Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

Studie bestätigt Boehringer Ingelheim als tragende Säule der Gesundheitswirtschaft in Deutschland

Pressemitteilung   •   Nov 04, 2013 12:00 CET

  Neue Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Boehringer Ingelheim belegen
  stetig wachsenden Beitrag zur Stabilität und Zukunft des Standorts
  Deutschland.
•   Spitzenreiter mit durchschnittlicher Investitionsintensität*  von 5,2 Prozent in
  Deutschland.
•   Innovationstreiber am Wissenschaftsstandort Deutschland durch hohe
  Forschung- und Entwicklungsintensität+.
•   Gesetzliche Rahmenbedingungen werden forschenden Pharmaunternehmen
  nicht gerecht.

Ingelheim, 4. November 2013 - Das Wachstum der Bruttowertschöpfung von Boehringer Ingelheim in Deutschland ist rund dreimal so hoch wie das Wachstum der deutschen Gesamtwirtschaft. Seit 2005 ist die Bruttowertschöpfung des Unternehmens kontinuierlich um durchschnittlich mehr als sieben Prozent jährlich auf 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2012 gestiegen. Das belegen aktuelle Daten des unternehmensspezifischen  Satellitenkontos. Das unabhängige Wirtschaftsinstitut WifOR (Darmstadt) erhebt diese Daten im Auftrag von Boehringer Ingelheim bereits seit 2011.

Das Pharmaunternehmen erwirtschaftete bereits 2011 mehr als zehn Prozent der gesamten pharmazeutischen Wertschöpfung in Deutschland und ist damit eine tragende Säule der Gesundheitswirtschaft.
Die Gesundheitswirtschaft stellt mit einem Beitrag zum  Bruttoinlandsprodukt von rund elf Prozent einen der größten Sektoren der deutschen Volkswirtschaft dar. Rund 8,8 Millionen Erwerbstätige sind in Deutschland auf die Gesundheitswirtschaft zurückzuführen.

*Investitionsintensität = Bruttoanlageinvestitionen/Umsatz
+F&E-Intensität = innerbetriebliche F&E-Ausgaben/Umsatz

Positive ökonomische Effekte auf Arbeit und Beschäftigung
Demnach ist jeder elfte Erwerbstätige in der deutschen  Pharmaindustrie bei Boehringer Ingelheim beschäftigt. In den Jahren 2005 bis 2012 belief sich das durchschnittliche jährliche Beschäftigungswachstum von Boehringer Ingelheim auf vier Prozent und hob sich damit deutlich von dem anderer Branchen ab. So wuchs die Erwerbstätigenzahl der Gesamtwirtschaft im gleichen Zeitraum jährlich um 0,9 Prozent, im Dienstleistungsgewerbe um 1,2 Prozent, im Verarbeitenden Gewerbe um 0,2 Prozent und in der Pharmaindustrie in den Jahren 2005 bis 2011 um 2,5 Prozent. Boehringer Ingelheim sichert den öffentlichen Haushalten durch seine Wirtschaftsleistung Steuereffekte von rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr i  und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur deutschen Volkswirtschaft. Beitrag zur Standortsicherung in Deutschland: Hohe Investitionen
Die Bedeutung des Standorts Deutschland für die Gesundheitswirtschaft spiegelt sich in der vergleichsweise hohen Investitionsintensität der Pharmabranche wider, die seit Jahren konstant über den Werten der Automobilindustrie oder des Verarbeitenden Gewerbes liegt (2005 bis 2011 reinvestierten Unternehmen der Pharmabranche 4,2 Prozent ihres Umsatzes, hingegen die Automobilindustrie und das Verarbeitende Gewerbe jeweils nur 3,1 Prozent). Boehringer Ingelheim lag in den vergangenen Jahren mit einer durchschnittlichen Investitionsintensität von 5,2 Prozent klar über dem Durchschnitt der Pharmabranche.

Medizinische Arzneimittelforschung für innovative Therapien stärkt deutsche Volkswirtschaft
In Deutschland als international wichtigstem Forschungs- und Investitionsstandort tätigte Boehringer Ingelheim 2012 etwa 42 Prozent (236 Millionen Euro) der weltweiten Investitionen in Sachanlagen des Unternehmens  in Ingelheim, Biberach, Dortmund und Hannover.
Dr. Engelbert Günster, Landesleiter Deutschland von Boehringer Ingelheim, betonte: „Mit den hohen Investitionen zeigen wir unsere Verbundenheit mit dem Standort Deutschland. Wir setzen darauf,  dass die Gesundheitswirtschaft auch in den nächsten Jahren wichtiger Innovations- und Wachstumstreiber der deutschen Wirtschaft mit hervorragenden  Zukunfts- und Wachstumschancen bleiben wird.“
Die industrielle Gesundheitswirtschaft gehört zu den Branchen der Spitzentechnologie: Die Forschungs- und Entwicklungsintensität (interne Forschungs- und Entwicklungsausgaben/Gesamt-Umsatz) von Boehringer Ingelheim lag 2011 bei 14,2 Prozent und damit vier Prozentpunkte höher als der Branchendurchschnitt. Damit lag das Unternehmen beispielsweise auch 2,8 Prozentpunkte über den Werten der  Luft- und Raumfahrt, 9,3 Prozentpunkte über der  Automobilindustrie und 10,5 Prozentpunkte über dem Verarbeitenden Gewerbe.

Gesetzliche Rahmenbedingungen zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit forschender Pharmaunternehmen sind nicht ausreichend
Boehringer Ingelheim betrachtet die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen der Gesundheitsbranche mit Sorge. So haben das GKV-Änderungsgesetz und das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) wesentliche Einschnitte für die forschenden pharmazeutischen Unternehmen gebracht. In den Jahren 2010 bis 2012 wurden der Inlands-Umsatz, der Zuwachs der Mitarbeiterzahl und die Investitionen der forschenden Pharmaunternehmen durch die Gesetze spürbar gebremst. Diese Trends haben sich im Wesentlichen auch im Jahr 2013 fortgesetzt.

Damit die Gesundheitswirtschaft - und insbesondere die pharmazeutische Industrie - auch weiterhin eine tragende Säule der deutschen Volkswirtschaft bleiben kann, erwartet Boehringer Ingelheim eine Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen. Es muss ein Umfeld geschaffen werden, in dem in Deutschland erforschte und produzierte Arzneimittel in den heimischen Markt eingeführt werden können. Dies spiegelt sich in einem  angemessenen Preis und somit einer Wertschätzung der Innovation wider. „Ausgaben in die Gesundheit sollten nicht nur einseitig als Kosten betrachtet werden, sondern als Investitionen in die Gesundheit der Bevölkerung sowie in eine dynamische und zukunftsgerichtete Wachstumsbranche“, appellierte Dr. Günster.
Entscheidungen in global agierenden Unternehmen stünden maßgeblich unter diesem Vorbehalt, wenn es um Entscheidungen über Investitionen in den Standort Deutschland gehe.

Boehringer Ingelheim
Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 140 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 46.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2012 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 14,7 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Geschäftsfeld der verschreibungspflichtigen Medikamente entsprechen 22,5 Prozent der dort erzielten Umsatzerlöse.

i Die fiskalischen Effekte beziehen sich auf Einnahmen aus Lohnsteuer,  Gewerbe- und Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen.


Boehringer Ingelheim
Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 145 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 44.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2011 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 13,2 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Geschäftsfeld der verschreibungspflichtigen Medikamente entsprechen 23,5 Prozent der dort erzielten Umsatzerlöse.

Weitere Informationen zu Boehringer Ingelheim finden Sie unter www.boehringer-ingelheim.de.