Audi AG

US-Test für neuen Audi R18 e-tron quattro

Pressemitteilung   •   Dez 09, 2013 10:12 CET

  • Neuer LMP1-Sportwagen von Audi wird erprobt
  • Veröffentlichung weiterer Details noch im Dezember
  • Audi-Motorsportchef Dr. Ullrich: „Entscheidende Phase erreicht“

Eine Woche nach dem letzten Renneinsatz des Weltmeister-Rennwagens Audi R18 e-tron quattro steht bereits sein Nachfolger in den Startlöchern. Auf der US-Rennstrecke in Sebring (Florida) beginnen heute Testfahrten des neuen, bisher streng geheim gehaltenen LMP1-Sportwagens.

Audi Sport hat in Ingolstadt und Neckarsulm einen grundlegend neuen Le-Mans-Prototyp entwickelt, der dem Technischen Reglement für 2014 entspricht und auf maximale Effizienz ausgerichtet ist. Die Entwicklung startete bereits 2012. Das Roll-out erfolgte Anfang Herbst 2013. Ab heute testet der Audi R18 e-tron quattro der nächsten Generation auf jener Rennstrecke, auf der sich alle neuen Le-Mans-Prototypen der Marke Audi bewähren mussten: in Sebring.

„Wir haben bei diesem Projekt eine entscheidende Phase erreicht“, erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Nach dem Aufbau des ersten Prototyps steht jetzt die Erprobung auf unterschiedlichsten Rennstrecken im Vordergrund. Es geht in erster Linie darum, frühzeitig hohe Laufleistungen zu erzielen, die hochkomplexen Systeme des Hybridantriebs aufeinander abzustimmen und ein effizienzoptimiertes Gesamtpaket zu erarbeiten, das noch nie so komplex gewesen ist.“ 

Audi hat in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge die Marken- und die Fahrerwertung in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und zum zwölften Mal die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Noch im Dezember wird Audi die nächste Generation seines Hybrid-Sportwagens vorstellen und weitere Details bekanntgeben.

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.