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Wellnesstempel oder Besuche "vor Kohle" - Route Industriekultur bietet 2020 wieder ein volles Programm

Pressemitteilung   •   Jan 06, 2020 15:03 CET

© Ruhr Tourismus / Stefan Ziese

Einmal unter Tage „vor Kohle“ gehen oder lieber mit dem Direktor der ersten Eisenhütte des Reviers Geburtstag feiern? Kein Problem im neuen Jahr. 2020 liefert für Fans der Industriekultur - und alle, die es werden wollen - schon jetzt viele spannende Termine und macht da weiter, wo das gerade verklingende Jahr vorgelegt hat.

Schon 2019 hatte für Fans der heimischen Industrierelikte einiges parat: 20 Jahre Route der Industriekultur, 25 Jahre Landschaftspark Duisburg-Nord und 25 Jahre Gasometer Oberhausen wurden bunt und mit vielen Gästen gefeiert. Das bevorstehende Jahr bietet quer durchs Ruhrgebiet die nächsten Anlässe zur Fortsetzung:

10 Jahre alt wird das Ruhr Museum auf Zeche Zollverein – und ist eigentlich schon viel älter. Hervorgegangen aus dem historischen Stadtmuseum, dem späteren Ruhrlandmuseum, eröffnete das kulturelle „Gedächtnis und Schaufenster der Metropole Ruhr“ am 9. Januar 2010 mit der Eröffnung der europäischen Kulturhauptstadt seine Tore auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Zwei Tage lang wird das mit „Torte, Party und freiem Eintritt“ gefeiert. Das Fest zum 10-jährigen des Kulturhauptstadtjahres geht noch ein wenig länger und dauert vom 10. bis zum 25. Januar. Neben der Erinnerung an die unvergesslichen Momente der Kulturhauptstadt – wie Schachtzeichen oder Still-Leben auf der A40 – geht es im „Salon 2030“ mit Debatten, Workshops und Konzerten auch um die nächsten großen und kleinen Ideen für den steten Wandel der Metropolregion.

Die Route Industriekultur begrüßt ihr 26. Mitglied. Erstmalig in ihrer Geschichte ist die 400 Kilometer lange Perlenschnur der industriekulturellen Highlights des Ruhrgebiets um ein Glied verlängert worden. Die Oberhausener St. Antony-Hütte gilt als Geburtsstätte der Eisenindustrie. Mit ihrer Dauerausstellung und einem in dieser Form einzigartigen industriearchäologischen Park erzählt sie vom Beginn der Eisen- und Stahlindustrie. Einen vergleichbaren Ankerpunkt aus dieser Periode gab es bisher nicht. 2020 feiert das neue Mitglied der Industrie-Familie ein abwechslungsreiches Angebot mit Events, einer neuen Sonderausstellung und einem historischen Fest am 11. Oktober. Ein besonderes Gewicht liegt auf dem Geburtstag des einstigen Hüttendirektors Gottlob Julius Jacobi, der sich 2020 zum 250. Mal jährt.

„Die einzigartigen Schauplätze der Route Industriekultur sind das Rückgrad unser Region: authentisch, voller kreativer Ideen und nachweislich von wachsender Bedeutung für den Tourismus in der Metropole Ruhr. Auch 2020 haben die Standorte der Industriekultur viele starke und einzigartige Erlebnisse zu bieten ´“, sagt Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH (RTG).

Was es außerdem unter anderem entlang der Route Industriekultur zu erleben gibt: Die Bochumer Jahrhunderthalle, einst Ort der Gasturbinen des Bochumer Vereins, setzt auf neue Energie und veranstaltet im März das Yoga Food Lifestyle Festival "Flow & Grow". Zeche Zollern und das Schiffshebewerk Henrichenburg blicken zurück und begrüßen Straßenkünstler, historische Fahrgeschäfte und verteilen unter den anwesenden Steampunkern "Zeitreisepässe". Und in der Zeche Nachtigall können große und kleine Besucher die harte Arbeit der Bergleute direkt "vor Kohle" erleben.

Eine Auswahl dessen, was es 2020 an kleineren Highlight in und rund um die Route Industriekultur mit ihren jetzt 26 Ankerpunkten zu sehen und erleben gibt, finden Sie auch hier im aktuellen Blog-Beitrag:

https://www.mein-ruhrgebiet.blog/industriekultur-tipps-fuer-2020-im-ruhrgebiet/

Für weitere Tipps und Termine stehen wir Ihnen außerdem jederzeit gern zur Verfügung.

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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