Müttergenesungswerk

Woche der Müttergesundheit des Müttergenesungswerkes: Kuranträge anhaltend gut bewilligt - Ablehnungsquote nur 13%

Pressemitteilung   •   Okt 01, 2014 10:25 CEST

Aus Anlass der bundesweiten Woche der Müttergesundheit ermutigt das Müttergenesungswerk (MGW) erschöpfte und kranke Mütter einen Antrag auf eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kur zu stellen. Die Anträge, die ausschließlich an die Krankenkassen zu stellen sind, werden anhaltend gut bewilligt. Die Ablehnungsquote lag im 1. Halbjahr 2014 bei 13%.

„Der Bedarf der Mütter an Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen ist anhaltend hoch. Die Zahl der Anträge stieg im 1. Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 %“, betont Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes heute in Berlin. „Aber auch bei einem abgelehnten Kurantrag lohnt sich ein Widerspruch. In 67% der widersprochenen Fälle wird die Kurmaßnahme noch bewilligt. .“

In der Woche der Müttergesundheit vom 29.9. bis 5.10.2014 informieren Beratungsstellen und Kliniken im Verbund des Müttergenesungswerkes zu Gesundheitsmaßnahmen für Mütter. Dazu finden zahlreiche Veranstaltungen statt, von Informationsveranstaltungen zu Voraussetzungen und Klinikschwerpunkten bis zu Herbstfesten und Gesundheitsfragen. Ziel ist es besonders Mütter und die Öffentlichkeit über die besonderen Kurmaßnahmen für Mütter zu informieren und auf neue Aspekte der Gesundheit von Müttern in Deutschland hinzuweisen. Mütter können auch einen anonymen Kurtest auf der Internetseite der gemeinnützigen Stiftung durchführen und sehen, ob eine Kurmaßnahme für sie in Frage kommen könnte. Betroffene Mütter können sich auch in den rund 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz; Ev. Fachverband für Frauengesundheit (in Diakonie), Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung (Caritas), Paritätischer Wohlfahrtsverband) im Müttergenesungswerk über alle Fragen rund um die Kur beraten lassen.

Das Müttergenesungswerk konnte in über 60 Jahren mehr als 4 Millionen Müttern und ihren Kindern zu neuer Gesundheit und Lebensfreude verhelfen.

Weitere Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen sowie die Halbjahresstatistik 2014 unter: www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon:
030 330029-29


Im Januar 1950 gründete Elly Heuss-Knapp, die Frau des ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss, die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk (MGW). Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist, Kurmaßnahmen für Mütter zu ermöglichen, für die Idee der Müttergenesung zu werben und durch die Vernetzung der Wohlfahrtsverbände die Arbeit für Mütter zu stärken. Unter dem Dach des Müttergenesungswerkes arbeiten mehr als 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (AWO, DRK, EVA, KAG, DPWV) und 77 anerkannte Kliniken in der Therapeutischen Kette aus kostenloser Beratung, Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme und Nachsorge zusammen.

Das Müttergenesungswerk sammelt Spenden, z.B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Nachsorgeangebote, Informations- und Aufklärungsarbeit.
Spenden an das Müttergenesungswerk:
Spendenkonto: 88 80, Bank für Sozialwirtschaft München BLZ 700 205 00