Kadermanager

Kadermanager App: Trainingszeiten der Jugend online im Blick

Pressemitteilung   •   Aug 12, 2015 11:23 CEST

Absagen kurz vor dem Training und unentschuldigtes Fehlen? Trainer Marco Bichel versucht mit E-Mails, SMS und WhatsApp-Gruppen das Fußballtraining zu planen. Als ihm alles zu viel wird, steigt der Trainer auf die App Kadermanager um. Die beseitigt nicht nur das Kommunikationswirrwarr, sondern motiviert auch die Kinder.

Fast die Hälfte seiner Jugendmannschaft beim Training fehlt – Marco Bichel ärgert sich. Das Trainingsprogramm muss er spontan neuplanen. Und wie soll sich die Mannschaft für das kommende Spiel vorbereiten? Marco Bichel trainiert die 1. E-Jugend des SSC Hagen Ahrensburg, insgesamt 15 Kinder. Er merkt, dass viele Kinder und Eltern Termine wie das wöchentliche Fußballtraining nicht mehr für verpflichtend halten. Aber deswegen gleich das Handtuch werfen? Neue Zeiten erfordern neue Wege, denkt sich der Trainer und versucht, die Termine über Chats und Soziale Netzwerke zu organisieren. Anfangs noch mit zweifelhaftem Erfolg.

Kommunikationswirrwarr

„Es war lange schwierig alle unter einen Hut zu bringen und den Überblick zu behalten“, erinnert sich Marco Bichel. Die Zu- und Absagen erreichen ihn mal telefonisch, mal per SMS, dann wieder per E-Mail. Und die Mitglieder der WhatsApp-Gruppe diskutieren über andere Themen. „Das war nichts Halbes und nichts Ganzen“, fasst er zusammen. Dann führt er die App Kadermanager ein. Es ist der Durchbruch. Nun hat der Trainer den Überblick, wer kommt. Aber es passiert noch mehr: Die Kinder kommen regelmäßiger!

Verbindlichkeit mit einem Klick

„Heute kommen im Schnitt zehn bis zwölf Kinder zu jedem Training“, berichtet Marco Bichel. Die Eltern melden ihre Kinder online für das Training an. Das geht mit einem Klick in die E-Mail, die die Eltern jede Woche automatisch erhalten. Wer nicht kommt, soll einen Grund eintragen, fordert der Trainer. „Wenn die Kinder begründen müssen, warum sie nicht komme, bleiben sie nicht so schnell zuhause, nur weil sie keine Lust haben“, fasst Marco Bichel seine Erfahrungen zusammen.

Spiel verlegen wegen Geburtstag

Ob Training, Spiel oder Sommerfeier, Eltern finden alle Termine der Mannschaft im Kadermanager. „Wir kriegen sehr viele Turniereinladungen“, sagt Marco Bichel. Ob die Mannschaft teilnimmt, entscheidet ein Blick auf kadermanager.de. Sind genügend Kinder angemeldet, sagt der Trainer zu. Sieht er hingegen, dass viele Kinder wegen eines Geburtstags oder einer Taufe nicht dabei sein können, dann verlegt er schon mal ein Spiel. “Wir planen damit die ganze Saison“, sagt der Trainer und gibt zu: „Mir wurde damit sehr viel Arbeit abgenommen.“

Wer kommt mit?

Was ist, wenn sich zu viele Kinder zu einem Spiel anmelden? Marco Bichel nimmt nur eine ausgewählte Anzahl von Spielern mit. Dazu wirft er einen Blick in die Statistik in der App. Wer hat wie oft trainiert? Wer war bei wie vielen Spielen dabei? Wer zum Beispiel nur die Hälfte der Trainings mitgemacht hat, bleibt zuhause. Genauso muss ein mal Kind aussetzen, das bereits an den letzten zehn Spielen teilgenommen hat.

Kinder lieben Statistik

Die Statistik hilft Marco Bichel nicht nur sich zu entscheiden, sondern auch den Kindern zu erklären, weshalb er jemand nicht aufstellt. „Wenn ich Kinder auslade, denken sie oft, sie hätten schlecht gespielt“, sagt der Trainer. Mit der Statistik in Kadermanager sei das anders, da sich alle Kinder damit beschäftigen. Das geht soweit, dass die Kinder selbst darauf achten, dass der Trainer die Statistik pflegt. Fehlt jemand unentschuldigt, sagen die Kinder sofort: "Marco, den musst du noch im Kadermanager austragen."

Kadermanager ist eine browser-basierte App, mit der Trainer ihre Sportmannschaften organisieren können. Vier finnische Amateur-Sportler entwickelten Kadermanager für ihren eigenen Verein, bevor sich die App wie ein Lauffeuer verbreitete. Die vier Freunde machten ihr Hobby zum Beruf und gründeten die Firma Sports Connected. Heute nutzen rund 400.000 Sportler weltweit Kadermanager in acht Sprachen. Es gibt eine kostenlose, werbefinanzierte Version und eine kostenpflichtige Pro-Version.