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Börsenpsychologie: Aktien haben immer Saison

Blog-Eintrag   •   Feb 01, 2016 17:31 CET

(Februar 2016) Börsenweisheiten wie „Sell in may; remember to come back in september“ – etwa: „Verkaufe im Mai, kaufe im September“ – unterstellen dem DAX, aber auch anderen Indizes saisonale Abhängigkeiten. Doch lässt sich dies wissenschaftlich nicht halten, so das Bankhaus Donner & Reuschel, Privatbanktochter der SIGNAL IDUNA.

Auf den ersten Blick scheinen Langzeituntersuchungen zu unterstreichen, dass die Börsen saisonalen Trends folgen. So gewann beispielsweise der DAX innerhalb eines Beobachtungszeitraums von 50 Jahren durchschnittlich rund 6,5 Prozent zwischen Oktober und Mai. Vom Mai bis September wiederum lag der durchschnittliche Verlust der großen deutschen Aktien bei 1,5 Prozent.

Doch immer wieder gab es Jahre, in denen das saisonale Muster durchbrochen wurde. Aus den Beobachtungen also eine wissenschaftliche Gesetzmäßigkeit abzuleiten, ist gewagt, so die Experten von Donner & Reuschel. Spätestens dann, wenn sich alle Anleger, diesem Prinzip unterwürfen, würde es eh nicht mehr funktionieren. Anstatt auf ein vorhersehbares Auf und Ab zu bauen, heißt es daher, wichtige wirtschaftliche Einflussgrößen wie konjunkturelle Entwicklungen, Zinspolitik und Unternehmensmeldungen im Auge zu behalten.

Doch nur die wenigsten haben Zeit, Lust oder auch ausreichende Fachkenntnisse, um ihre Wertpapierdepots selbst zu verwalten. Am einfachsten ist es daher, die Vermögensanlage versierten Fachleuten anzuvertrauen wie dem Donner & Reuschel Asset Management. Die qualifizierten Experten ermitteln mit dem Anleger zusammen die richtige Strategie. Dabei setzt man auf breite Risikostreuung und einen systematischen und stringenten Anlageprozess, auf dem alle Investmententscheidungen fußen.

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