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Auschecken aus dem Hotel Mama: Ein Haushaltsbuch ist immer sinnvoll

Blog-Eintrag   •   Apr 29, 2016 09:22 CEST

(Mai 2016) Ob man seinen ersten Job antritt oder ein Studium in einer anderen Stadt beginnt. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, das vertraute Elternhaus zu verlassen und einen eigenen Hausstand aufzubauen. Die SIGNAL IDUNA gibt dazu ein paar Tipps.

Die erste eigene Wohnung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Doch die so zu gewinnende Unabhängigkeit will gut geplant sein, damit sie nicht in einem finanziellen Schiffbruch endet. Zuerst gilt es, einen Kassensturz zu machen und Einnahmen und Ausgaben gegenüber zu stellen, um zu sehen, was wirtschaftlich überhaupt machbar ist. In diese Bilanz sollten bereits absehbare Entwicklungen eingehen, beispielsweise eine feststehende Gehaltserhöhung, aber auch die zwangsläufig steigenden Lebenshaltungskosten, wenn man das „Hotel Mama“ verlässt.

Wohnen ist sicher der größte Posten innerhalb der regelmäßigen Ausgaben. Für die Miete gilt als Faustregel, dass sie maximal 30 Prozent des Einkommens, eher weniger, betragen sollte. Achtung: Nebenkosten nicht vergessen. Der Deutsche Mieterbund hat errechnet, dass Heizung, Müllabfuhr und Co. durchschnittlich mit 2,19 Euro pro Quadratmeter und Monat zu Buche schlagen (Stand 2013). Damit kommen zur Kaltmiete beispielsweise einer 45-Quadratmeter-Wohnung monatlich 98,55 Euro hinzu.

Ein weiterer zu berücksichtigender Posten sind Aufwendungen für Strom. Hier ist für einen Einpersonenhaushalt im Durchschnitt je nach Ausstattung und Stromanbieter mit weiteren 33 bis 42 Euro monatlich zu rechnen. Um Miete zu sparen, kann man in weniger begehrte Wohngegenden ausweichen, etwa in Randlage. Dann schlagen eventuell aber auch anfallende Fahrtkosten zu Buche.

Tipp der SIGNAL IDUNA: Auch wenn man sich nicht gerade dabei ist, einen eigenen Hausstand zu gründen, ist es sinnvoll, ein Haushaltsbuch zu führen. So behält man Überblick und Kontrolle über seine Finanzen, erkennt rechtzeitig „undichte Stellen“ und vermeidet die Schuldenfalle. Elektronische Haushaltsbücher findet man zum Beispiel online, als Programme für PCs sowie als Apps für Smartphones und Tablets – häufig kostenlos.

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