Deutsche Bausparkasse Badenia AG

Winter voraus

Pressemitteilung   •   Sep 25, 2014 14:31 CEST

Der Winter steht vor der Tür. Deshalb sollten Eigenheimbesitzer rechtzeitig ihre Hausaufgaben erledigen, um nicht „eiskalt erwischt" zu werden. Teure Frostschäden, hohe Heizkosten und andere „Ausrutscher" lassen sich mit den richtigen Maßnahmen vermeiden. Jochen Ament, Bauspar-Experte der Deutschen Bausparkasse Badenia verrät, wie man Eigenheim und Grundstück topfit für den Winter macht.

Frostschäden vermeidenSchnee und Eis stressen die Außenhaut des Hauses: So können selbst kleinste Risse in Fassade oder Dach große Schäden nach sich ziehen. Wasser dringt ein, gefriert, weitet sich aus und sprengt im schlimmsten Fall Putz, Dachziegel oder Rohre. Deshalb sollten Außenwände und Dach sorgfältig kontrolliert und alle Spalten vor dem ersten Frost wasserdicht verschlossen werden. Dachkanal und Fallrohre müssen von herabgefallenem Laub befreit werden, damit das Regenwasser ungehindert abfließen kann und nicht gefriert.

Besonderes Augenmerk gilt auch Türen und Fenstern: Gegen Zugluft helfen neue Abdichtungsleisten oder selbstklebende Dichtungsschnüre zumindest temporär. Längerfristig sollte jedoch gerade bei älteren Fenstern ein Austausch in Betracht gezogen werden.

Heizanlage warten, richtig lüftenSelbst in einem lückenlos gedämmten Eigenheim wird es im Winter ungemütlich, wenn die Heizung streikt. Deshalb ist eine regelmäßige Wartung wichtig. Sie sollte durch einen Fachmann erfolgen, der die gesamte Anlage prüft und bei Bedarf den Heizkessel reinigt. Auch der Austausch der alten Heizungspumpe gegen ein energieeffizientes Modell ist empfehlenswert und kann eine Menge Strom sparen. „Ein oft unterschätzter Energieschlucker ist Luft in den Heizkörpern, die man aus diesem Grund regelmäßig entlüften sollte", rät Jochen Ament.

Richtiges Heizen kann das Konto ebenfalls spürbar entlasten: „Selbst wenig genutzte Räume dürfen nicht komplett auskühlen und sollten eine Temperatur von 15 Grad haben. Praktisch sind programmierbare Thermostatventile, mit denen die Temperatur nachts gezielt gesenkt und somit beträchtlich Energie gespart werden kann. Pro Grad lassen sich so die Heizkosten im Schnitt um sechs Prozent reduzieren", ergänzt Ament. Bei in die Jahre gekommenen Heizanlagen sei zudem der Einbau einer neuen energieeffizienten Heizung in Betracht zu ziehen.

Auch die Belüftung des Hauses sollte der kalten Jahreszeit angepasst werden: Am besten vier- bis fünf Mal täglich fünf Minuten stoßlüften, dabei die Heizung ausschalten und das Fenster komplett öffnen.

Achtung bei GlatteisDraußen sind Unfallrisiken durch Glätte konsequent auszuschalten. Das betrifft die Rutschgefahr nicht nur infolge von Eis und Schnee, sondern auch durch nasses Laub. Weil der Winterdienst kommunal unterschiedlich geregelt ist, sollte man sich bei Gemeinde- oder Stadtverwaltung nach den geltenden Bestimmungen erkundigen oder sich im Internet informieren. In der Regel gilt die Räum- und Streupflicht für Gehwege vor und Zugänge zum Haus sowie für Mülltonnen- und Parkplätze. Ist über Nacht Glatteis zu erwarten, muss vorbeugend gestreut werden. Man sollte also genügend Streumaterial bereit halten, denn für Unfälle auf ungeräumten Wegen haftet in der Regel der Hausbesitzer – und das kann teuer werden.

Die Kosten für den Winter-Facelift, besonders in Verbindung mit weiteren Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, können die Haushaltskasse stark belasten. An einigen Stellen hilft der Staat. „20 Prozent der Lohnkosten für Handwerkerleistungen bis maximal 6.000 Euro − also 1.200 Euro − können von der Steuer abgesetzt werden. Und sollten tatsächlich eine energieeffiziente und nachhaltige Heizungsanlage oder neue Fenster notwendig werden, kann man zur Finanzierung auf einen Bausparvertrag wie ImmoFit oder Via Badenia 500 zurückgreifen", betont Bausparexperte Jochen Ament. "So ist man gut gewappnet für den Winter."

Weitere Informationen unter

http://www.badenia.de/.



Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG ist der Spezialist für Wohnvorsorge innerhalb der Generali Deutschland Gruppe. Die Badenia bietet marktgerechte Bausparprodukte, Vor- und Zwischenfinanzierungen, Immobiliendarlehen sowie Produkte für die Eigenheimrente und ermöglicht ihren Kunden so die Baufinanzierung aus einer Hand. Die Badenia ist bundesweit tätig und betreut rund 1,1 Millionen Kunden. Bedeutendster Vertriebspartner ist die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG).