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Trauma-Experte: "Kinder trifft der Krieg am schlimmsten!"

Pressemitteilungen   •   Jan 02, 2017 04:46 CET

Kinder, die einen Krieg miterleben müssen, sind oft schwer traumatisiert und brauchen professionelle Hilfe. Paul Boyle ist Trauma-Experte der SOS-Kinderdörfer weltweit und erklärt, wie sich Kriegstraumata bei Kindern äußern und damit umgegangen werden muss. Kürzlich besuchte er die SOS-Nothilfeprogramme in Syrien, um dort Workshops zur Heilung von Traumata zu geben.

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​SOS-Kinderdörfer im Südsudan: „Die Angst vor einem Völkermord ist da!“

Pressemitteilungen   •   Dez 28, 2016 10:10 CET

Juba/München - Vergewaltigungen, Morde, Vertreibungen: Im Südsudan tobt seit Ende 2013 ein nicht enden wollender Bürgerkrieg. Die Folge: Fünf Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, zwei Millionen mussten ihre Heimat verlassen, Zehntausende sind auf der Flucht. „Wir leben mit der Angst, dass die Gewalt entlang von ethnischen Linien eskaliert und in einem Völkermord ausufert“, sagt Alberto Fait, Projekt-Koordinator der SOS-Kinderdörfer im Südsudan. „Die Zeichen dafür sind alarmierend.“ Im Interview spricht Fait über die Angst vor einem zweiten Ruanda und die aktuelle Lage in der Hauptstadt Juba.

Wie erleben Sie die Situation im Südsudan im Moment?

Wir wissen, dass die Lage in vielen Landesteilen schrecklich ist, wissen von gezielten Angriffen auf die Zivilbevölkerung, von Massenvergewaltigungen und anderen Gräueltaten.

Fürchten Sie einen Völkermord wie 1994 in Ruanda?

Die Angst vor einem Völkermord ist immer da! Gewalt hat sich in der Geschichte und jüngeren Vergangenheit des Südsudan immer wieder entlang ethnischer Linien entladen - das birgt das Risiko für einen Genozid. Die Zeichen sind alarmierend: Millionen Menschen sind auf der Flucht und suchen in den Nachbarländern Schutz.

Nach UN-Angaben sind rund 3,7 Millionen Menschen – also jeder dritte Einwohner – vom Hunger bedroht. Haben die Menschen in Juba noch zu essen?

Die Nahrungsunsicherheit ist in der Tat ein riesiges Problem. Auch hier bei uns in Juba verschlechtert sich die Situation. Zwar gibt es noch genug Lebensmittel zu kaufen, aber das große Problem ist, dass wegen der extremen Inflation alles viel teurer geworden ist. Viele Menschen können sich die Grundnahrungsmittel einfach nicht mehr leisten.

Was kann die internationale Gemeinschaft tun, damit es im Südsudan nicht zu einem zweiten Ruanda kommt?

Die Zivilbevölkerung zu schützen ist jetzt die dringlichste Aufgabe der internationalen Gemeinschaft. Wir hoffen, dass der Druck der internationalen Gemeinschaft zu einer nachhaltigen Deeskalation beitragen wird.

Und was ist bisher ganz konkret passiert?

Die Vereinten Nationen haben den Blauhelm-Einsatz im Südsudan verlängert. Außerdem will die UN weitere 4000 Blauhelmsoldaten nach Juba entsenden. Die Menschen hier hoffen, dass diese Soldaten bald eintreffen. Bisher wissen wir nur von 300 japanischen Soldaten, die die Uno-Friedenstruppen vor Ort unterstützen.

Im Juli wurde das SOS-Kinderdorf in Juba angegriffen, geplündert und zerstört – wie gehen die SOS-Mitarbeiter mit der ständigen Bedrohungslage um?

Das SOS-Team in Juba ist extrem gut. Ein höchst professionelles Team ist existentiell, um in einer solchen Umgebung effektiv arbeiten zu können. Nach den Erlebnissen im Juli war das Lachen aus den Gesichtern unserer SOS- Kinder und SOS-Mütter verschwunden – für mich und die Mitarbeiter war das nur schwer zu ertragen.

Wie geht es den SOS-Mitarbeitern und Kindern in Juba im Moment?

Wir leben mit unseren Kindern in einem Ausweichquartier: Es mangelt an Platz, aber allen geht es gut und das Lächeln auf den Gesichtern der Mütter und Kinder ist zurück. Unsere Kinder sind sicher, wir haben genug Lebensmittel und für den Fall einer neuerlichen Zuspitzung der Situation vorgesorgt. Die schrecklichen Erlebnisse aus dem Juli haben wir hinter uns gelassen und wir blicken verhalten optimistisch in die Zukunft.

Wie geht es weiter?

Wir haben vor wenigen Tagen unser altes SOS-Kinderdorf, unser Zuhause, besucht. Die Lage war ermutigend. Wir sind voller Hoffnung, vielleicht schon im Januar wieder einziehen zu können. 

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Vergewaltigungen, Morde, Vertreibungen: Im Südsudan tobt seit Ende 2013 ein nicht enden wollender Bürgerkrieg. Die Folge: Fünf Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, zwei Millionen mussten ihre Heimat verlassen, Zehntausende sind auf der Flucht. „Wir leben mit der Angst, dass die Gewalt entlang von ethnischen Linien eskaliert und in einem Völkermord ausufert“, sagt Alberto Fait.

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​SOS-Kinderdörfer und PLANET TV zeigen sechs Dokumentationen in Erstausstrahlung

Pressemitteilungen   •   Dez 15, 2016 16:33 CET

München - Die SOS-Kinderdörfer weltweit und der TV-Sender PLANET setzen auch im fünften Jahr die gemeinsame Sendereihe "SOS TV" fort. PLANET zeigt in der Vorweihnachtszeit sechs aktuelle Dokumentationen aus der Welt der SOS-Kinderdörfer.

Die Filme wurden von SOS in Zusammenarbeit mit renommierten Regisseuren produziert. Zum Auftakt am 18. Dezember ist als deutsche Erstausstrahlung die Dokumentation „Lauf Adeline, Lauf! – Rennen in ein neues Leben“ zu sehen. Der Film zeigt den Werdegang von der Sportlerin Adeline Gouenon vom ausgesetzten Kind bis hin zu einer erfolgreichen Sprinterin. Ab dem 19. Dezember zeigt PLANET fünf Kurzdokumentationen. Es geht um den täglichen Kampf von Familien gegen die Flut in Indonesien, einen Nikolausbesuch im SOS-Kinderdorf in Seekirchen, Deutschlands größtes „Wimmelbild“ für Kinderrechte und ein Startup der anderen Art in Quito/Ecuador. Außerdem begleitet eine Dokumentation minderjährige Flüchtlinge bei ihrem Neuanfang in Europa.

Die SOS-Filme im Überblick:

Lauf Adeline, Lauf! – Rennen in ein neues Leben

Die Dokumentation von Markus Kampp portraitiert Adeline Gouenon und zeigt ihren Weg vom ausgesetzten Kind bis hin zu einer erfolgreichen Sprinterin. Adeline ist im SOS-Kinderdorf in Abidjan (Elfenbeinküste) mit sieben Geschwistern groß geworden. Ihre Eltern hatten sie als Baby auf einem Markt ausgesetzt. Heute zählt die 21-Jährige zu den erfolgreichsten Sprinterinnen ihres Landes. In London studiert sie außerdem an der St. Mary's University Sportwissenschaft. Adelines Ziel ist es, irgendwann eine Medaille bei einem internationalen Großereignis zu gewinnen. Dafür trainiert sie jeden Tag.

Der Film geht auch auf die Geschichte der Elfenbeinküste ein und zeigt, dass es mit dem gebeutelten Staat an der Westküste Afrikas wieder aufwärts geht.

SOS-Kurzfilmreihe:

Nikolaus in Seekirchen (Mo, 19. Dezember 2016, 22:00 Uhr)

Besuch im SOS-Kinderdorf Seekirchen in Österreich.

Alexandra Feiel hat sich vor zwölf Jahren entschieden, SOS-Kinderdorfmutter zu werden. In der Vorweihnachtszeit ist sie besonders gefordert, denn die Kinder reagieren gerade in der gefühlsbetonten Zeit besonders sensibel. Dann machen auch schlimme Erinnerungen aus ihrem früheren Leben vielen Kindern zu schaffen. Die Kinderdorfmutter sorgt mit viel Liebe und Geduld dafür, dass alle ein schönes Weihnachtsfest erleben.

Ein Wimmelbild für Kinderrechte (Di, 20. Dezember 2016, 22:00 Uhr)

Es wird gesprüht, gemalt, und gebastelt – und alles für die Kinderrechte. Über 250 Schüler nehmen teil an diesem kreativen Projekt der SOS-Kinderdörfer weltweit und der Künstlergruppe “Child of Play”. Die Kinder wollen mit dem Wimmelbild besonders auf das weltweite Kinderrecht auf Bildung hinweisen.

Indonesien – Kämpfen gegen die Flut (Mi, 21. Dezember 2016, 22:10 Uhr)

Desa Sayung, eine Siedlung in der indonesischen Stadt Semarang. Ein Stadtteil versinkt im Wasser. Hier lebt und arbeitet die SOS-Familienhelferin Yulia Darsini.

Startklar für ein neues Leben (Do, 22. Dezember 2016, 22:10 Uhr) Das Clearing House am Stadtrand von Salzburg: Hier wohnen 30 Jugendliche, jeweils zwei in einem Zimmer, geflohen vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung. SOS hilft ihnen in der neuen Heimat zurecht zu kommen und begleitet sie auf den ersten Schritten.

Eine Suppenküche in Ecuador (Fr, 23. Dezember 2016, 21:55 Uhr)

Zehn Kilo Kartoffeln schält Elena jeden Tag. Sie kocht Papas con cuero. Ein Gericht der ecuadorianischen Volksküche mit Kartoffeln und Speck. Dafür ist sie bekannt - und beliebt. Mit Hilfe von SOS konnte Elena ihr eigenes kleines Geschäft eröffnen und kann jetzt ihre Familie ernähren.

„SOS TV“: Die Programme im Überblick:

Langdokumentation:

Lauf Adeline, Lauf! – Rennen in ein neues Leben (So, 18. Dezember 2016, 20:15 Uhr)

Kurzfilmreihe:

Nikolaus in Seekirchen (Mo, 19. Dezember 2016, 22:00 Uhr)

Ein Wimmelbild für Kinderrechte (Di, 20. Dezember 2016, 22:00 Uhr)

Indonesien – Kämpfen gegen die Flut (Mi, 21. Dezember 2016, 22:10 Uhr)

Startklar für ein neues Leben (Do, 22. Dezember 2016, 22:10 Uhr)

Eine Suppenküche in Ecuador (Fr, 23. Dezember 2016, 21:55 Uhr)

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Die SOS-Kinderdörfer weltweit und der TV-Sender PLANET setzen auch im fünften Jahr die gemeinsame Sendereihe "SOS TV" fort. PLANET zeigt in der Vorweihnachtszeit sechs aktuelle Dokumentationen aus der Welt der SOS-Kinderdörfer. Die Filme wurden von SOS in Zusammenarbeit mit renommierten Regisseuren produziert.

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​Syrien: Neues SOS-Kinderdorf für traumatisierte Kriegswaisen / Hilfsorganisation verdoppelt Kapazitäten

Pressemitteilungen   •   Dez 06, 2016 09:16 CET

Die SOS-Kinderdörfer eröffnen ein neues Kinderdorf in Syrien. Damit verdoppelt die Kinderhilfsorganisation ihre Kapazitäten für schwer traumatisierte Kinder in dem kriegsgeschüttelten Land. „Für die Kinder, die dort unterkommen werden, ist das ein kleines Weihnachtswunder“, sagt Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit mit Sitz in München.

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​SOS-Kinderdörfer vergeben Dokumentarfilmpreis / Call for Entries zum 32. DOK.fest München 2017

Pressemitteilungen   •   Nov 24, 2016 15:43 CET

Die SOS-Kinderdörfer weltweit verleihen beim 32. DOK.fest in München im kommenden Jahr (2017) wieder den SOS-Dokumentarfilmpreis. Mit dem Preis werden Filme prämiert, die kindliche Lebenswelten auf herausragende Weise in den Fokus nehmen. Ziel ist es, den Blick von Filmemachern stärker auf das kulturelle Umfeld von Kinder zu lenken. Der SOS-Dokumentarfilmpreis ist mit 3000 Euro dotiert.

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​Kabarettist Dieter Nuhr präsentiert beim RTL-Spendenmarathon Hilfsprojekt der SOS-Kinderdörfer

Pressemitteilungen   •   Nov 22, 2016 07:43 CET

In den Elendsvierteln der bolivianischen Großstadt El Alto fehlt es am Nötigsten: 70 Prozent der Menschen sind sehr arm und müssen in Wellblechhütten ohne Strom und fließendes Wasser leben. „Das sind Zustände, die untragbar sind“, sagt der Kabarettist und SOS-Botschafter Dieter Nuhr, der gemeinsam mit einem Team des RTL-Spendenmarathons El Alto besucht hat.

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​Online-Spendenwettbewerb: SOS-Kinderdörfer und Resolution Media suchen „SOS Affiliate des Jahres 2016“

Pressemitteilungen   •   Nov 09, 2016 13:53 CET

München – Online-Power für den guten Zweck: Der Online-Spendenwettbewerb um den SOS-Affiliate des Jahres, ist wieder gestartet.

An dem beliebten Wettbewerb, der bereits zum achten Mal stattfindet, können sowohl private als auch professionelle Vermarkter, Webseiten- oder Internetportal-Betreiber teilnehmen. Die Unternehmen sind dazu aufgerufen, vom 1. November bis zum 31. Dezember 2016 ihre Werbeflächen zugunsten der Spendenaktion freiwillig zur Verfügung zu stellen. Gewinner ist, wer über die auf der eigenen Webseite oder in E-Mails und Newsletter eingebettete Werbemittel die meisten Patenschaften und Spenden generiert. Das Geld kommt in diesem Jahr Kindern und Familien sowohl aus dem syrischen Kriegsgebiet rund um Aleppo und Damaskus und anderen Ländern zugute. Der Spendenwettbewerb wird von den SOS-Kinderdörfern weltweit in Zusammenarbeit mit der Resolution Media GmbH, der Spezialagentur der Omnicom Media Group für digitales Marketing, ausgetragen.

„Die Teilnehmer am Spendenwettbewerb um den ‚SOS Affiliate des Jahres‘ beweisen mit ihrem enormen Einsatz, wie sehr es ihnen am Herzen liegt, notleidenden Menschen zu helfen – das beeindruckt mich von Jahr zu Jahr zutiefst. Sie leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für den Schutz und die Unterstützung von Familien und Kindern in Krisengebieten“, sagt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit. „Durch die über das Partnerprogramm generierten Spenden und Patenschaften können wir Kindern und Familien in Not helfen und ihnen neue Hoffnung auf ein besseres Leben geben.“

Bereits zum dritten Mal in Folge ging die Auszeichnung im Jahr 2015 an die Arena Direkt GmbH. Der E-Mail-Marketing-Spezialist aus Nürnberg verteidigte seinen ersten Platz auf dem Siegertreppchen auch dieses Jahr wieder gegen eine wachsende Anzahl von Teilnehmern. Wer dieses Mal den erfolgreichen Online-Spendenwettbewerb für sich entscheidet, wird im Januar im Rahmen einer Siegerehrung bekannt gegeben. Der Gewinner wird auf der Webseite www.netz-der-herzen.de ausführlich porträtiert. Das „Netz der Herzen“ ist das soziale Affiliate-Programm der SOS-Kinderdörfer weltweit – in Kooperation mit der Agentur Annalect Group Germany und dem Affiliate-Netzwerk TradeDoubler.

„Es ist wunderbar, zu sehen, mit wie viel Einsatz und Hingabe die Teilnehmer sich beim Online-Spendenwettbewerb engagieren. Das Projekt ist für uns eine absolute Herzensangelegenheit“, erklärt Robert Kurowski, Performance Marketing Manager bei der Resolution Media GmbH. „Das Schicksal der Menschen aus Ländern wie Syrien geht uns und vielen Menschen in Deutschland sehr nahe. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir ihnen durch die generierten Spenden den Familien und Kindern helfen können.“

An der Aktion teilnehmen können alle bisherigen Partner des „Netz der Herzen“, sowie alle Webseitenbetreiber und Vermarkter, die sich während des Aktionszeitraumes auf der Webseite www.netz-der-herzen.de anmelden. Der Gewinner der Aktion wird anhand der am meisten vermittelten Spenden und Patenschaften von TradeDoubler bestimmt.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Online-Power für den guten Zweck: Der Online-Spendenwettbewerb um den SOS-Affiliate des Jahres, ist wieder gestartet. An dem Wettbewerb, der bereits zum achten Mal stattfindet, können sowohl private als auch professionelle Vermarkter, Webseiten- oder Internetportal-Betreiber teilnehmen. Die Unternehmen sind dazu aufgerufen, bis zum 31. Dezember 2016 ihre Werbeflächen zur Verfügung zu stellen.

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Nach zwei Evakuierungen unter Lebensgefahr kehrt in Juba wieder Normalität ein: SOS-Kinder im Südsudan sind in Sicherheit und können zur Schule gehen

Pressemitteilungen   •   Nov 08, 2016 06:45 CET

Juba, 08.11.16 – Der Bürgerkrieg im Südsudan dauert an. Immer wieder gibt es blutige Ausschreitungen in dem ostafrikanischen Land, die im Juli auch die Evakuierung des SOS-Kinderdorfes in Juba notwendig gemacht hatten. Trotz der schwierigen Umstände befinden sich die 100 Kinder sowie SOS-Mitarbeiter, die unter Lebensgefahr aus dem Kinderdorf hatten fliehen müssen, jetzt in Sicherheit: "Vier Monate nach der Evakuierung ist nun endlich ein bisschen Normalität eingekehrt“, erklärt der Projekt-Koordinator der SOS-Kinderdörfer im Südsudan, Alberto Fait: "Wir haben zwei Häuser in einem sicheren Stadtteil Jubas gemietet. Dort ist die Lage momentan ruhig und die Familien und Kinder sind glücklich und entspannt. Es gibt im Vergleich zum Kinderdorf zwar wesentlich weniger Platz, aber dafür sind wir jetzt in Sicherheit!“

Die Kinder und SOS-Familien wurden mit Kleidern, Medizin und weiteren lebenswichtigen Dingen ausgestattet und können wieder zur Schule gehen. Außerdem erhielten alle Kinder und Mitarbeiter psychologische Betreuung und wurden gegen Cholera geimpft. Eine Rückkehr ins SOS-Kinderdorf ist laut Fait nicht möglich: "Es ist schrecklich und sehr entmutigend, dass das Dorf geplündert und zerstört wurde. Leider können wir nicht dorthin zurück, denn die Sicherheitslage vor Ort lässt das nicht zu.“

Deshalb sucht SOS nach einem anderen Standort, um ein neues SOS-Kinderdorf zu errichten. Dazu könnte laut Fait auch Baumaterial des ehemaligen Dorfes verwendet werden, das erst Anfang 2015 eröffnet worden war. Seit September wird zudem im Rahmen der SOS-Nothilfe Trinkwasser an Familien in Juba verteilt und die Errichtung einer Kindertagesstätte ist geplant.

Die diesjährige Evakuierung war nicht die erste im Südsudan: Bereits im März 2014 hatten rund 140 Kinder und 30 Mitarbeiter aus dem SOS-Kinderdorf in Malakal fliehen müssen. Sie waren daraufhin in einer temporären Unterkunft in Jebel untergekommen und danach ins SOS-Kinderdorf in Juba gezogen, welches nun abermals angegriffen und zerstört wurde.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Der Bürgerkrieg im Südsudan dauert an. Immer wieder gibt es blutige Ausschreitungen in dem ostafrikanischen Land, die im Juli auch die Evakuierung des SOS-Kinderdorfes in Juba notwendig gemacht hatten. Trotz der schwierigen Umstände befinden sich die 100 Kinder sowie SOS-Mitarbeiter, die unter Lebensgefahr aus dem Kinderdorf hatten fliehen müssen, jetzt in Sicherheit.

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Jeder 2. Jugendliche weltweit arbeitslos oder arm trotz Arbeit: SOS-Kinderdörfer fordern Beschäftigungspakt

Pressemitteilungen   •   Nov 04, 2016 07:00 CET

Die Arbeitslosigkeit von jungen Menschen weltweit erreicht Ende 2016 einen negativen Höhepunkt von 71 Millionen. Weitere 156 Millionen leben trotz Beschäftigung in extremer oder moderater Armut. „Das bedeutet, dass jeder zweite Jugendliche auf der Welt mit maximal zwei bis drei US-Dollar am Tag auskommen muss“, erklärt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit.

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"Spanischer Nobelpreis" für die SOS-Kinderdörfer / Hilfsorganisation wird mit "Prinzessin von Asturien"-Preis in der Sparte Völkerverständigung ausgezeichnet

Pressemitteilungen   •   Okt 24, 2016 13:21 CEST

Die SOS-Kinderdörfer haben den "Prinzessin von Asturien"-Preis in der Sparte Völkerverständigung erhalten. SOS-Präsident Siddhartha Kaul nahm die angesehene Auszeichnung, die als "spanischer Nobelpreis" gilt, vom spanischen Königspaar Letizia und Felipe entgegen.

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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