Audi AG

Stimmen nach dem Qualifying auf dem Norisring

Pressemitteilung   •   Jul 13, 2013 09:07 CEST

Edoardo Mortara geht als bester Audi-Pilot aus der zweiten Reihe in das DTM-Rennen auf dem Norisring. Die Stimmen nach dem Zeittraining.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Die Zeitabstände waren heute selbst für Norisring-Verhältnisse extrem knapp. Wenn man – wie Mike Rockenfeller – mit nur drei Zehntelsekunden Rückstand 19. ist und damit in Q1 ausscheidet, sagt das alles über die aktuelle Leistungsdichte in der DTM. Wir wissen aber auch, dass die Startaufstellung in diesem Jahr nicht mehr ganz so entscheidend ist wie in der Vergangenheit. Deshalb ist morgen noch alles möglich. Mit Edo (Mortara) haben wir außerdem einen Fahrer in der zweiten Startreihe, der seine Qualitäten auf Stadtkursen schon mehrfach unter Beweis gestellt hat.“

Dieter Gass (Leiter DTM):
„Wir stehen als Mannschaft besser da als im vergangenen Jahr, als wir nur zwei Autos in den Top Ten hatten – und das zweite nur auf Startplatz zehn. Trotzdem hatten wir uns nach dem guten Ergebnis im Freien Training heute Vormittag etwas mehr erwartet, vor allem an der Spitze. Auf der anderen Seite sind wir der einzige Hersteller, der es geschafft hat, bei allen fünf Rennen der ersten Saisonhälfte stets ein Auto in den Top vier zu haben. Mit DRS und einem guten Optionsreifen-Management ist hier einiges möglich. Es wird definitiv ein hartes Rennen, und ich gehe davon aus, dass es sehr lange hart umkämpft sein wird.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Startplatz 4
„Es war ein gutes Qualifying für mich. Es wäre heute schwierig gewesen, mehr zu schaffen. In Q3 und Q4 hatte ich das Gefühl, ich hätte alles aus dem Auto herausgeholt. Wir sind noch nicht ganz vorn, also haben wir noch etwas Arbeit vor uns. Aber der Rückstand ist nicht groß, und das ist gut. Hinter uns liegen einige schwierige Wochenenden, an denen wir zwar konkurrenzfähig waren, aber nicht alles zusammenbekommen haben. Jetzt läuft es besser, das ist auch ein schönes Ergebnis für das Team Rosberg.“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Startplatz 8
„Es war ein schwieriges Qualifying. Ich hatte etwas Glück, in Q1 war ich 16., in Q2 lag ich auf Platz zehn und wurde am Ende Achter. Das Potenzial ist da. Mal sehen, wie das Rennen läuft.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Startplatz 9
„In Q3 bin ich leider nicht die perfekte Runde gefahren. Und wenn man das nicht schafft, ist man in der DTM nicht vorn. Startplatz neun ist eine Steigerung gegenüber den letzten Rennen, aber wir sind immer noch nicht da, wo wir sein wollen. Das Rennen ist sehr lang, ich werde wie immer versuchen, mein Bestes zu geben.“

Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM), Startplatz 11
„Es ist natürlich etwas schade, dass ich nicht in Q3 gekommen bin. In meiner letzten Runde war ich sehr nahe an einer Zeit der besten fünf Fahrer. Doch mir ist ein kleiner Fehler unterlaufen – und der Norisring verzeiht nicht den kleinsten Fehler. Aber hier ist im Rennen alles möglich.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Startplatz 13
„Die 45 Minuten, die uns am Vormittag durch ein kleines Problem verloren gingen, haben wir bei der Feinabstimmung zu spüren bekommen. Trotz dieser Einschränkung haben wir eine ganz gute Balance entwickelt. Der erste und der zweite Sektor waren gut, leider haben wir in der letzten Kurve einige Zehntel verloren.“

Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM), Startplatz 14
„Ich weiß noch nicht, was ich im Rennen erwarten darf. Das Tempo im Qualifying war gut, wie Platz acht im ersten Qualifying gezeigt hat. Aber ich hatte Probleme, eine perfekte Runde zu finden. Auf dieser Strecke ist an jeder Stelle etwas los. Und wenn die Abstimmung nicht einhundertprozentig perfekt ist, fehlt ein Zehntel und man rutscht in der Zeitenliste nach unten.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Startplatz 19
„Leider kann ich heute nicht viel sagen. In den ersten Saisonrennen haben wir im Team immer alles richtig gemacht. Heute waren wir mit der Abstimmung nicht da, wo wir sein sollten. Ich habe alles versucht, mehr war nicht möglich. Aber wir geben nicht auf und versuchen im Rennen, nach vorn zu kommen.“

Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Startplatz 22
„Das war nicht so gut. Ich hatte ein Problem mit dem Getriebe und starte von ganz hinten. Aber mit einer guten Strategie können wir ein gutes Rennen fahren.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline):
„Wir können nicht ganz zufrieden sein: Wir hatten mit allen Fahrzeugen ein Top-Ten-Ergebnis erwartet. Wir hoffen, mit unserer Abstimmung auf der langen Distanz bei der Hitze einen Vorteil zu haben. Unser bestes Fahrzeug liegt auf Platz neun – da ist nichts verloren. Aber die Konkurrenz ist stark. Wichtig ist, nach dem Start gut durch die erste Kurve zu kommen.“

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): „Nach den Ergebnissen des Roll-outs und des Freien Trainings waren wir zuversichtlich, ein gutes Setup gefunden zu haben. Das hat sich im Qualifying nicht bestätigt. Ich hoffe, dass die Abstimmung im Rennen funktioniert. Von hinten zu starten, wird schwierig. Doch wir hoffen, mit einer guten Strategie nach vorn zu kommen und Punkte zu holen.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg):
„Ich bin natürlich sehr zufrieden. Wir haben die zwei besten Audi im Feld. Edo (Mortara) liegt auf Platz vier. Es ist stark, dass er in Q4 gekommen ist. Mit Filipe (Albuquerque) auf Platz acht kann ich ebenfalls gut leben. Die Jungs haben es sich nach dem Pech der letzten Wochen verdient.“

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.