Sapporo City

Modernes Sapporo

Pressemitteilung   •   Feb 07, 2019 09:30 CET

Mit der Verbindung einer hypermodernen Lebensart und den Annehmlichkeiten des modernen Japans bei gleichzeitigem Erhalt seines ausgeprägten Charakters hat sich Sapporo zu einer neuen kosmopolitischen Metropole des Landes für gehobene Küche, unverwechselbare Kunst als auch ein vielfältiges Nachtleben entwickelt.

Sapporo besitzt eine interessante Vergangenheit: Die Stadt führt ihre eigenen Wurzeln auf die Ainu-Siedlungen in der ungewöhnlich flachen Ishikari Ebene zurück, in der sie liegt. Auf ihnen wurde mit der Meiji Restauration Sapporo erbaut, wie wir es heute kennen. Schnelles Wachstum verwandelte die Stadt zum Umschlagplatz für Japans Norden, in eine Grenzstadt zwischen der Hauptinsel Honshu und den weitläufigen Enklaven auf Hokkaido. Erstmals zu Weltruhm gelangte die Stadt im Jahr 1972, als sie die Olympischen Winterspiele zu Gast hatte. Seit diesem Zeitpunkt erblühte Sapporo in seine heutige Form: Eine moderne Stadt, die sich von den anderen urbanen Zentren Japans durch ihre unbändige Lebendigkeit unterscheidet. In der Tat erlebte die Stadt in den vergangenen Jahren einen großen Zuzug der „Auswanderer“ von der Hauptinsel und ist eine der wenigen Regionen Japans mit einer wachsenden Bevölkerung in einem schnell alternden Land. Wir werden diese Stadt erkunden und werfen einen Blick auf ihre Angebote während des Tages und nach dem Sonnenuntergang....

Ein natürlicher Ausgangspunkt ist der Bahnhof, der direkt an Sapporos Chikagai, einem weitläufigen unterirdischen, die Innenstadt vollständig verbindenden Komplex, angeschlossen ist. Jeder, der das Stadtzentrum durchläuft, wählt zweifelsohne den unterirdischen Weg, um entweder den Verkehr auszuweichen oder dem Schnee zu entgehen. Die „Untergrundstadt“, wie sich der Name direkt übersetzt, ist mit unzähligen Läden, Cafés, Kunstgalerien und kleinen Märkten für lokale Produkte allerdings selbst ein Reiseziel. Sie bringt Sie auch zum Odori Park, der vom ikonischen städtischen Fernsehturm geprägt wird und zudem zahllosen Festivals das gesamte Jahr hindurch ein Zuhause bietet, inklusive des berühmtesten, dem Sapporo Schneefestival. Vom Park ist der Nijō Markt, der alte innerstädtische Fischmarkt, nur einen Steinwurf weit entfernt. Mit Geschäften, die sich hier seit Jahrzehnten befinden und zwischen Kraftbierbrauereien, hippen Gebrauchtwarenhändlern und ähnlichen Läden eingebettet liegen, können Sie sich auch selbst vom wandelnden Antlitz der Stadt inmitten ihres Einsatzes für den Erhalt ihres alten Charakters überzeugen. Um einen Happen zu essen, testen Sie am besten eines der zahlreichen Restaurants, die lokale Erzeugnisse anbieten. Oder haben Sie Lust auf etwas anderes? Wenden Sie sich an das Mezamashi Sando, ein süßes kleines Café, das ausgeklügelte, aber minimalistische Sandwiches auf weichen Brötchen serviert, die speziell von einer nahegelegenen Bäckerei sonderangefertigt werden. Ein mittäglichesStärkungsmittel finden Sie etwas bei Koffie Kikuchi. Und wenn Sie in der Stimmung für etwas Stärkeres sind, wird Sie dessen Kollektion lokaler Whiskeys nicht enttäuschen.

Weiter geht es mit Sapporos florierender Kunstszene, die nicht länger ignoriert werden kann. Ein Hauptausflugsziel ist das Hokkaido Museum of Modern Art, das seit 1977 besteht und eine einzigartige, permanente Ausstellung anbietet. Sie ist gekennzeichnet durch eine Mischung lokaler Künstler sowie eine Sektion mit Gemäldender Pariser Schule aus dem frühen 20. Jahrhundert. Zwar gibt es hier auf alle Fälle einige Glanzstücke zu sehen, doch gehen Sie sicher, ein Auge für die wechselndenSpezialausstellungen offen zu halten, wenn Sie in der Stadt sind. Ein weiteres Merkmal der Kunstszene Sapporos ist ohne Zweifel die kreative Nutzung der Natur um Umgebungen zu schaffen, die Kunst und Natur vereinen. Das beste Beispiel ist der Moerenuma Park, wo der Künstler Isamu Noguchi ein Großkonzept realisierte: Auf mehr als 188 Hektar Land schuf er einen Park, der in seiner Gesamtheit eine „Skulptur“ darstellt, eine nahtlose Erfahrung verschiedener Kunstinstallationen, Pfade, Hügel, und eines Waldes, allesamt arrangiert in geometrischer Präzision. Im Weiteren wurde für den Park eine Abfallbehandlungsanlage umgewandelt, was dem Projekt Noguchis die Dimension einesgroßflächigen Umweltschutzes hinzufügt.

Etwas anderes zeigt das Chitosetsuru Sake Museum mit einer ansprechenden Ausstellungtypisch japanischer Spirituosen inklusive der Möglichkeit, braufrischen Reiswein zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Produktionszirkels zu verkosten. Eingebettet in ein Industrieviertel gleich südwestlich der Innenstadt ist auch das Areal um das Museum herum kurzweilig. Es beherbergt Warenhäuser, die entweder, wie das zuvor erwähnte Museum, renoviert wurden und für neue Aufgaben bereit stehen oder sich in der ursprünglichen Nutzung befinden.

Sobald in Sapporo die Sonne untergeht, istdie erste Anlaufstelle für viele noch immer das Vergnügungsviertel Susukino. Überflutet mit Nachtschwärmern unter den surrenden Neonlichtern dient die Gegend als Lobgesang auf das japanische Nachtleben, wie es in Tokyos Shibuya oder Osakas Dotonbori zu erleben ist, und sollte nicht ausgelassen werden. Versammelt finden Sie dort die allmächtigen Kaufhäuser — mehrstöckige Gebäude belegt mit Restaurants, Kneipen, Bars, Hostessen-Clubs — sie sind stets ein Abenteuer für sich: Je höher Sie hinaufgehen, desto tiefer ist das Erlebnis, lautet eine Regel, um diese Stützen des Nachtlebens anzugehen.

Lediglich ein paar wenige Straßenzüge weiter liegt die Tanukikoji, eine überdachte Einkaufsstraße, die sich in Blocks (oder chō auf Japanisch) mit einem jeweils einzigartigen Charme unterteilt. In letzter Zeit hat sich Block sieben (nana-chō-me) zu einem Szeneviertel entwickelt, bekannt bei Einheimischen für seine unzähligen Gaumenfreuden. Abenteuerlustige können sich noch weiter nach Westen wagen, außerhalb des überdachten Areals, wo scheinbar jeden Tag neue Lokalitäten eröffnen. Für Liebhaber eines lokalen Tröpfchenskann der Abend in der Stadt unkompliziert mit einer Verkostung dessen verbunden werden, was die Region Sapporo zu bieten hat. Die North Island Brewery vereint Kraftbier mitkleinen Leckereien, wohingegen das Winecafé Veraison einen Überblick über die blühende Weinszene ermöglicht — Sie sollten sich unbedingtdie Auswahl der Naturweine anschauen, eines der Gebiete, auf denen sich die Region sogar weltweit eine Nische herausarbeiten konnte. Zusammen mit Sapporos Entwicklungnehmen die Übernachtungsmöglichkeiten zu. Einige von ihnen sind selbst eine Reise wert. Eine Hauptattraktionist das Ten to Ten, ein elegantes Hostel in einem umgebauten Studentenwohnheim, das mit seinem Innendesign Aufsehen erregt. Ob Sie dort die Nacht verbringen oder nicht, es ist stets eine gute Idee, den Restaurant- und Barbereich zu erkunden und einige aus lokalen Zutaten zubereitete Gerichte zu probieren. Zur späten Stunde schließlich begeben Sie sich zur Provo, einer vielschichtigen Bar, die regelmäßig DJ-Auftritte anbietet. Die gemeinschaftliche Atmosphäre sowie die abgefahrene Beleuchtung stellen den perfekten Endpunkt zu der Erfahrung dar, worum es beim „Modernen Sapporo“ alles geht.   

Sapporo ist eine Stadt, die sowohl für Bewohner als auch für Besucher gleichermaßen attraktiv ist. Dies belegt auch die von Sapporo über einen Zeitraum von 36 Jahren durchgeführte Studie, welche zu dem Ergebnis kam, dass über 90% der Einwohner „Sapporo mögen“. Darüber hinaus wurde die Stadt, beginnend in 2010, drei Jahre in Folge im landesweiten Attraktivitätsranking von Gemeinschaften in Japan als die „Attraktivste Stadt“ bewertet. Mehr noch, im „Die Besten der immer beliebter werdenden Städtereisen, 2013“ Ranking von TripAdvisor wurde Sapporo als Nummer 2 von Asien und weltweit als Nummer 7 gewählt und das globale Interesse an der Stadt währt fort.