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Scandlines beobachtet Positivtrend

Pressemitteilung   •   Aug 08, 2015 15:00 CEST

Die Reederei Scandlines blickt auf eine positive Entwicklung des Verkehrsaufkommens 2014 zurück; dieser Positivtrend setzt sich auch im ersten Halbjahr 2015 fort.

Die positive Entwicklung kam nicht zuletzt dadurch zustande, dass das Frachtvolumen 2014 um ganze 5,5 Prozent stieg und damit das Rekordergebnis des Vorjahres noch übertraf. So ist das seit 2014 vermarktete Transitticket über Rødby-Puttgarden in Zusammenarbeit mit der Øresundbrücke neben dem traditionellen Transitticket in Kooperation mit der Fährlinie Helsingborg-Helsingør das Produkt mit dem stärksten Wachstum.

Gleichzeitig blickt Scandlines optimistisch in die Zukunft, wenn die beiden Schiffsneubauten im zweiten Halbjahr von 2015 auf der Strecke Rostock-Gedser in Dienst gestellt werden. Die beiden Ro-Pax-Fähren werden die „Kronprins Frederik“ und die „Prins Joachim“ ersetzen, die heute die Route betreiben. Die neuen Fährschiffe – die „Berlin“ und die „Copenhagen" – sind für die Route maßgeschneidert und werden die derzeitige Kapazität mehr als verdoppeln. Mit zwei Fahrzeugdecks zur schnelleren Be- und Entladung verbessert sich die Logistik erheblich.

Scandlines wird die Fährschiffe mit seinem innovativen und preisgekrönten Hybrid-Antriebssystem ausstatten. Die Schiffe können so ihren Treibstoffverbrauch optimal an die Auslastung anpassen und auf diese Weise die CO2-Emissionen wesentlich reduzieren. Kombiniert wird ein sogenannter Scrubber (Abgaswäscher), der die Motorenabgase von Schadstoffen wie Schwefel und Feinstaub reinigt und so den Emissionsausstoß um mindestens 90 Prozent reduziert.

Auf der „Berlin“ ist die Fertigstellung planmäßig am weitesten vorangeschritten. An Bord machen die Arbeiten im Zusammenhang mit der Einrichtung gute Fortschritte. Mit umfangreicher Bordgastronomie und Einkaufsmöglichkeiten werden die Fähren eine angenehme Pause auf See anbieten.

Es wird erwartet, dass die „Berlin“ als erstes der beiden Schiffe Ende September die dänische Werft FAYARD verlassen wird, um auf Probefahrt zu gehen. Nach der Probefahrt wird das Schiff nach Rostock fahren, wo das neue Fährbett angepasst und letzte Feinarbeiten vorgenommen werden sollen. Das Schiff wird voraussichtlich Ende Oktober in den regulären Betrieb gehen. Die „Copenhagen“ wird ein paar Monate später als zweites Schiff auf der Linie folgen. Ab Mai 2016 wird Scandlines tagsüber zusätzliche Abfahrten anbieten.

Nach der Indienststellung der beiden neuen Fähren wird Scandlines die „Kronprins Frederik“ als Ersatzfähre sowohl für Puttgarden-Rødby als auch für Rostock-Gedser einsetzen. Kapazität und Zuverlässigkeit werden sich damit auf beiden Routen wesentlich erhöhen.

Die beiden neuen Fähren werden die Position der Route als effektiver, verlässlicher und wettbewerbsfähiger Korridor zwischen Deutschland und Dänemark stärken. So arbeitet Scandlines an Intermodal-Lösungen für den Trailerverkehr über den Fährhafen Rostock. Die Vorteile des Hafens mit seinem breiten Angebot an Kombiverkehrsverbindungen zu Terminals in ganz Europa, verbunden mit der hohen Abfahrtsfrequenz der Fähren zwischen Rostock und Gedser bis zu 20 mal täglich eröffnen neue Möglichkeiten zu interessanten logistischen Lösungen für unsere Kunden. Um derartige Konzepte umsetzen zu können, hat Scandlines bereits erhebliche Investitionen in Infra-und Suprastruktur im Fährhafen Gedser getätigt. Neben diesen Konzepten arbeitet Scandlines an weiteren neuen Produkten in Kooperation mit Partnern in Skandinavien und Europa. Diese Aktivitäten werden die Bedeutung des Fährhafens Gedser als Tor nach Mittel- und Osteuropa erheblich aufwerten.

Es ist eine Tatsache, dass mit den neuen Fährschiffen auf der Gedser-Route die Bedeutung Rostock als Drehscheibe im transbaltischen Passagierverkehr eine bedeutende Aufwertung erfährt. Insbesondere der touristische Incoming-Verkehr dänischer und schwedischer Gäste für Rostock, Mecklenburg-Vorpommern aber auch für weitere große deutsche Destinationen bekommt völlig neue Impulse. Gleichzeitig werden die beliebten skandinavischen Urlaubsregionen noch zugänglicher für Tagestouristen und Individualurlauber.

Über Scandlines

Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft ist der effiziente und zuverlässige Transport für sowohl Passagiere als auch Frachtkunden. Im Fokus steht dabei Wertschöpfung für die Kunden an Bord der Fähren wie in den Scandlines-Shops an Land.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 12 Fähren transportierte Scandlines 2014 insgesamt 14,8 Millionen Passagiere, 3,2 Millionen Pkw, 900.000 Frachteinheiten sowie 60.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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