Audi AG

Zwei Audi RS 5 DTM in Startreihe zwei

Pressemitteilung   •   Aug 17, 2013 10:01 CEST

  • Miguel Molina beim „Heimspiel“ am Nürburgring auf Startplatz drei
  • Auch Edoardo Mortara in der zweiten Startreihe
  • Tabellenführer Mike Rockenfeller startet von Position elf

Seit Saisonbeginn hat Miguel Molina seinen Zweitwohnsitz in der Nähe des Nürburgrings. Der siebte Lauf der DTM ist für den Spanier damit so etwas wie ein Heimspiel – und das nimmt der 24-Jährige am Sonntag als bester Audi-Pilot von Startplatz drei in Angriff.

Wie so oft in der DTM waren es Tausendstelsekunden, die im vierteiligen Zeittraining über das Weiterkommen in das nächste Segment entschieden. Das bekam auch Tabellenführer Mike Rockenfeller zu spüren, der im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix im ersten Abschnitt Bestzeit fuhr, im zweiten aber um hauchdünne 0,007 Sekunden den Sprung in die Top Ten verpasste. Damit startet „Rocky“ einen Platz hinter seinem schärfsten Rivalen im Titelkampf, BMW-Pilot Bruno Spengler, von Position elf.

Rockenfellers Teamkollegen Miguel Molina gelang dagegen ein nahezu perfektes Zeittraining und zum ersten Mal in dieser Saison der Sprung unter die besten vier. Um ganze 0,006 Sekunden verpasste der Spanier einen Platz in der ersten Startreihe. Er zeigte sich trotzdem hoch zufrieden: „Das war ein gutes Qualifying für mich. Danke an Audi und das Team Phoenix. Wir hatten in dieser Saison viele harte Tage. Umso schöner ist es, nun endlich wieder um den Sieg kämpfen zu können. Ich habe mein Selbstvertrauen nie verloren, sondern hart gearbeitet. Ich weiß, wie schwer die DTM ist und dass immer alles passieren kann. Ich freue mich auf das Rennen morgen.“

Neben Molina wird Edoardo Mortara im Playboy Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg das Rennen ebenfalls aus der zweiten Startreihe in Angriff nehmen. Der in Genf lebende Italiener war in allen vier Segmenten des Zeittrainings schnell unterwegs.

Mit Mattias Ekström im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline auf Startplatz neun kamen Fahrer aller drei Audi-Werksteams in die Top Ten. Ekströms Teamkollege Jamie Green fühlte sich in Q3 von Mercedes-Pilot Gary Paffett behindert und startet am Sonntag neben Rockenfeller aus Reihe sechs.

Adrien Tambay nimmt das Rennen im Audi ultra RS 5 DTM von Position 14 in Angriff. Filipe Albuquerque fehlten in Q1 auf Platz 17 0,004 Sekunden zum Weiterkommen in den nächsten Abschnitt, nachdem er im Freien Training am Vormittag noch die Bestzeit erzielt hatte.

Timo Scheiders Pechsträhne setzte sich auch am Nürburgring fort: Im Freien Training löste ein technischer Defekt den Feuerlöscher seines AUTO TEST Audi RS 5 DTM aus. Aufgrund eines Problems mit dem Tanksystems blieb Scheider am Ende von Q1 nur eine einzige Runde, die im Verkehr und mit Startplatz 18 endete.

„Wir konnten unsere Serie fortsetzen: Als einziger Hersteller hatten wir bei allen Rennen mindestens ein Auto in den ersten beiden Startreihen – hier sogar zwei“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Es ging im Qualifying gewohnt eng zu, die Bedingungen haben sich je nach Lage der Wolken immer wieder leicht verändert. Da brauchte man auch etwas Glück. Das hatte ‚Rocky’ in Q2 leider nicht. Von Startplatz elf wird es morgen nicht einfach für ihn. Aber auch Bruno (Spengler) und Gary (Paffett), seine beiden schärfsten Verfolger im Titelkampf, sind nicht ganz vorn dabei. Für Miguel (Molina) und Edo (Mortara) freue ich mich ganz besonders: Beide hatten bisher eine schwierige Saison und haben morgen die Chance, auf das Podium zu kommen.“

Nach zwei sonnigen Tagen am Nürburgring sind für das Rennen am Sonntag (ab 13:15 Uhr live im „Ersten“ und in vielen Ländern auf dem YouTube-Channel der DTM unter www.youtube.com/dtmint) Regenschauer angesagt.

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.