Audi AG

Stimmen nach dem Rennen in Hockenheim

Pressemitteilung   •   Mai 05, 2014 11:52 CEST

Die Plätze zwei, drei und vier: Beim Saisonauftakt in Hockenheim landeten drei Audi-Piloten in den Top Vier. Die Stimmen aus dem Audi-Lager nach dem Rennen.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Bei Audi Sport und unseren Teams wurde in den vergangenen Wochen und Tagen extrem hart gearbeitet. Deshalb tut ein Ergebnis wie das heutige allen gut. Der Anspruch von Audi ist immer, um Siege zu kämpfen – das können wir mit dem neuen RS 5 DTM. Wir haben eine gute Basis und hatten hier in Hockenheim zum Glück keine großen Schäden, so dass die gesamte DTM-Mannschaft nun den gelungenen Saisonauftakt genießen und sich in Ruhe auf Oschersleben vorbereiten kann.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Grundsätzlich sind wir zufrieden. Das Wichtigste war, zu zeigen, dass der Audi RS 5 DTM leistungsfähig ist und das Potenzial hat, um Rennsiege zu fahren. Ich denke, das haben wir bewiesen. Wir haben mit den Positionen zwei, drei und vier zwei Fahrer auf dem Podium. Das Ergebnis hätte sogar noch deutlich besser ausfallen können, denn Timo (Scheider) gehört definitiv da vorn hin und auch Edoardo (Mortara), der leider einen Reifenschaden hatte. Das gibt uns ein gewisses Maß an Selbstvertrauen, das wir mit in die nächsten Rennen nehmen.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 2
Reifen: Standard/Option

„Das Rennen zu beenden und dann auch noch auf dem Podium zu stehen, ist natürlich ein gelungener Start in die Saison. Dennoch haben wir bis zum nächsten Rennen noch etwas Arbeit vor uns, das Auto noch schneller zu machen, denn man konnte erkennen, dass gerade die BMW auch sehr gut unterwegs waren. Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden.“

Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 3
Reifen: Option/Standard

„Ein sehr gutes Wochenende: Erste Pole-Position und das zweite Podium meiner DTM-Karriere. Die Saison so zu starten, ist eine schöne Belohnung für die Jungs, die im Winter viel Arbeit hatten und oft bis spät in die Nacht geschuftet haben. Die Saison hätte kaum besser starten können.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 4
Reifen: Standard/Option

„Das Rennen war sehr spannend, da keiner wirklich wusste, was auf einen zukommt. Startplatz zehn war keine optimale Ausgangslage. Platz vier im Ziel war, denke ich, das Maximum, was ich von diesem Startplatz erreichen konnte. Das sind wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Danke an mein Team – es war für uns alle nicht einfach. Wir waren recht angespannt vor diesem Rennen. Jetzt wissen wir, wo wir stehen und können mit einem guten Gefühl nach Oschersleben reisen.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 9
Reifen: Option/Standard

„Auf den Optionsreifen lief am Anfang alles nach Plan. Wir wussten ja nicht genau, was wir zu erwarten hatten, aber unsere Prognose, dass er gut laufen würde, hat gestimmt. Ich habe mich schnell nach vorn gearbeitet. Der Boxenstopp ist auch gut gelungen. Ich hatte eine realistische Chance auf einen Podestplatz. Leider ist mir dann António Félix da Costa in einer Gelb-Phase in der Haarnadelkurve ins Auto gefahren, was mich locker zehn Sekunden gekostet hat. Am Ende musste ich mich dann auf Standardreifen gegen drei BMW auf Optionsreifen wehren und das hat nicht gut geklappt. So habe ich nochmals einige Positionen verloren.“

Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 13
Reifen: Standard/Option

„Mein Rennen war in einer Sache positiv: Wir haben zehn Autos überholt und mein Audi war schnell. Leider sind wir von ganz hinten gestartet. Das Rennen war sehr hart. Wir haben gestern im Qualifying gezeigt, dass wir schnell sind. Leider war die Dummy-Kamera nicht montiert, das hat unser Rennen zerstört. Aber ich bin optimistisch, was die nächsten Rennen betrifft.“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 16
Reifen: Standard/Option

„Das Rennen war für mich zu Beginn chaotisch. Am Start ist etwas schief gelaufen. Als ich den zweiten Gang eingelegt habe, ist die Drehzahl in den Keller gegangen. Nachdem ich noch einmal die Kupplung getreten habe, ging es plötzlich wieder. Wenn man dann erst mal hinten ist, ist es natürlich schwierig. Ich habe mich dann etwas nach vorn gekämpft. Nach meinen Boxenstopp ging leider mein DRS nicht mehr. Aber dennoch sind mir ein paar gute Manöver gelungen. Das hat Spaß gemacht. Fazit: Ich nehme viel Positives mit, habe viel gelernt, aber das Endresultat ist ausbaufähig.“

Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Ausfall
Reifen: Standard/Option

„Eine große Enttäuschung, denn wir hätten heute aufs Podium fahren können. Wir waren im Rennen schnell, sowohl mit Optionsreifen als auch mit Standardreifen. Leider hatten wir dann das Problem mit dem linken Vorderreifen. Wir werden jetzt noch mehr für Oschersleben arbeiten.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Ausfall
Reifen: Option

„Das gesamte Wochenende lief nicht besonders gut für mich. Im Freien Training haben wir das Setup nicht optimal hinbekommen, im Qualifying war das Auto okay, aber ich bin von der Strecke abgekommen und stand relativ weit hinten in der Startaufstellung. Und wenn man von weit hinten startet, ist es nicht einfach. In der ersten halben Runde habe ich einige Plätze gutgemacht, aber dann hat Augusto Farfus die Tür zugemacht, als ich im Begriff war, ihn zu überholen. Mein Auto war dann so stark beschädigt, dass ich nicht weiterfahren konnte.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): „Das war ein sehr guter Start in die Saison. Mit Rang zwei und drei können wir wirklich zufrieden sein. Klar hätten wir auch gern gewonnen, aber letztendlich war es wichtig, zu sehen, dass unsere Autos gut laufen. Und das haben sie getan. Das Team hat super gearbeitet, alle Boxenstopps haben perfekt funktioniert.“

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): „Ich bin zufrieden. Wir hatten uns vorgenommen, von Platz neun und zehn so weit wie möglich nach vorn zu kommen, das haben wir erreicht. Wenn Timo (Scheider) nicht durch unverschuldete Kollisionen Pech gehabt hätte, hätte er die Möglichkeit gehabt, aufs Podium zu fahren. Mit der Strategie haben wir halbe-halbe gemacht, das ging auch auf. Wir haben alles richtig gemacht, die Autos sind schnell, die Fahrer gut und das Team hat gute Stopps gemacht.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Gratulation an (Mattias) Ekström, (Adrien) Tambay und (Mike) Rockenfeller für ein tolles Rennen. Wir hatten leider Pech. Nico (Müller) hatte ein Problem beim Start. Er ist normal losgefahren, im zweiten Gang ist dann auf einmal schwarzer Rauch aufgestiegen. Das müssen wir untersuchen. Es scheint nicht seine Schuld gewesen zu sein, er ist dann noch ein gutes Rennen gefahren. Für Jamie (Green) ist es unglücklich gelaufen. Nach einem guten Start war er in der ersten Kurve schon auf Rang neun. Dann hat ihn Augusto Farfus übersehen, die beiden sind kollidiert und Jamie musste das Rennen mit Defekt beenden. Wir schauen vorwärts nach Oschersleben.“

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.