Helmuth Focken Biotechnik e.K.

Stallmist im Biogemüsebeet?

Pressemitteilung   •   Apr 29, 2019 17:52 CEST

Stallmist im Biogemüsebeet von eigenen Tieren.

Alles was meinen eigenen Tieren als Lager dient, landet als guter Dünger entweder als Nährhumus und bei Zusatz von Pflanzenkohle als schwer zersetzlicher Dauerhumus mit lang anhaltenden Wirkung im eigenen Garten. Im Biobeet bietet guter Einstreu, Stroh, Strohpellets, Holzspäne, Rapsstroh, Hanf, Lein, kleinerzerschnitten als Strohhäcksel den Mikroorganismen eine ideale Angriffsfläche. Die Beimpfung mit den Zersetzern von Eokomit führt zur schnellen Rotte. Der Urin bringt den begehrten Stickstoff. Die Symbiose der Eokomit-Lebensgemeinschaft bleibt im Beet bestehen und baut sich bei Zufuhr von organischer Biomasse (Mulchen) immer weiter auf.


Stallmist im Biogemüsebeet von eigenen Tieren ja, weil das biogische Produkt Eokomit von Dr. Holzinger für die Stallbiomasse verwendet wird .

Das Produkt Eokomit ist eine Mischung von natürlichen nicht veränderten Bodenbakterien, die in jedem gesunden Boden vorkommen.Bacillus athrophaneus, Bacillus subtilis var. Niger, Cellulomonas uda,Geobacillus stearothermophilus. Die Bakterien in Eokomit besiedelt die Stallbiomasse und zersetzen sie, wie im Kreislauf der Natur vorgesehen chemisch wie physikalisch. Die Bakterien in Eokomit besiedeln dominant die Biomasse und bilden eine ungestörte Lebensgemeinschaft, die sich immer weiter vermehrt, wenn organisches Material weiter zur Zersetzung verfügbar bleibt.

Eokomit nimmt Einfluss auf die Besiedlung der Stallbiomasse

Streu, Futterresten, Kot und Urin der Tiere sowie alle weiteren organischen Materialien sind dominant von der Eokomitbakterien beansprucht und das reduziert die Konzentration an pathogenen Bakterien im Stall. Den pathogenen Bakterien wird die Ernährungsgrundlage entzogen, so dass die pathogenen Bakterien in deutlich geringeren Konzentrationen im Stall auftreten und in geringer Menge von den Tieren aufgenommen werden. Der Bacillus subtilis verbreitet sich als apathogene Art in großen Kolonien. Früher auch in der Humanmedizin zur Behandlung von Dermatosen, bei Durchfall, Gärungs- und Fäulnisproblemen, Magen-Darm-Entzündung angewandet, sorgt er für eine gesunde Mikrobiologie im Stall .

Stallmist im Biogemüsebeet von fremden Tieren. Ein klares Nein


Unbehandelter Stallmist von fremden Tieren kommt nicht auf mein Beet, weil mit fremden Stalldung u.U auch pathogene Bakterien für Mensch und Tier in das Beet kommen. Die Bedeutung mancher liegt darin, dass sich Menschen ebenfalls mit der Krankheit infizieren können, es handelt sich dann um eine sogenannte Zoonose (vom Tier auf dem Menschen übertragbare Erkrankung).
In fremder Stallbiomasse können auch unzählige Parasiten vorkommen.
Spulwurmer, Haarwurmer, Salmonellen, Hexamiten oder Kokzidien. Besondere Bedeutung für Kanninchen- und Taubenzüchter haben Kokzidien, die als Epithelschmarotzer in Darm und Leber vorkommen.
Sie sind nur in bestimmten Entwicklungsstadien beweglich.
Auch Trichomonaden und Giardien sind oft ein Problem. Werden patogene Bakterien im Beet mit dem Stallmist eingebracht, setzt ihnen dort die Eokomitbakteriengemeinschaft, Austrocknung durch Sonne und Wind zu aber für manche mit dem Stalldung ausgebrachten Erreger ist der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens entscheidend, ob sie sich entwickeln oder virulent bleiben. Es gibt Bakterien, die in der Lage sind sich der schädlichen Wirkung von Licht, Wind und Sonne zu entziehen, indem sie Sporen bilden und der Boden sie konserviert.
Grundsätzlich sind alle pathogenen Keime mesophil und bedürfen zur besten Entwicklung der Körpertemperatur (37 Grad). Schmarotzer Trichomonaden und Giardien sterben ausserhalb des lebenden Körpers nach einiger Zeit ab und sind im Erdboden nicht mehr nachweisbar.

Stallrmist im Biogemüsebeet von fremden Tieren, wenn durch Düngerpackung Stallbakterien abgetötet sind.

Die Düngerpackung vernichtet Bakterien und Parasiten durch Selbsterhitzung des Düngers und stellt eine Desinfektion durch feuchte Hitze dar. Diese Desinfektion wirkt dann, wenn Kot und Streu gemischt und mäßig durchfeuchtet in großen Haufen, die besonders geschichtet sind, und darin ca. 3 Wochen lang lagern.

Stallmist im Biogemüsebeet von fremden Tieren, wenn er durch Terra preta Verfahren hygienisiert ist.


Untersuchungen der Univ. Leipzig (Prof. Dr. Monika Krüger)zeigen, dass die Terra-Preta-Verfahrene vegetative Pathogene abtötet und das Terra preta verfahren deshalb sogar eine Methode zur Hygienisierung von pathogenen Fäkalkeimen ist.

Durch die Fermentation werden folgende bakterielle Pathogene degradiert

  • Staphylococcus aureus, L. monocytogenes, Ehec-Escheria coli O157,>
  • Staphylococcus anatum ; Staphylococcus senftenberg.
  • Innerhalb weniger Tage reduziert sich der ECBO-Virustiter: nach 14 Tagen waren keine lebensfähigen Viren mehr nachweisbar
  • Spulwurmeier waren nach 8-wöchiger Fermentation nicht mehr überlebensfähig.
  • Stallrmist im Gemüsebeet doch lieber nein. Düngen nur aus und mit Pflanzen.


    Pflanzliche Biomasse läßt sich mit diversen Pflanzenjauchen z.B. Brennnesseljauche anreichern. 1 kg Brennnesselpulver in 10 Liter Wasser einrühren und diese Brühe ca. 10 bis 14 Tage warm stellen und dabei täglich einmal umrühren. In den ersten Tagen etwas Algenkalk (ca. ¼ kg bis 1/2 kg insgesamt) beigeben, um die Geruchsbildung hintanzuhalten.

    Helmuth Focken Biotechnik e. K. beschäftigt sich mit Substanzen, Molekülen, die in der lebenden Natur für Individuen und deren natürliche Abwehr wichtig sind, um daraus hochwertige, besonders verträgliche Halbfertig- oder Endprodukte ohne Irritationspotential für Mensch, Tier, Pflanze und Umwelt herzustellen.

    Die Sektoren sind:

    • Biokosmetik,
    • biologische Landwirtschaft,
    • Funktionsgarne für Zahnpflegeprodukte Fingerzahnbürsten, Zungenreiniger aus Mikrofasern, die antibakteriell wirken.

    Wir entwickeln, produzieren und vertreiben eigene Endprodukte mit: