusiver Distributoren in mehr als 180 Ländern weltweit.