Beiersdorf AG

"We care, you share"

Pressemitteilung   •   Jun 05, 2013 17:30 CEST

Beiersdorf AG kooperiert mit Foodsharing e.V.

  • Beiersdorf unterstützt als erstes Hamburger Unternehmen die Initiative Foodsharing.e.V.
  • Engagement gründet auf der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie "We care"
  • Aktivierung der Mitarbeiter zum bewussten Umgang mit Lebensmitteln
 

Hamburg, 5. Juni 2013 – Nachhaltigkeit hat bei Beiersdorf Tradition, und das nicht nur bei der Produktion von NIVEA und Co., sondern auch bei der Verarbeitung der Lebensmittel in der hauseigenen Kantine. Diese feierte im vergangenen Jahr ihr hundertjähriges Bestehen und geht auf eine Idee von Dr. Oscar Troplowitz zurück. Der soziale Unternehmer führte 1912, ein Jahr nach der Erfindung der NIVEA Creme, ein kostenloses Mittagessen für die Mitarbeiter ein und legte damit den Grundstein für das heutige Betriebsrestaurant – ein festes Element unternehmerischer Verantwortung. Das Besondere am Beiersdorf Betriebsrestaurant ist die Service-Linie: Jeden Tag wird das Essen vom eigenen Küchenteam frisch zubereitet und den Mitarbeitern am Tisch serviert. „Wir kaufen saisonale Produkte bei von uns zertifizierten regionalen Erzeugern", beschreibt Catering-Chef Frank Sager das Selbstverständnis. „Unsere Köche beweisen täglich, dass gutes Essen selbst in sehr großen Mengen – das Catering versorgt täglich rund 2700 Gäste – nahrhaft, ausgewogen und schmackhaft hergestellt werden kann, ohne Lebensmittel zu verschwenden."

Da sich die Beiersdorf Mitarbeiter im Voraus für ganze Monate anmelden, kann das Küchenteam gut kalkulieren. Bleiben dennoch Speisen übrig, gehen diese an das „CaFée mit Herz" auf St. Pauli, das armen, arbeits- und obdachlosen Menschen aus Hamburg eine Anlaufstelle bietet. Doch das Team um Frank Sager will noch einen Schritt weiter gehen: Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Foodsharing e.V. widmet sich das Beiersdorf Catering nun dem Thema Lebensmittelverschwendung in Catering und Gemeinschafts-versorgung: „Lebensmittel sind kostbare Ressourcen und verdienen unsere Wertschätzung."

Lebensmittel verwenden statt verschwenden

Da jeder vierte Deutsche mittags regelmäßig in der Kantine, Mensa oder beim Caterer isst, verfügen Großküchen über enormes Potenzial, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. „Wir wollen verantwortungsvoll und wert-schätzend mit Lebensmitteln umgehen", so Frank Sager, „deshalb haben wir die gesamte Wertschöpfungs-kette der Lebensmittelproduktion von der Anlieferung über die Zubereitung bis zum Gast genau analysiert, um festzustellen, an welcher Stelle welche Abfälle anfallen und wie sich diese künftig weiter reduzieren lassen". Dabei kann sich die Küche sehen lassen. Lebensmittel kommen so frisch wie möglich ins Haus, werden zügig verarbeitet, durchgehend gekühlt und erst serviert, wenn der Gast am Tisch sitzt. Und es gilt das „Prinzip Nachschlag"; bei großem Hunger darf es auch eine Extraportion sein. „Damit vermeiden wir unnötige Reste auf den Tellern und in den Tonnen", ist Frank Sager überzeugt.

Anders als in der täglichen Gemeinschaftsversorgung, fallen im Event-Catering oftmals größere Restmengen an. „Es melden sich achtzig Personen an, es kommen nur sechzig und prompt haben wir zu viele Essen." Diese Überproduktion will Beiersdorf künftig auf der im Dezember 2012 gestarteten Internetplattform www.foodsharing.de sozialen Einrichtungen in Hamburg zur Verfügung stellen. Lebensmittelrechtlich ist das unbedenklich, wenn alle Speisen, die nicht „am Gast" waren, konsequent in der Kühlkette gehalten wurden.

Aktivierung der Mitarbeiter zum bewussten Umgang mit Lebensmitteln

Die Initiative von Beiersdorf gründet auf der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie „We care" und unterstützt verantwortungsvolle Ressourcennutzung. „Mit unserem Engagement richten wir den Blick auf zukünftige Generationen und schärfen gleichzeitig das Bewusstsein für umsichtiges Handeln heute", so Inken Hollmann-Peters, Leiterin Nachhaltigkeit der Beiersdorf AG. „Wir reduzieren nicht nur kontinuierlich die Nutzung von Wasser, Energie und knappen Ressourcen in Produktion und Vertrieb, sondern achten auch in der Kantine darauf, dass alle Lebensmittelreste so weit wie möglich weiterverwertet werden – zum Nutzen der Umwelt und der Gesellschaft." Somit passen Foodsharing und Beiersdorf gut zusammen. Darüber hinaus möchte Hollmann-Peters die Mitarbeiter aktivieren, ihren Umgang mit Lebensmitteln zu überdenken und Foodsharing auch als Privatperson zu unterstützen. Sei es bei der Bereitstellung von „Essenskörben" oder auch als ehrenamtliche „Foodsaver". Künftig können Mitarbeiter überlegen, beispielsweise vor einer Geschäftsreise, den Kühlschrankinhalt über die Plattform foodsharing.de zu verschenken, anstatt ihn wegzuwerfen. „So fügt sich das Thema gut in unsere „We care"-Strategie ein, Ressourcen zu schonen, Abfall zu vermeiden sowie Menschen zu helfen."

Mehr über die Nachhaltigkeitsstrategie finden Sie auf www.nachhaltigkeit.beiersdorf.de


Über die Beiersdorf AG

Das Kosmetikunternehmen Beiersdorf AG hat seinen Sitz in Hamburg und beschäftigt weltweit rund 16.500 Mitarbeiter. Es erzielte 2012 einen Umsatz von 6 Mrd. Euro, ist seit Dezember 2008 im DAX gelistet und führt mit NIVEA die weltweit größte Hautpflegemarke*. Daneben gehören unter anderem Eucerin sowie La Prairie, Labello, 8x4 und Hansaplast zum international erfolgreichen Markenportfolio. Das Tochterunternehmen tesa SE ist einer der weltweit führenden Hersteller selbstklebender Produkt- und Systemlösungen für Industrie, Gewerbe und Konsumenten. Beiersdorf verfügt über mehr als 130 Jahre Erfahrung in der Hautpflege und zeichnet sich durch innovative und qualitativ hochwertige Produkte aus.

Über Foodsharing e. V.

Der vom Filmemacher Valentin Thurn und dem Journalisten Stefan Kreutzberger im Mai 2012 gegründete gemeinnützige Verein Foodsharing e.V. richtet sich an Menschen, die bewusst und wertschätzend mit Lebensmitteln und Ressourcen umgehen wollen und die Freude am Teilen haben. Am 12.12.2012 ging die Internetplattform www.foodsharing.de online. Dort haben Privatpersonen, Händler und Produzenten die Möglichkeit, gut erhaltene und gemäß Lebensmittelrecht genießbare Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen.