Pax et Bonum - Verlag und Mediengruppe

Pax et Bonum Verlag startet seine erste Krimireihe »Spreenebel« KRIMIS ENTLANG DES BLAUEN BANDES

Pressemitteilung   •   Aug 14, 2015 13:32 CEST

Pax et Bonum Verlag startet seine erste Krimireihe »Spreenebel« KRIMIS ENTLANG DES BLAUEN BANDES

»Wenn die Seele etwas spürt, was für sie und ihren Leib ungünstig ist, zieht sie das Herz, die Leber und die Gefäße zusammen. So bildet sich in der Herzgegend gleichsam ein Nebel und hüllt das Herz in Dunkel.«


Hildegard von Bingen (1098 - 1179), Äbtissin und Naturwissenschaftlerin

Fälschlicherweise wird Nebel zumeist britischen Kriminalromanen zugeschrieben, wohl eher aus meteorologischen Gründen. Und natürlich der Spannung halber – denn Nebel verschluckt das Sichtbare und eröffnet der Phantasie großen Raum. Aber nicht nur auf der britischen Insel ist das so; auch an den Gestaden der Spree kann sich Nebel ebenso schützend über ein Verbrechen legen wie er, sich langsam lichtend, den Blick letztlich doch auf Tat und Täter freigibt und auf diese Weise die unermüdliche Arbeit einer Mordkommission belohnt.

Die »Spreenebel«-Kriminalromane von Stephan Leenen zielen direkt auf die Seele des Lesers und sorgen mit ihren fiktiven, aber doch realitätsnahen Settings für jenes »ungute« Gefühl in der Magengegend, das es schwer macht, das Buch vor seinem Ende zur Seite zu legen. Geschickt versteht es der Autor, spannende Fälle mit aktuellen oder historischen Kontexten zu verweben und so Motiven, Beweggründen und Verhaltensweisen der Protagonisten einen realistischen Anspruch zu verleihen. Während der Leser in Leenens Geschichten eintaucht, kann er sich niemals sicher sein, ob er nun ein Buch oder eine tagesaktuelle Zeitung vor sich hat.

Die Fälle spielen entlang des blauen Bandes der Spree, die an drei Punkten im Oberlausitzer Bergland entspringt und fast 400 Kilometer lang die Bundesländer Sachsen, Brandenburg und Berlin durchmisst, bevor sie im westlichsten Bezirk der Hauptstadt, in Spandau, in die Havel einmündet. Die Internationalität des Flusses, die sich in den »Spreenebel«-Kriminalromanen widerspiegelt, zeigt sich auch durch den teilweisen Verlauf an der deutsch-tschechischen Grenze zwischen Neugersdorf und Ebersbach.

Bereits der erste Fall, »Blutroter Wahn«, führt das Ermittlerteam – KHK Ralf Ziether, KHK Britt Bredehorst und Piet Wieczorek, den Leiter der Kriminaltechnik – durch die ungewöhnliche Brutalität an seine Grenzen. Doch anstatt mit der Gewalt des Holzhammers spielt Stephan Leenen subtil mit dem Unterbewusstsein und sorgt auf diese Weise dafür, dass sich in der Brust ein Nebel bildet, der das Herz verdunkelt ...

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Über den Autor

Stephan Leenen (Bremen), Jahrgang 1958, ist Germanist und promovierter Historiker. Sein beruflicher Lebensweg ist wohl so vielschichtig wie sein Roman: Leiter eines Windmühlenmuseums, freiberuflicher Dozent oder Geschäftsführer einer Stadtmarketinggesellschaft. Sein geisteswissenschaftliches Studium schloss er mit einer Magisterarbeit über das Liedgut der SA ab und promovierte in Bremen über die Untergrundarbeit der KPD in der Weimarer Schutzpolizei. Die dafür erforderlichen Quellenstudien führten ihn just in der Wendezeit nach Berlin, wo er täglich zwischen einer Kreuzberger WG, die ihn aufgenommen hatte, und Berlin-Ost pendelte, da sämtliche Akten zur Geschichte der KPD im Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED am Rosa-Luxemburg-Platz zusammengetragen waren. Damals muss seine Liebe zu Berlin geweckt worden sein, zu einer Stadt, die sich in ihren Umbrüchen wohl immer wieder neu erfindet. Heute stellt er sich den vielfältigen Herausforderungen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten im Sektor der »freiwilligen Leistungen« in einer Kleinstadt in Norddeutschland. Das Schreiben begleitet ihn seit zehn Jahren, ein Prozess, der aus seinem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Mit »Blutroter Wahn« hebt er erstmals eins seiner Bücher aus dem Kreis privater und halböffentlicher Lesungen heraus. »Blutroter Wahn« ist der erste Band, der in der neuen Krimireihe »Spreenebel – Krimis entlang des Blauen Bandes« im Pax et Bonum Verlag erscheint. Da ihn seine beruflichen Aufgaben immer wieder mal nach Berlin führen, nutzt er zwangsläufig jede Gelegenheit zu Recherchen vor Ort. Mit U- und S-Bahn durch Berlin zu rattern, den Leuten aufs Maul zu schauen und nach ungewöhnlichen Ecken für seine Romanszenen zu suchen, ist ihm dabei ein besonderes Vergnügen. Stephan Leenen ist glücklich verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Bremen.

Pax et Bonum

Medienpräsenz

Pax et Bonum ist ein 2011 in Berlin gegründeter Verlag für Natur, Leben, Herz und Seele. Neben belletristischen Titeln und der  Kinder- und Jugendliteratur macht die Lebenshilfe einen Schwerpunkt des Programms aus. Übersetzt bedeutet der Verlagsname „Frieden und Wohlergehen“,  der traditionelle Gruß der Franziskaner. Die darin ausgedrückte Liebe zur Schöpfung leitet den Verlag in der Auswahl seiner Titel: Wir wollen die Welt lebenswerter gestalten, in all ihren Facetten. Und den Menschen wieder mit seinen Ressourcen verbinden. Die Natur, der Kontakt mit Tieren und Geschichten haben den Menschen in den vergangenen Jahrhunderten inspiriert und geerdet. Aus dieser Verwurzelung hat er die Kraft geschöpft, nach Visionen zu suchen und voranzuschreiten. In welche Richtung wollen wir uns bewegen, als einzelne und als gesamte Menschheit? Pax et Bonum möchte mit seinen Titeln diese Verwurzelung erneuern und Ideen verbreiten, wie wir uns auf unserer Reise durch das Leben Gutes tun, wie wir uns mit anderen Menschen und Lebewesen verbinden, wie wir mehr Weite in unser Sein bringen können – wenn wir aus der Einfachheit schöpfen, für die Franz von Assisi als Namenspate des Verlages steht.

Bleibt uns nur noch, Ihnen Frieden und Wohlergehen zu wünschen – auf all Ihren Wegen!

Ihr Ingolf Ludmann-Schneider