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Innenausbau für alle: Mit Erfolg den Trockenbau meistern

Pressemitteilung   •   Feb 25, 2016 10:30 CET

Korneuburg, Februar 2016 – Im Innenausbau führt kein Weg an ihnen vorbei: Gipsplatten gehören zum Heimwerken wie der Kaffee zum Frühstück. An der Wurzel dieses Erfolgs liegt ihre leichte Verarbeitung. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich allerdings, dass es auch im Trockenbau eine Menge zu beachten gibt. Und das fängt schon bei der Auswahl des Materials an. Denn Gipsplatte ist nicht gleich Gipsplatte! Darauf weisen die Experten des Heimwerker-Portals diybook hin. Sie erklären, welche Vorbereitungen im Trockenbau den gewünschten Erfolg bringen.

Ein überdurchschnittlich milder Winter mit nur wenigen Frostphasen beschert uns dieses Jahr wohl einen frühen Start in die Bausaison. Dabei gibt es durchaus auch im Innenbereich noch eine Menge zu erledigen. Eine der beliebtesten und häufigsten Maßnahmen ist dabei der Ausbau im Trockenbau-Verfahren. Kaum ein Heimwerker, der nicht mit Gipsplatten im Anschlag eine Zwischendecke einzieht, zusätzliche Raumaufteilung vornimmt oder einen Trockenestrich verlegt. Das Geheimnis der Gipskartonplatten ist ihre einfache Verarbeitung, die auch Laien schnelle Erfolge beschert. „Damit das Ergebnis aber wirklich professionell wirkt, gibt es auch hier einige Feinheiten zu beachten“, wie Gerald Zanoni, Geschäftsführer des Heimwerker-Portals diybook bemerkt.

Heimwerker sollten sich etwa von der Vorstellung verabschieden, dass es nur die eine wirkliche Gipsplatte gibt. Tatsächlich bilden die bekannten grauen Standard-Ausbauplatten nur die Spitze des Eisbergs. Zwar erweisen sich diese im Alltag immer wieder als überraschend vielseitig. Doch für zahlreiche Spezialanwendungen stehen tatsächlich geeignetere Exemplare bereit. So sind z.B. in Nassbereichen immer die imprägnierten grünen Gipsplatten vorzuziehen, um spätere Bauschäden zu vermeiden. Daneben sind spezielle Feuerschutzplatten wie auch Schallschutzplatten erhältlich. Bei der Installation von Flächenheizungen spielen dagegen Thermoplatten ihre Vorzüge aus.

Neben den Eigenschaften der Gipsplatten hat auch die Art der Verlegung großen Einfluss auf den Erfolg des Ausbauprojekts. Eine einfache Beplankung ist zwar immer schnell erledigt. In vielen Fällen ergibt eine doppelte Beplankung aber mehr Sinn, so z.B. wenn eine zusätzliche Dämmschicht gefragt ist oder wenn eine besonders robuste Belastbarkeit sichergestellt werden muss. „Während eine Standard-Beplankung 40 kg/ m trägt, liegt die Belastbarkeit einer doppelten Beplankung schon bei 70 kg/ m“, erklärt Zanoni. Zudem müsse rechtzeitig geklärt werden, wie eine horizontale oder eine vertikale Beplankung auszulegen ist, um Kreuzfugen zu vermeiden.

Hier zeigt sich besonders gut, wie schon kleine Unterschiede über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheiden können. Umso interessanter also, dass das wichtigste Werkzeug für den Trockenbau nach wie vor eines der einfachsten bleibt. Denn das einzige, worauf hier kein Heimwerker verzichten kann, ist ein ordentliches Cuttermesser. Ob Zuschneiden oder Anfasen – mit dem Cutter sind die wichtigsten Arbeiten schnell erledigt. Und da zeigt sich wieder, warum Gipskartonplatten so beliebt sind!

Weitere wertvolle Tipps zur Verlegung von Gipsplatten sowie zahlreiche praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Thema finden sich auf diybook:

https://diybook.at/ratgeber/bauen/gipskarton-trockenbau-tipps-grundlagen

Die Firma diybook KG mit Sitz in Korneuburg wurde Ende 2012 von Gerald Zanoni zusammen mit anderen begeisterten Heimwerkern ins Leben gerufen. Ihr Aushängeschild ist diybook.at, das Online-Portal für Handwerksarbeiten im Eigenheim. Das Präfix „diy“ steht für „do it yourself“ und gibt damit das Programm vor. Das Wissensportal für Heimwerker ging im März 2013 in Österreich, Deutschland und der Schweiz zugleich an den Start. Aktuell verzeichnet die Plattform mehr als 10.000 Video-Zugriffe pro Tag und rund 170.000 Webseitenbesucher pro Monat. Darüber hinaus möchten die Betreiber mit diybook den Trend zum Reparieren fördern und sich damit gegen die aktuell vorherrschende Unkultur des Wegwerfens positionieren.