Euronetwork Andreas Manoussos

​Remote Keylogger Software - Professionelles Spionieren für den privaten Gebrauch?!

Pressemitteilung   •   Mai 13, 2015 07:30 CEST

Der NSA Skandal hat gezeigt, dass spionieren einen gewissen Reiz ausübt. Aber nicht nur große staatliche Unternehmen und professionelle Detekteien können per Software spionieren! Auch Privatleute können das inzwischen!


Spionagesoftware Remote Keylogger

Als Spionagesoftware werden Remote Keylogger schon seit Jahrzehnten eingesetzt. Allerdings waren diese Tools seinerzeit noch den Geheimdiensten vorbehalten. Remote Keylogger zeichnen sich dadurch aus, dass sie Bewegungen, die an einem Computer ausgeführt werden, registrieren und aufzeichnen. Dank der Informationen, die Keylogger sammeln können, lassen sich viele Daten über das Nutzungsverhalten auswerten. Geheimdienste und andere politische Organisationen - so deren Aussagen - dachten sich eigentlich nichts Böses dabei. So wurden Keylogger eingesetzt, um Verbrechen aufzudecken und Kriminelle zu überführen. Das Keylogger Spionagesoftware heutzutage jedoch mehr umstritten als beliebt ist, hat viele verschiedene Gründe. So wurden diese Anwendungen in den letzten Jahrzehnten natürlich auch weiterentwickelt. Inzwischen lassen sich nicht mehr nur die getätigten Tastenkombinationen an einem PC ausspionieren. Der Spion erhält Einblick in gesamte Computernetzwerke und kann die Daten natürlich nicht nur sinnvoll nutzen. Vor allem in Zeiten des Datenschutzes sind Keylogger mehr mit Kritik behaftet, als dass ihre Vorteile herausgearbeitet werden.

Spionagesoftware – Können Remote Keylogger im Privatleben hilfreich sein?

Dennoch denkt sich nicht gleich jeder Anwender bei der Nutzung einer Keylogger Software etwas Böses. Manchmal, so denkt man sich, könnten derartige Programme sogar einen großen Sinn mit sich bringen. In der heutigen Gesellschaft sind Kinder recht früh mit dem Internet verbunden. Zwar können die Eltern dafür Sorge tragen, dass nicht jede Seite besucht wird, alles zu kontrollieren erweist sich jedoch durchaus problematisch. Eltern könnten mit Keylogger Spionagesoftware also ihre Kinder ausspionieren, oder, um es diplomatischer auszudrücken, "deren Nutzungsverhalten im Internet überwachen". Werden Keylogger hierfür eingesetzt, machen sie aus subjektiver Sicht sicher Sinn, weil Kinder, so denkt man sich, vor vielen Gefahren geschützt werden können, die ohne Zweifel im Internet lauern. Weniger sinnvoll erscheint es manch Einem hingegen mit einem Keylogger den eigenen Partner zu überwachen. Das spräche letztendlich nur für mangelndes Vertrauen und sollte sicher nicht die Basis einer glücklichen Beziehung sein.

Remote Keylogger: Ein illegales Geschäft mit intimen persönlichen Daten?

Zu Recht scheiden sich die Geister darüber, ob der Einsatz von derartiger Spionagesoftware, wie sie schon von der NSA, jedem anderen Geheimdienst der Welt und zwischenzeitlich auch den namhaftesten Detekteien verwendet wurde, legal ist oder nicht. Hierzu ist zu sagen, dass die Nutzung von Keylogger Programmen grundsätzlich erlaubt ist. Zum Beispiel berichtete jüngst die renommierte Computerzeitschrift Chip über Remote Keylogger Spionagesoftware! Keylogger unterliegen jedoch einigen Einschränkungen. So dürfen sie beispielsweise nicht im unternehmerischen Bereich genutzt werden, um etwa die eigenen Mitarbeiter auszuspionieren. Im privaten Bereich ist der Einsatz von Keyloggern hingegen offensichtlich erlaubt. Da sich mittlerweile gesamte Chatverläufe verfolgen lassen, spräche – so die Internetrecherche - wohl nichts dagegen, das eigene Kind einmal alleine an den Computer zu lassen. Gespräche, die eine Gefahr in sich bergen, könnten schnell unterbunden werden. Auch wenn Keylogger durchaus Sinn haben, bleiben sie dennoch umstritten. Wo fängt das Persönlichkeitsrecht eines Kindes an und wo hört es auf? Wann ist der persönliche Datenschutz nicht mehr schutzwürdig? Es sollte nie vergessen werden, dass es sich immer noch um Spionagesoftware handelt, mit welcher sehr viel Missbrauch betrieben werden kann. Befürworter und Hersteller, bzw. Anbieter solcher Remote Keylogger Spionagesoftware sehen die Sache allerdings anders.


Datenschutz

Wer Remote Keylogger einsetzen möchte, sollte sich vorher schriftlich rechtlichen Rat bei einem IT- und Datenschutzexperten einholen, um alle Zweifel in Sachen Persönlichkeitsrecht, Datenschutz, ect. aus dem Weg zu räumen.

Pressekontakt:

Euronetwork

Andreas Manoussos

Blumenstr. 6

39122 Magdeburg

info@euronetwork.de

www.euronetwork.de

Tel.: 0391-5566051