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ESET veröffentlicht Trends Report 2016: (Un-)Sicherheit überall

Pressemitteilung   •   Jan 20, 2016 15:00 CET

Jena, 20. Januar 2016 – Der europäische Security-Software-Hersteller ESET veröffentlicht heute seinen Trends Report für das Jahr 2016. Dieser gibt auf 71 Seiten einen Ausblick darauf, welche sicherheitsrelevanten Themen in diesem Jahr besonders wichtig sein werden. Im Fokus stehen dabei unter anderem das Internet der Dinge, tückische Verschlüsselungs-Schadsoftware (Ransomware), Windows 10 sowie neue Gefahren aus dem Web für Kinder.

Die einzelnen Kapitel des ESET Trends Report 2016 beschäftigen sich mit den nachfolgenden Themen:

Internet der Dinge: Vernetzung birgt Gefahren

Ob Haushaltsgeräte, Wearables, Autos oder industrielle Maschinen – das Internet ist überall und wird auch in diesem Jahr immer neue Endgeräte und Orte ans Netz bringen. Dieser Anstieg der digitalen Vernetzung birgt neue Chancen für Hacker und Schadprogramme, gleichzeitig neue Risiken für Nutzer innovativer Technologien. Dabei wird es im neuen Jahr von hoher Wichtigkeit sein, nicht nur vor Angriffen zu schützen, sondern auch die Verfügbarkeit von Daten und Informationen zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen.

„Wir sollten keine Angst vor neuen Technologien haben – viel wichtiger ist es, sich über ihre Implikationen im Klaren zu sein.“

Ransomware: Lösegeld gegen Daten

Mit neuen Variationen und Varianten wird diese heimtückische Erpressungs-Malware sowohl für Privatleute wie auch Geschäftstreibende eine große Gefahr darstellen. Die Verschlüsselung von sensiblen Daten bei nachfolgender Erpressung eines Entschlüsselungs-Lösegeldes wird auch 2016 ansteigen, da ist sich ESET sicher.

„In den letzten Monaten des Jahres 2015 machten unsere Systeme einen signifikanten Anstieg von Ransomware aus, der direkt auf Geräte zielt, die mit dem Internet der Dinge in Verbindung stehen.“

Crimeware: Neue Form der Wirtschaftsspionage auf dem Vormarsch

Ob Botnets, Phishing oder globale Malware-Kampagnen: Wirtschaftsspionage hat eine neue Qualität erreicht. Wieso Kooperationen zwischen Security-Firmen, Staaten und Sicherheits-Institutionen zwingend notwendig sind, um sensible Infrastrukturen vor Angreifern wie Operation Liberpy, Buhtrap, Waski oder Brolux zu schützen, erklärt der ESET Trends Report.

„Die Barriere, die allgemein einsetzbare Malware und gezielte Attacken voneinander trennt, weicht zunehmend auf.“

Mobile Sicherheit: Malware und andere Verwundbarkeiten

Auch im neuen Jahr bleibt die Menschheit mobil vernetzt und ist somit auch unterwegs digital verwundbar. Der Report zeigt die Meilensteine des Vorjahres auf und leitet daraus ab, was von mobiler Malware zu erwarten ist.

„Weil Smartphones und Tablets immer mehr Dienste anbieten, die sensible Informationen erheben oder enthalten, wandern diese Plattformen zunehmend ins Visier von Cyber-Kriminellen.“

Abbildung 1 (siehe Anhang): Android Malware-Familien mit größtem Wachstum im Jahr 2015
Quelle: ESET

Windows 10: Sicherheitsmerkmale und Privatsphäre

Die neueste Windows-Generation erfreut sich einer hohen Adaptionsrate. ESET wirft einen Blick auf die Sicherheitsmerkmale und beleuchtet Datenschutzaspekte.

„Es steht außer Frage, dass Windows 10 große Fortschritte in Sachen Sicherheit gemacht hat – trotzdem bleiben Vorbehalte bei Privatsphäre und Transparenz bestehen“

Online-Gefahren für Kinder steigen

Kinder und Jugendliche stehen in den Weiten des Internets auch in diesem Jahr zahlreichen Herausforderungen und Gefahren gegenüber. Soziale Netzwerke und Messenger bieten Angreifern immer neue Plattformen, um Minderjährige zu bedrängen: Wie eine Umfrage von ESET zeigt, werden mit 43,1 Prozent meistens Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahren Opfer von Bedrängnis im Netz, gefolgt von stolzen 36,9 Prozent zwischen 16 und 18.

ESET beschreibt die heranwachsende „Digitale Lücke“ zwischen Eltern und Kindern und gibt Ratschläge für zuverlässigen Schutz.

„Das Bewusstsein über drohende Gefahren wird ein essentieller Faktor dafür sein, wie Eltern und Kinder den beunruhigenden Problemen des Internets gemeinsam begegnen.“

Abbildung 2 (siehe Anhang): Digitale Orte, an denen Kinder im Netz drangsaliert werden
Quelle: ESET Lateinamerika

Diese und weitere Themen wie Haxposure, kritische Infrastruktur und Details zur Gesetzeslage sowie Regulierung sind im ESET Trends Report 2016 enthalten. Das gesamte Dokument steht kostenfrei auf dem ESET Security-Blog WeLiveSecurity zum Download bereit.

ESET ist ein weltweiter Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen und Privatanwender. Der Entwickler der preisgekrönten NOD32-Technologie gilt als Vorreiter in der proaktiven Bekämpfung selbst unbekannter Viren, Trojaner und anderer Bedrohungen. ESET ist auf diesem Gebiet seit über 25 Jahren führend. 

Im Juni 2013 wurde ESET NOD32 Antivirus zum 80. Mal vom Virus Bulletin mit dem VB100 Award ausgezeichnet und ist damit Rekordhalter. Darüber hinaus hat die NOD32-Technologie im Vergleich zu Produkten anderer AV-Hersteller die längste Zeit in Folge den VB100 Award erhalten. Auch AV-Comparatives, AV-TEST und weitere Organisationen haben ESET bereits ausgezeichnet. 

Millionen von Nutzern vertrauen ESET NOD32 Antivirus, ESET Smart Security, ESET Cyber Security (Antivirenprogramm für Macs), ESET Mobile Security und IT Security for Business. Die Produkte zählen weltweit zu den am häufigsten empfohlenen Sicherheitslösungen.

ESET hat seine Zentrale in Bratislava (Slowakei) und besitzt regionale Vertriebszentren in San Diego (USA), Buenos Aires (Argentinien) und Singapur. In Jena (Deutschland), Prag (Tschechische Republik) und Sao Paulo (Brasilien) unterhält das Unternehmen eigene Niederlassungen. Außerdem verfügt ESET über Forschungszentren zur Malware-Bekämpfung in Bratislava, San Diego, Buenos Aires, Singapur, Prag, Košice (Slowakei), Krakau (Polen), Montreal (Kanada) und Moskau (Russland) sowie über ein Netz exklusiver Distributoren in mehr als 180 Ländern weltweit.