Audi AG

Personelle Veränderungen im Audi-Design

Pressemitteilung   •   Dez 19, 2013 12:08 CET

  • Wolfgang Egger wechselt als Styling Director zur Audi-Tochter Italdesign Giugiaro nach Turin
  • Marc Lichte übernimmt zum 1. Februar 2014 Leitung des Audi-Designs in Ingolstadt

Wolfgang Egger (50), der seit Mai 2007 das Design von Audi leitet, wechselt zum 1. Februar 2014 als Styling Director zur Audi-Tochter Italdesign Giugiaro S.p.A. Zeitgleich tritt Marc Lichte (44), der bisher für das Exterieur-Design der Marke Volkswagen Pkw verantwortlich zeichnet, dessen Nachfolge bei Audi an.

„Wir werden das Design unserer Modellfamilien weiter entwickeln und differenzieren. Wolfgang Egger hat dazu mit seinem Wirken bei Audi wertvolle Akzente gesetzt und wird uns über seine Arbeit in Turin auch künftig wichtige Impulse geben“, sagt Audi-Vorstandsvorsitzender Prof. Rupert Stadler.

Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand für Technische Entwicklung, hat mit Marc Lichte bereits in dessen Funktion als Leiter Exterieur Design bei der Marke Volkswagen eng zusammen gearbeitet. „Marc Lichte legt bei seiner Arbeit Wert darauf, dass die Kernwerte der Marke in emotionaler Form und höchstmöglicher Qualität zum Ausdruck kommen. Mit Blick auf die Kernkompetenzen von Audi, wie zum Beispiel den quattro-Antrieb und den intelligenten Leichtbau wird das ein wichtiges Element seiner Arbeit sein“, unterstreicht Hackenberg.

Wolfgang Egger tritt mit seinem Wechsel nach Turin in die Geschäftsleitung von Italdesign ein und wird Styling Director der italienischen Audi-Tochter. Italdesign Giugiaro S.p.A., die künftige Wirkungsstätte von Egger,  ist eine gestalterische Ideenschmiede für die Marken des Volkswagen Konzerns. Zusätzlich bietet das Unternehmen mit Sitz im Turiner Stadtteil Moncalieri seine Leistungen über die Sparte Industrial Design auch externen Kunden an.

Neben der Gestaltung von Automobilen und anderen hochwertigen Konsumgütern werden in der Sparte Engineering Fahrzeugkomponenten zur Serienreife entwickelt. Im Pre-Series Center können zudem Kleinserien von Automobilen gefertigt werden.

Die Audi-Tochtergesellschaft beschäftigt rund 950 Mitarbeiter.

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.