Audi AG

Starker DTM-Auftakt für Audi

Pressemitteilung   •   Mai 05, 2014 11:48 CEST

  • Drei Audi RS 5 DTM in Hockenheim in den Top Vier
  • Mattias Ekström und Adrien Tambay auf dem Podium
  • Dieter Gass: „Auf diesem Ergebnis können wir aufbauen“

Vor 75.000 Zuschauern (am Wochenende) hat Audi beim Saisonauftakt der DTM 2014 einen starken Eindruck hinterlassen: Mit Mattias Ekström, Adrien Tambay und Mike Rockenfeller kamen auf dem Hockenheimring drei Audi-Piloten in die Top Vier.

Routinier Mattias Ekström startete im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline mit einem zweiten Platz in seine 14. DTM-Saison für Audi. Der Schwede begann das Rennen auf den härteren Standardreifen, lag in der Anfangsphase auf Position acht und kämpfte sich nach dem Wechsel auf die schnelleren Optionsreifen Position um Position nach vorn.  

Fünf Runden vor Rennende überholte Ekström auch seinen Teamkollegen Adrien Tambay, der im Playboy Audi RS 5 DTM zunächst an der Spitze des Feldes lag, in Runde drei aber den späteren Sieger Marco Wittmann im BMW ziehen lassen musste. Durch eine Zeitstrafe wegen Verlassens der Strecke in Kurve eins verlor der junge Franzose den Anschluss zu Wittmann.

Ein eindrucksvolles Rennen fuhr auch Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS5 DTM des Audi Sport Team Phoenix: Der Titelverteidiger kämpfte sich mit der gleichen Strategie wie Ekström vom zehnten Startplatz auf Rang vier nach vorn und startete damit wesentlich besser in die neue DTM-Saison als in sein Meisterjahr 2013.

Frustrierend endete das Rennen dagegen für seinen Teamkollegen Timo Scheider, der auf den weicheren Optionsreifen gestartet war und auf dem dritten Platz lag, als er in Runde 34 von DTM-Neuling António Félix da Costa im BMW unter Gelben Flaggen umgedreht wurde. Auch dadurch verlor Scheider in der Folge insgesamt sechs Positionen – die letzten drei nach einer Rangelei mit Augusto Farfus in der Schlussrunde.

Großes Pech hatte auch Edoardo Mortara: Der Italiener lag bei seinem ersten Rennen im Audi Sport Team Abt Sportsline bis zur 31. Runde vor seinem Teamkollegen Mattias Ekström, als er seinen Audi Sport Audi RS 5 DTM mit einem Reifenschaden vorne links abstellen musste. „Das war sehr schade“, meinte der Schwede. „Das wäre am Ende noch ein sehr cooler Kampf geworden. Ich selbst kann mit Patz zwei heute gut leben, auch wenn wir alle hier sind, um um Siege zu kämpfen.“

Miguel Molina arbeitete sich auf Platz 13 nach vorn, nachdem er nach dem Qualifying wegen eines fehlenden Teils an seinem Audi Sport Audi RS 5 DTM vom sechsten auf den letzten Startplatz zurückversetzt worden war.

Nico Müller erlebte im Audi Financial Services Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg ein turbulentes DTM-Debüt. Der junge Schweizer fiel am Start ans Ende des Feldes zurück. Obwohl später das Drag Reduction System (DRS) seines Autos nicht funktionierte, kam er als 16. ins Ziel.

Teamkollege Jamie Green musste seinen Hoffmann Group Audi RS 5 DTM schon nach zwei Runden an der Box parken, weil bei einer Kollision mit dem BMW von Augusto Farfus die Befestigung des Frontsplitters beschädigt worden war.

„Es war ein gutes Rennen für Audi“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Dass wir drei Autos in die Top Vier gebracht haben, und das mit unterschiedlichen Strategien, spricht für unseren neuen RS 5 DTM. Auch der Sieg wäre möglich gewesen, aber Marco Wittmann war an diesem Wochenende extrem stark – Glückwunsch an ihn, vor allem aber an unsere Jungs: Wir alle haben harte Wochen hinter uns. Auf diesem Ergebnis können wir aufbauen und freuen uns schon jetzt auf Oschersleben.“

Das zweite Rennen der DTM 2014 findet bereits in 14 Tagen statt (Sonntag, 18. Mai).

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.