HDI-Gerling Sach Serviceholding AG

Kinderunfälle – ein unterschätztes Risko

Pressemitteilung   •   Jan 30, 2014 10:14 CET

Viele Eltern befürchten, dass ihrem Kind im Straßenverkehr etwaszustößt. Dabei sieht die Realität ganz anders aus: Nur etwa 14Prozent aller Kinderunfälle passieren im Straßenverkehr - rund60 Prozent ereignen sich im häuslichen Umfeld. Wie kann manvorbeugen?Kopf- und Armverletzungen führen die Statistik anDie häufigste Unfallursache (58 Prozent) bei Kindern ist ein Sturzaus der Höhe oder auf ebener Fläche. Aus den Unfällen resultierenmeist Kopf- und an zweiter Stelle Armverletzungen. Bei denDreijährigen verletzt sich jedes zweite verunfallte Kind am Kopf. Diesbelegt eine Studie der GfK Finanzmarktforschung im Auftrag desGesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ausdem Jahr 2012. Für die repräsentative Erhebung wurden 331 Elternmit mindestens einem Kind unter 14 Jahren befragt.Nach Aussagen der Gfk-Studie sehen rund 40 Prozent der Elternim häuslichen Bereich die Küche als einen gefährlichen Ort für ihreKinder an. Dennoch dürfen über 40 Prozent der Kinder bis fünfJahren und mehr als 60 Prozent aller Kinder sich dort ab und zu odersogar regelmäßig unbeaufsichtigt aufhalten.Vorsichtsmaßnahmen – kleiner Aufwand, große WirkungEinen hundertprozentigen Schutz kann niemand gewährleisten.Doch mit wenig Aufwand und genügend Achtsamkeit kann dashäusliche Umfeld zum Schutz des Kindes so gestaltet werden, dassviele Unfälle erst gar nicht passieren – beispielsweise• Kinder im Hochstuhl oder auf dem Wickeltisch immerbeaufsichtigen,Seite 2 / 3• Schnullerketten nur außerhalb von Bett oder Wiege verwenden,• Finger weg von Lauflernhilfen, die auch als Gehfrei,Kinderlaufhilfe oder Babywalker bekannt sind. Sie provozierenStürze,• Herdschutzgitter montieren, Pfannen-/Topfstiele beim Kochennach hinten drehen,• Im Gartenbereich: Nur ungiftige Gewächse pflanzen, Werkzeugeund motorisierte Gartengeräte wegschließen. Gartenteich/Poolmit einem Zaun sichern, der von Kindern nicht zu erklettern ist.Kinder in Wassernähe immer beaufsichtigen.Und wenn trotz aller Vorsicht doch etwas passiert?Meistens verheilen Blessuren bei den Kleinen zum Glück folgenlos.Wenn ein Kind jedoch nach einem Unfall dauerhaft invalide ist,kann in kurzer Zeit hoher finanzieller Aufwand auf die Elternzukommen. Möglicherweise müssen sie Haus oder Wohnungbehindertengerecht umbauen, oder ein Elternteil muss seineBerufstätigkeit aufgeben, um das Kind zu pflegen. Frank Manekeller,Schadenleiter bei der HDI Versicherung, erläutert: „Die gesetzlicheUnfallversicherung greift bei Unfällen, die Kindern während desSchul- oder Kindergartenbesuchs, auf dem Weg dorthin bzw.dem Heimweg zustoßen. Unfälle im privaten Bereich könnenausschließlich mit einer privaten Unfallversicherung abgesichertwerden.“Aktueller HDI Journalistenservice „Kinder, Kinder“Ausführliche Informationen zur Kindersicherheit, unter anderemzum Thema Aufsichtspflicht von Tagesmüttern/Tagesvätern,Babysittern, oder Eltern bei Kindergeburtstagen.

Die HDI Versicherung AG bietet Sachversicherungslösungen für Privatkunden und Firmenkunden. Dabei reicht die Angebotspalette von Kfz-Versicherungen über private Haftpflicht- und Hausratversicherungen bis hin zu Komplettlösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie speziellen, berufsbezogenen Lösungen für Freie Berufe. Die HDI Versicherung AG gehört zum Talanx-Konzern.

Talanx ist mit Prämieneinnahmen von 26,7 Mrd. Euro (2012) und mehr als 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die drittgrößte deutsche und die achtgrößte europäische Versicherungsgruppe. Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im MDAX gelistet (WKN: TLX100, ISIN: DE000TLX1005).