Sparkasse Dortmund

Sparkasse Dortmund weiter auf Wachstumskurs

Pressemitteilung   •   Feb 10, 2017 09:00 CET

Die Sparkasse Dortmund ist im Jahr 2016 erneut erfreulich gewachsen. Bei der Bilanzsumme „knackte“ der Marktführer erstmals die 9-Mrd.-Marke. Mit einem Wachstum von 5,2 % bleibt die Dortmunder Sparkasse eine der beiden größten Sparkassen in Westfalen-Lippe und damit auch in der Gruppe der 25 Groß- sparkassen bundesweit. 

Vor allem im Kreditgeschäft verzeichnete die Sparkasse ein deutliches Plus: Das Kreditvolumen stieg insgesamt um 6,2 % auf 6,4 Mrd. EUR. „Damit konnten wir das bereits im Vorjahr sehr gute Wachstum nochmals deutlich übertreffen“, freute sich Vorstandsvorsitzender Uwe Samulewicz bei der heutigen Präsentation der Geschäftszahlen. Besonders erfolgreich verlief das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen: Hier stieg der Kreditbestand um 9,1 % auf 4 Mrd. EUR. Die bei Privatkunden ungebremst hohe Nachfrage nach Baufinanzierungen sorgte auch in diesem Bereich für einen Zuwachs im Bestand um 3,7 % auf 2,1 Mrd. EUR. 

Als „großen Vertrauensbeweis“ in Zeiten der anhaltenden Niedrigzinsphase wertete Uwe Samulewicz auch die positive Entwicklung der Einlagen von Privatkunden, die um 3,5 % auf 5,1 Mrd. EUR stiegen.

Es bleibe „spannend und schwierig zugleich“, sich in einem Umfeld mit steigenden regulatorischen Anforderungen, verändertem Kundenverhalten und fortschreitender Digitalisierung erfolgreich zu behaupten. Dass die Sparkasse im Jahr ihres 175-jährigen Bestehens eine wesentliche Weichenstellung – nämlich die Neuorganisation ihres Filialnetzes und die Stärkung des OnlineAngebotes – vorgenommen hat, hält Uwe Samulewicz für „wichtig und richtig“. 

Diesen Weg setzt das Finanzinstitut auch im laufenden Geschäftsjahr konsequent fort. Investiert wird insbesondere in den OnlineBereich, den Service und die Beratung vor Ort sowie in SB-Technik. Mit der Eröffnung ihrer Online-Filiale im April 2016 hat die Sparkasse Dortmund nicht nur eine Vorreiterrolle in der Branche übernommen, sondern auch den Nerv der Kunden getroffen: In den ersten Monaten wurden bereits 400 Videoberatungen geführt. Die sechs Mitarbeiter betreuen aktuell über 4.200 Kunden – Tendenz steigend. 

„Die flächendeckende Versorgung der Menschen in Dortmund mit Finanzdienstleistungen bleibt Dreh- und Angelpunkt unserer Geschäftspolitik“, so Uwe Samulewicz. Dafür sorgt die Sparkasse im Stadtgebiet an insgesamt 72 Standorten. Die persönliche Beratung und Kompetenz vor Ort wurde bereits im vergangenen Jahr durch die Einrichtung von 19 Beratungs-Centern gestärkt. Diese werden nun auch baulich noch attraktiver gestaltet. An mehreren Standorten – darunter Lütgendortmund, Kaiserstraße, Scharnhorst und Möllerbrücke – ist der Startschuss zu den Umbauarbeiten bereits gefallen bzw. steht bevor. 

Auch das Kundenzentrum am Freistuhl soll künftig noch mehr Möglichkeiten für individuelle Beratung, bequemen Service und schnelle Bargeldversorgung bieten. Für den Ausbau und die Modernisierung ihrer umfangreichen SB-Infrastruktur nehme die Sparkasse in den kommenden Jahren ebenfalls „viel Geld in die Hand“. 

„Es bewegt sich viel in der Sparkasse – und die Sparkasse bewegt Vieles“, betont Uwe Samulewicz. Im Spannungsfeld zwischen Regulatorik, Niedrigzinsphase und Digitalisierung wolle und müsse man weiter vertrauensvoll und verlässlich agieren. „Für unsere weit über 300.000 Kunden, für unsere rund 1.700 Mitarbeiter, für unsere 120 Auszubildenden – und nicht zuletzt für alle Dortmunder.“ Es gehöre zum „genetischen Code der Sparkasse“, die Lebensqualität in der Region zu sichern und zu verbessern. So flossen in 2016 insgesamt über 9 Mio. EUR in Form von Spenden, Sponsorings, PS-Zweckerträgen, Ausschüttungen und Stiftungsmitteln in viele Dortmunder Projekte, Einrichtungen und Vereine.

Mit einem erfreulichen Wachstum hat die Sparkasse Dortmund das Geschäftsjahr 2015 abgeschlossen. „In einem zunehmend herausfordernden Umfeld konnten wir auf den wichtigen Geschäftsfeldern weiter wachsen und unsere Marktposition stärken“, so Vorstandsvorsitzender Uwe Samulewicz. Die Bilanzsumme ist um 3,3 Prozent auf rund 8,6 Mrd. Euro gestiegen. Die Kundeneinlagen wuchsen insgesamt um 4 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro.