Pax et Bonum - Verlag und Mediengruppe

Pax et Bonum Verlag Schlips ab - Jetzt haben die Frauen das Sagen

Pressemitteilung   •   Feb 22, 2017 04:32 CET

© Pax et Bonum® - Matthias Gerschwitz

Schlips ab – Krawatte runter: Jetzt haben die Frauen das Sagen!

Am 23. Februar ist wieder

Weiberfastnacht

Wieverfastelovend

Schmutziger Dunschtig

Wir wünschen viel Spaß!
Helau, Alaaf, Hei-jo und Lott jonn – oder wie immer Ihr bevorzugter Karnevalsruf heißen mag. Der Pax et Bonum Verlag Berlin wünscht tolle närrische Tage!

LIEBER HÖREN STATT LESEN ?

Weiberfastnacht, Wieverfastelovend oder Schmotziger Dunschtig – am 23. Februar 2017 übernehmen die Frauen die Herrschaft über Plätze, Straßen und Kneipen. Nun mag nicht jeder ein richtiger Karnevalsjeck sein – aber zur Weiberfastnacht gibt es ein paar schöne Geschichten, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

In den 1820er Jahren etablierten sich im Rheinland die ersten Damenkomitees, die den Männern die Exklusivität des Karnevals streitig machen wollten. Man könnte das als den Beginn der Frauenbewegung bezeichnen, die tatsächlich aber erst einige Jahrzehnte später zum ersten Mal an die Öffentlichkeit trat. Bis in die 1820er also durften Frauen im Karneval zwar feiern, aber nicht organisieren. Und das sehr, sehr lange – der Vorläufer des Karnevals wurde vor 5000 Jahren in Mesopotamien begangen. Und zwei Jahrtausende später, im 3. Jahrtausend vor Christus, zelebrierte man in Babylon ein siebentägiges Fest, bei dem das Gleichheitsprinzip galt: Die Sklaven waren den Herren gleichgestellt, der Mächtige und der Niedere waren gleich geachtet. Das hat sich bis zum heutigen Tage gehalten.

Doch zurück zur Weiberfastnacht. Im gesamten Rheinland gilt der Tag als inoffizieller Feiertag, an den meisten Arbeitsplätzen wird ab mittags nicht mehr gearbeitet. Die Feiern beginnen meist um 11:11 Uhr, es wird kostümiert in den Kneipen und auf den Straßen gefeiert. Es ist an diesem Tag Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatte abschneiden – sie gilt als Symbol der männlichen Macht. So laufen die Männer nur noch mit einem Krawattenstumpf herum und werden als Entschädigung dafür ständig gebützt, wie die Rheinländer zu einem Küsschen sagen. Nicht alle Männer sind damit einverstanden; das Amtsgericht Essen entschied 1988, dass das ungefragte Abschneiden der Krawatte eine Eigentumsverletzung darstellt und verurteilte die Beklagte zu 40 Mark Schadenersatz zuzüglich Zinsen. »Der Mann hat keinen Humor«, werden Karnevalsfreunde – und vor allem Karnevalsfreundinnen – sagen … aber nicht alle Männer mögen es, wenn sie gepflegt gekleidet zu einem Termin müssen, und ihr Outfit ohne Vorwarnung zerstört wird. Manche Männer bauen vor: Sie tragen an diesem Tag vorsichtshalber alte oder unmoderne Krawatten, aber die geübte Karnevalistin lässt das nicht gelten. Der Mann soll schon merken, wer an Weiberfastnacht die Hosen anhat!

Karneval selbst steht in christlich-katholischer Tradition. Jetzt wird noch einmal richtig auf den Putz gehauen, bevor die sechswöchige Fastenzeit beginnt. Daher auch der Name: Karneval ist eine Ableitung aus dem Lateinischen und bedeutet das letzte Mal Fleisch, genau wie mit Fastnacht die Nacht vor Beginn der Fastenzeit bezeichnet wird, die erst zu Ostern endet. Es ist also kein Wunder, dass die ausgelassensten Karnevalsfeiern in katholisch geprägten Gebieten wie dem Rheinland oder dem Süden Baden-Württembergs stattfinden. Mit der Reformation gingen vielerorts die alten Traditionen verloren, die aber mit Beginn des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt wurden. In Köln, das nach dem Abzug der Franzosen 1815 – also nach dem Wiener Kongress – zu Preußen gehörte, wurde die karnevalistische Tradition noch um den Spott auf die ungeliebte Obrigkeit erweitert. Auch das hat sich bis heute erhalten.

Weiberfastnacht markiert den Beginn der fünf tollen Tage, deren Höhepunkt unstreitig der Rosenmontag mit seinen Umzügen ist. Und doch ist – wie der Kölner Karnevalssänger Jupp Schmitz 1953 feststellte – am Aschermittwoch alles vorbei. Aber daran denken echte Karnevalisten zur Weiberfastnacht noch nicht.

Übrigens: Wenn Ihnen nicht nach feiern zumute sein sollte, sind die tollen Tage ein toller Moment, um mal wieder ein gutes Buch zur Hand zu nehmen. Der Pax et Bonum Verlag bietet dafür ein abwechslungsreiches Programm. Schauen Sie einfach mal rein: pax-et-bonum.net. oder gleich zum Verlagsshop Guteprodukte4u! powered by Pax et Bonum ®

Bis zum nächsten Mal!

Ihr Pax et Bonum Verlag Berlin.


Pax et Bonum ist ein 2011 in Berlin gegründeter Verlag für Natur, Leben, Herz und Seele. Neben belletristischen Titeln und der  Kinder- und Jugendliteratur macht die Lebenshilfe einen Schwerpunkt des Programms aus. Übersetzt bedeutet der Verlagsname „Frieden und Wohlergehen“,  der traditionelle Gruß der Franziskaner. Die darin ausgedrückte Liebe zur Schöpfung leitet den Verlag in der Auswahl seiner Titel: Wir wollen die Welt lebenswerter gestalten, in all ihren Facetten. Und den Menschen wieder mit seinen Ressourcen verbinden. Die Natur, der Kontakt mit Tieren und Geschichten haben den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten inspiriert und geerdet. Aus dieser Verwurzelung hat er die Kraft geschöpft, nach Visionen zu suchen und voranzuschreiten. In welche Richtung wollen wir uns bewegen, als einzelne und als gesamte Menschheit? Pax et Bonum möchte mit seinen Titeln diese Verwurzelung erneuern und Ideen verbreiten, wie wir uns auf unserer Reise durch das Leben Gutes tun, wie wir uns mit anderen Menschen und Lebewesen verbinden, wie wir mehr Weite in unser Sein bringen können – wenn wir aus der Einfachheit schöpfen, für die Franz von Assisi als Namenspate des Verlages steht.

Bleibt uns nur noch, Ihnen Frieden und Wohlergehen zu wünschen – auf all Ihren Wegen!

Ihr Ingolf Ludmann-Schneider

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Der Umwelt zuliebe

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ergibt sich beim Pax et Bonum Verlag bereits aus dem Leitbild und ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik.

Wir produzieren unsere Bücher, auf der Basis „Book on Demand“ (dt. Abrufbuch oder Buch auf Bestellung, gelegentlich abgekürzt zu BaB) bzw. „Print-on-Demand“

Das schon die Umwelt und die natürlichen Ressourcen (Rohstoffe). Alle vom Pax et Bonum Verlag hergestellten Bücher sind außerdem FSC®-zertifiziert.
Genau das ist, Pax et Bonum ® ein großes Anliegen.

Das ist auch der Grund, warum unsere Bücher etwas mehr kosten und es längere Lieferzeiten als bei anderen Produzenten gibt.

Wir produzieren unsere Bücher ausschließlich in Deutschland. Das tun wir um Arbeitsplätze zu sichern.

Pax et Bonum Verlag , ist offizieller Botschafter des Tierhospiz Hof Elise e. V.

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