Audi AG

Historischer Doppelsieg für Audi in Russland

Pressemitteilung   •   Aug 04, 2013 14:00 CEST

  • Mike Rockenfeller triumphiert bei der DTM-Premiere in Moskau
  • Starker zweiter Platz für Mattias Ekström
  • Fünf Audi-Piloten sammeln auf dem Moscow Raceway Punkte

Mattias Ekström, Mike Rockenfeller

Historischer Erfolg für Audi: Beim ersten DTM-Rennen der Geschichte in Russland sorgten Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) und Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) vor einer eindrucksvollen Kulisse von 45.000 Zuschauern (am Wochenende) für einen Audi-Doppelsieg. Rockenfeller gelang es dabei, mit seinem zweiten Saisonerfolg den Vorsprung in der Gesamtwertung auf 27 Punkte zu vergrößern.

Perfekter Tag für Audi auf dem Moscow Raceway: Auf der neuen DTM-Rennstrecke rund 80 Kilometer nordwestlich von Moskau bestimmten Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS 5 DTM und Mattias Ekström im Red Bull Audi RS 5 DTM vom Start weg souverän das Tempo. Nach 74 Runden hatten die beiden Audi-Piloten mehr als zehn Sekunden Vorsprung auf den BMW von Augusto Farfus, der sich nur knapp vor Adrien Tambay in einem weiteren Audi RS 5 DTM auf Platz drei ins Ziel retten konnte.

„Das war heute natürlich ein ganz großer Schritt in der Meisterschaft“, jubelte Mike Rockenfeller nach dem Rennen. „Es ist toll, hier bei der DTM-Premiere in Russland gewonnen zu haben. Es war ein ähnlich perfektes Rennen wie in Brands Hatch: von der Pole-Position gestartet und am Ende auf Platz eins. Mein Audi RS 5 DTM war fantastisch und das Team Phoenix hat super gearbeitet. Am Norisring war ich zu langsam, aber hier hat alles gepasst.“

Rockenfeller startete auf den weicheren Optionsreifen und fuhr auf diesen an der Spitze des Feldes 45 Runden lang konstant schnelle Zeiten, ehe er auf die Standardreifen wechselte. Ekström gelang es zu Beginn des Rennens auf den härteren Reifen, den ebenfalls auf Optionsreifen gestarteten BMW von August Farfus hinter sich zu halten. Damit legte der Schwede den Grundstein zum historischen Audi-Doppelsieg.

Insgesamt kamen bei der DTM-Premiere in Russland fünf Audi RS 5 DTM in die Punkteränge, darunter alle vier Autos des Audi Sport Team Abt Sportsline. Ein starkes Rennen fuhr Youngster Adrien Tambay, der sich im Audi ultra RS 5 DTM vom zwölften Startplatz auf Rang vier nach vorn schob, die schnellste Rennrunde fuhr und erstmals in diesem Jahr punktete. Jamie Green verlor im Red Bull Audi RS 5 DTM den fünften Platz erst kurz vor Rennende an Mercedes-Pilot Gary Paffett. Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM) fuhr vom 14. Startplatz auf Rang neun nach vorn und damit ebenfalls in die Punkteränge.

Filipe Albuquerque verpasste im Audi Financial Services Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg auf Position 13 ein Top-Ten-Resultat nur um drei Sekunden. Teamkollege Edoardo Mortara wurde in der Startrunde von einem Konkurrenten getroffen und fiel dabei ans Ende des Feldes zurück. Nach 31 Runden parkte er seinen beschädigten Playboy Audi RS 5 DTM an der Box.

Vorzeitig endete auch das Rennen von Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), der nach einer unglücklichen Kollision mit Titelverteidiger Bruno Spengler in der sechsten Runde aufgeben musste.

Für Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport, hätte die DTM-Premiere in Russland dennoch „kaum besser laufen können“: „Doppelsieg, fünf unserer Autos in den Punkten und eine nun deutliche Tabellenführung für Mike Rockenfeller, der genau wie Mattias Ekström ein absolut perfektes Rennen gefahren ist, obwohl beide immer wieder in Verkehr geraten sind. Das Rennen hat vor einer tollen Kulisse stattgefunden und der Audi RS 5 DTM war hier auf dem Moscow Raceway ganz klar das stärkste Auto. Auch mit tollem Teamwork haben wir ein tolles Ergebnis für Audi erreicht.“

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.