NEXT Conf

NEXT14 setzt Signal für wachsende Bedeutung der digitalen Wirtschaft

Press Release   •   May 07, 2014 11:50 CEST

Mit Keynotes von Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Bestsellerautor Cory Doctorow, der Kür von Cinepass zum besten Start-up sowie dem Startschuss für zwei Start-up-Initiativen der Europäischen Kommission ist am Dienstag in Berlin die NEXT14 zu Ende gegangen. Die zweitägige Konferenz mit insgesamt rund 1.500 Teilnehmern war am Montagmittag durch Staatssekretärin Brigitte Zypries eröffnet worden.

Zypries kündigte an, Start-ups künftig noch stärker fördern zu wollen und stellte Steuererleichterungen für Entrepreneure in Aussicht. Bundesinnenminister Thomas de Maizière erläuterte, vor welche Aufgaben die digitale Transformation Politik und Gesellschaft stellt. “Das Internet gehört nicht dem Staat oder den Bürgern”, so der Minister. “Das Internet ist ein öffentlicher Raum. Er soll von allen genutzt werden. Aber wie jeder öffentliche Raum braucht es Regeln, Orientierung und Grenzen der Nutzung.”

Die NEXT Berlin 2014 hat nach Einschätzung der Veranstalter, der Digitalagentur SinnerSchrader und der dfv Mediengruppe, ein klares Signal für die wachsende Bedeutung der digitalen Wirtschaft gesetzt.

Der erste Konferenztag der NEXT Berlin stand im Zeichen der großen Themen Big Data und Datensicherheit, neue Mobilität und Industrie 4.0. In seiner Eröffnungskeynote zeigte Brad Templeton auf, dass selbstfahrende Autos schon bald Realität sein werden. Als Berater für Google’s Roboterautos ist der Direktor der Singularity University überzeugt, dass die Übergabe des Steuerrades an intelligente Maschinen positive Auswirkungen auf Stadtentwicklung und Unfallraten haben wird.

Den zweiten Tag eröffnete Unternehmer Peter Hinssen, Autor des Buches "The New Normal" und somit Impulsgeber für das diesjährige Motto der NEXT Berlin. Technologie ist in seinen Augen nichts Besonderes mehr, digital ist normal, und die disruptive Kraft der Veränderung eine Folge von Netzwerkeffekten, die weit über den Bereich digitaler Technologie hinausreichten. Die Zukunft sei unvorhersehbar geworden, so Hinssen. Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit sind für ihn die bestimmenden Kräfte, Unternehmen brauchen aus seiner Sicht eine bewegliche Strategie mit den Kernelementen Geschwindigkeit und Beweglichkeit.

Am Abend kürte der vielfache Gründer Morten Lund (einer der ersten Skype-Investoren) das beste europäische Start-up. Die Berliner Gründer von Cinepass konnten sich gegen die Konkurrenz aus ganz Europa durchsetzen und die Fachjury und das Expertenpublikum der NEXT mit ihrer Idee einer übergreifenden Kinoplattform überzeugen. "85% der Kinotickets werden immer noch an der Theke gekauft”, sagte Gewinner Richard Ruben von Cinepass. Mit seiner Plattform habe Cinepass die Disruptionskraft, das zu ändern, so die Jury.

Über SinnerSchrader
SinnerSchrader gehört zu den führenden Digitalagenturen Europas. Mit Fokus auf E-Commerce, Strategie und Kommunikation bietet SinnerSchrader die gesamte Bandbreite digitaler Agenturleistungen: Konzeption, Gestaltung und Entwicklung von Web-Plattformen, Mobile Apps, Service Design, Kampagnen, Media, Analytics und Audience Management. SinnerSchrader steht für technologische Exzellenz. Rund 500 Mitarbeiter – davon allein rund 200 Entwickler – realisieren Marketinglösungen für Marken wie Allianz, Beck’s, comdirect bank, Commerzbank, Holy Fashion Group, REWE, simyo, Tchibo und TUI. SinnerSchrader wurde 1996 gegründet, ist seit 1999 börsennotiert und hat Büros in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, München, Prag und Hannover. http://sinnerschrader.com

Über die dfv Mediengruppe
Die dfv Mediengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Ihr Ziel ist es, Menschen in ihrem Beruf und ihrem Geschäft erfolgreicher zu machen. Mit ihren Töchtern und Beteiligungen publiziert sie über 100 Fachzeitschriften für wichtige Wirtschaftsbereiche. Viele der Titel sind Marktführer in den jeweiligen Branchen. Das Portfolio wird von über 100 digitalen Angeboten sowie 500 aktuellen Fachbuchtiteln ergänzt. Über 140 kommerzielle Veranstaltungen, beispielsweise Kongresse und Messen, bieten neben Informationen auch die Chance zu intensivem Netzwerken. Die dfv Mediengruppe beschäftigt 1.000 Mitarbeiter im In- und Ausland und erzielte 2013 einen Umsatz von rund 145 Millionen Euro.