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Worauf feierwütige Männer am Vatertag achten sollten

News   •   Mai 04, 2016 13:05 CEST

Christi Himmelfahrt gehört zu den unfallträchtigsten Tagen des Jahres. Laut Statistischem Bundesamt kommt es an diesem Tag 2,4-mal häufiger zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss als an einem Durchschnittstag. Fahren unter Alkoholeinfluss ist kein Kavaliersdelikt, mahnt die Unfallforschung der Versicherer (UDV). Von Elena Bause

Der Verzicht auf Bier, Wein oder Schnaps im Straßenverkehr sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Doch gerade zum Vatertag lassen viele Männer die Vernunft vermissen. Laut Statistischem Bundesamt passierten an Christi Himmelfahrt 2014 bundesweit 232 Straßenverkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss – mehr waren es nur an Neujahr. Der Durchschnitt liegt bei rund 97 Alkoholunfällen pro Tag.

Männer – und Frauen – sollten auch dann auf das Auto verzichten, wenn sie nur wenig Alkohol getrunken haben. „Schon kleine Mengen lassen die Übersicht und Koordinationsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich sinken“, sagt Siegfried Brockmann, Leiter der UDV. Die Unfallgefahr steige an und auch das Risiko eines Führerscheinverlusts. „Fahren unter Alkoholeinfluss ist kein Kavaliersdelikt“, so Brockmann.

Wer viel trinkt, sollte auch das Fahrrad meiden. „Alkoholisierte Radfahrer gefährden ihre eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer“, warnt UDV-Chef Brockmann.

Die Konsequenzen für den Versicherungsschutz