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TU Dortmund: 500 Servicekräfte für bessere Schulverpflegung geschult

Pressemitteilung   •   Sep 30, 2014 09:09 CEST

„Tag der Schulverpflegung“ am 7. Oktober 2014

Das Informationsbüro Schulmilch unterstützt die Arbeit der TU Dortmund für mehr Hygiene, Qualität und Esskultur an Schulen und Kindertagesstätten. Zum "Tag der Schulverpflegung" (7. Oktober 2014) veröffentlichen wir darum die aktuelle Pressemitteilung des Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V. an der TU Dortmund. 

Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V. zieht Bilanz

  • Mehr Hygiene, Qualität und Esskultur für die Kleinsten 
  • 220 Schulen und Kindergärten in vier Jahren zertifiziert
  • Prof. Dr. Günter Eissing : „Kindertagesstätten und Grundschulen besonders im Fokus “ 

Immer mehr Kinder nehmen ihre Mahlzeiten in der Kindertagesstätte oder der Schule ein: durch den Ausbau der Ganztagsschulen kommt der Schulverpflegung daher eine immer größere Bedeutung zu. Jedoch: Aus lieblos ernährten Kindern werden schlechte Schüler; wissenschaftliche Studien belegen, dass die geistige Leistung der Kleinen auch von der Qualität der Ernährung abhängt. Vor diesem Hintergrund engagiert sich das Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich an der Technischen Universität Dortmund für mehr Qualität und Hygiene bei der Verpflegung – aber auch der Esskultur insgesamt.

Anlässlich des „Tages der Schulverpflegung“ am 7. Oktober 2014 zieht das Institut Bilanz:

In den letzten vier Jahren konnte das Institut rund 500 hauswirtschaftliche Mitarbeiter in Schulen und Kindergärten weiterbilden. Ziel: Das Institut konnte insgesamt 220 Einrichtungen nach strengen Qualitätsrichtlinien zertifizieren, davon haben sich 100 bereits ein zweites Mal zertifizieren lassen.

Günter Eissing, Professor für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung hat das Institut 2010 ins Leben gerufen: „Unser Institut hat sich im Bereich der Qualitätsverbesserung der Kita- und Schulverpflegung als bedeutendster und erfolgreichster Serviceanbieter in Deutschland etabliert. Unser Augenmerk gilt besonders den Kindertagesstätten und Grundschulen. Dort werden häufig nur 50 bis 100 Mittagessen ausgegeben, sodass in der Regel nur angelernte hauswirtschaftliche Kräfte beschäftigt werden. Hier konnten wir durch gezielte Schulungsangebote sehr erfreuliche Qualitätsverbesserungen erzielen.“

Neben der geschmacklichen und hygienischen Qualität des Essens will das Institut auch Esskultur vermitteln und bietet entsprechende Seminare für Pädagogen an. Prof. Dr. Eissing: „Ernährung ist mehr als Sättigung. Wenn Kinder die kulturelle Bedeutung des Essens und Trinkens nicht von den Eltern lernen, können wir durch gezielte pädagogische Ansätze die Qualität der Ernährung und die Freude am Essen deutlich verbessern.“

Über das Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V.

Das Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V. wurde 2010 an der Technischen Universität Dortmund gegründet. Es wird unterstützt aus Mitteln des  Landes Nordrhein-Westfalen sowie Sponsoren der Industrie. Das Institut kooperiert mit der Verbraucherzentrale NRW sowie weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen und Präventionsprogrammen im Ernährungs- und  Bildungsbereich.

Pressekontakt:

Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V.

Prof. Dr. Günter Eissing

Technische Universität Dortmund

Emil-Figge-Str. 50, 44227 Dortmund

Tel.: 0231 755 2815

Institutfgb@t-online.de

www.institutfgb.de


Schulmilch – früher für Millionen Schüler selbstverständlich, wird heute in immer weniger Schulen angeboten. Die Gründe: Hausmeister, Lehrer und Schulleiter scheuen den Organisationsaufwand, Eltern sind im Ernährungsfragen verunsichert oder gleichgültig, Molkereien ziehen sich aufgrund der hohen Kosten und geringen Profite aus dem Schulmilch-Vertrieb zurück. „Für mich lieber Milch“ ist eine Initiative der FrieslandCampina Germany GmbH, Bereich Schulmilch, Köln. Ziel der Initiative ist es, Schulleiter, Lehrer, Eltern und Kinder über Schulmilch als vollwertiges Lebensmittel zu informieren und zu motivieren und den Dialog zum Thema Schulmilch zu fördern. 

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