Audi AG

Rallye-Weltmeister im Audi R8 LMS ultra

Pressemitteilung   •   Mai 23, 2014 13:46 CEST

  • Sébastien Ogier tauscht Rallyeauto gegen Rundstrecken-Rennwagen
  • Markus Winkelhock im ADAC GT Masters als Teamkollege
  • Duo startet in der Lausitz für Prosperia C. Abt Racing

Das Audi-Kundensportteam Prosperia C. Abt Racing setzt im ADAC GT Masters am kommenden Wochenende ein Ausrufezeichen: Zwei Weltmeister aus zwei ganz unterschiedlichen Motorsport-Disziplinen teilen sich auf dem Lausitzring einen 550 PS starken Rennwagen – einen Audi R8 LMS ultra.

Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier steht vor einem Gaststart im ADAC GT Masters. Der französische Volkswagen-Pilot, Rallye-Weltmeister der Saison 2013 und aktueller Tabellenführer mit einem Polo R WRC, wird den dritten Lauf in der Sportwagen-Serie bestreiten. Sein Teamkollege ist der FIA-GT1-Weltmeister von 2012, Markus Winkelhock. 

„Ich freue mich auf mein erstes Rennen mit dem Audi R8 LMS ultra vom Team Prosperia C. Abt Racing“, sagt Sébastien Ogier. „Den Lausitzring kenne ich zwar noch nicht, aber ich habe das ADAC GT Masters bereits in Oschersleben besucht. Das Fahrerfeld ist stark besetzt. Mit Markus Winkelhock habe ich einen sehr schnellen und erfahrenen Teamkollegen. Wir hatten schon ein erstes Briefing zusammen und er hat mir das Cockpit gezeigt. Seine Tipps helfen mir, bestens vorbereitet ins Rennwochenende zu starten. Nicht zu vergessen, dass der Audi und Prosperia C. Abt Racing in dieser Saison jedes Mal auf dem Podium waren. Das wird natürlich mit mir als GT-Rookie schwierig, aber ich werde mein Bestes geben.“

Erste Ratschläge nahm der 30-jährige Franzose am Donnerstag entgegen. Nach einem gemeinsamen Fototermin an der Rennstrecke wies Winkelhock den Rallye-Profi in die Bedienung des R8 LMS ultra ein. „Bei uns ist es besser, nicht im Dreck zu fahren, sondern immer schön auf der Straße zu bleiben“, scherzte der Schwabe. „Aber im Ernst, es ist eine faszinierende Sache, gemeinsam mit einem Weltstar wie Sébastien Ogier im ADAC GT Masters anzutreten. Er fährt hier nicht nur zum Spaß, sondern er ist ehrgeizig und will Erfolg haben. Und wir teilen uns einen der besten GT-Rennwagen der Welt, den Audi R8 LMS ultra.“

„Ein solcher Rollentausch zwischen verschiedenen Motorsport-Disziplinen zweier Marken zeigt, welche Möglichkeiten sich innerhalb des Konzerns bieten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Technische Entwicklung. „Als Sébastien Ogier zu Volkswagen kam, haben wir ihn nach besten Möglichkeiten gefördert und er ist Rallye-Weltmeister geworden. Nun hat er sich das ADAC GT Masters und den Audi R8 LMS ultra ausgesucht, um bei einem Gastspiel neue Wege zu beschreiten. Dabei wünschen wir ihm viel Erfolg.“

Das Team Prosperia C. Abt Racing hat im Vorjahr die Teamwertung im ADAC GT Masters für sich entschieden und vor zwei Wochen beim zweiten Rennwochenende der Serie vier Podiumsplätze bei den Rennen in Zandvoort errungen. In der Lausitz steht am Samstag und am Sonntag jeweils ein weiterer 60-minütiger Einzellauf auf dem Programm. Der Audi R8 LMS ultra ist mit 23 weltweit erzielten Titelsiegen seit 2009 einer der erfolgreichsten GT3-Sportwagen der Gegenwart.

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.