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Ukraine-Krise: 200.000 Kinder schwer traumatisiert

Pressemitteilungen   •   Mai 17, 2017 08:00 CEST

Lugansk/München – Immer mehr Kinder geraten im anhaltenden Konflikt im Osten der Ukraine nicht nur körperlich, sondern auch seelisch in Not. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weltweit benötigen inzwischen 200.000 Kinder in der Ostukraine dringend psychologische Betreuung.

"Der Konflikt fordert nicht nur Tote, sondern zerstört auch Kinderseelen", sagt Andriy Chuprikow, Leiter der SOS-Kinderdörfer in der Ukraine.„Hunderttausende mussten ihr Zuhause verlassen, um vor den andauernden Kämpfen zu fliehen, ihre Häuser sind zerstört, viele von ihnen haben Eltern oder Geschwister verloren.“

„Das führt dazu, dass viele Kinder schwer traumatisiert sind“, sagt Chuprikow. Typische Symptome dafür seien Reizbarkeit, Wutausbrüche, Bettnässen, Alpträume und Panikattacken. Dies führe zu Beeinträchtigungen selbst im Erwachsenenalter. „Kriegserlebnisse schädigen nicht nur die Psyche des einzelnen Kindes, sondern zerstören die Gesellschaft als Ganzes auf Generationen hinweg“, warnt Chuprikow. Psychosoziale Betreuung der Kriegskinder ist ein Schwerpunkt der SOS-Kinderdörfer in der Ukraine.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

​Lugansk/München – Immer mehr Kinder geraten im anhaltenden Konflikt im Osten der Ukraine nicht nur körperlich, sondern auch seelisch in Not. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weltweit benötigen inzwischen 200.000 Kinder in der Ostukraine dringend psychologische Betreuung.

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​​SOS-Dokumentarfilmpreis für polnisches Dokudrama „Kommunion (Komunia)“ : Filmemacherin Anna Zamecka gewinnt Auszeichnung beim DOK.fest München

Pressemitteilungen   •   Mai 13, 2017 18:00 CEST

München - Der polnische Film "Kommunion" ist mit dem SOS-Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet worden. Der Regisseurin Anna Zamecka gelang ein großartiger Film über ein 14-jähriges Mädchen, dessen Familie auseinanderzubrechen droht“, befand die Jury. Der Preis wurde im Rahmen des 32. Internationalen Dokumentarfilmfestival München (DOK.fest) am 13. Mai verliehen.

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Kreative Designer gesucht: CEWE-PRINT.de startet zweiten Kreativwettbewerb zugunsten der SOS-Kinderdörfer weltweit

Pressemitteilungen   •   Mai 03, 2017 15:32 CEST

München/Oldenburg – Postkartenentwürfe für Weihnachten, zum Geburtstag oder eine Dankeskarte - die SOS-Kinderdörfer suchen, in Kooperation mit CEWE-Print.de, die besten Entwürfe von Profigraphikern und jungen Designtalenten aus ganz Deutschland: beim Charity Creative Award 2017.

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​​​Nepal: Noch immer leben Hunderttausende Kinder in Trümmern / Zwei Jahre nach dem Erdbeben fürchten SOS-Kinderdörfer um die Sicherheit der Kinder

Pressemitteilungen   •   Apr 24, 2017 09:52 CEST

Kathmandu/München - Nach dem großen Erdbeben in Nepal vor zwei Jahren leben viele der Betroffenen noch immer in extremer Armut. Vor allem außerhalb der Zentren hausen weiterhin Hunderttausende Kinder und Erwachsene in Zelten, unter Plastikplanen oder aus Trümmern zusammengebastelten Behausungen.

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​Dieter Nuhr startet Spendenaktion für arme Kinder in Bolivien

Pressemitteilungen   •   Mär 30, 2017 13:12 CEST

Dieter Nuhr hat in Düsseldorf eine Online-Spendenaktion für arme Kinder in Bolivien gestartet. Nuhr ist seit Jahren Botschafter der SOS-Kinderdörfer weltweit und hatte sich im vergangenen Jahr die Hilfsprojekte der Organisation vor Ort selbst angesehen. „Es ist wichtig, dass wir dauerhaft Hilfe zur Selbsthilfe leisten“, sagte Nuhr.

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Chaos in Peru: SOS-Kinderdörfer stehen unter Wasser

Pressemitteilungen   •   Mär 22, 2017 07:00 CET

Erdrutsche, Schlammlawinen, Überschwemmungen – die Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño im Andenstaat Peru haben Einrichtungen der SOS-Kinderdörfer hart getroffen. SOS-Mitarbeiter berichten von überschwemmten Häusern, Mangel an Trinkwasser und Familien, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.

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„Sie sehen dich mit leeren, traurigen Augen an“ / So schlimm steht es um die Kinder Syriens

Pressemitteilungen   •   Mär 16, 2017 08:01 CET

Der schon seit sechs Jahren andauernde Krieg in Syrien hat schlimme Spuren hinterlassen – nicht nur auf dem Schlachtfeld Aleppo, sondern vor allem in den Seelen der Kinder. Andreas Papp, der Leiter der Nothilfe-Programme der SOS-Kinderdörfer, reiste Anfang März nach Damaskus und Aleppo, um sich einen Überblick über die aktuelle Lage zu machen.

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​Sjaella: A cappella für Kinder in Not

Pressemitteilungen   •   Mär 02, 2017 08:01 CET

Das Leipziger Vokalensemble Sjaella hat SOS-Kinderdörfer in Israel und Palästina besucht. Die Musikerinnen sind bereits seit September 2016 Botschafter der SOS-Kinderdörfer weltweit. Nun führte eine erste Projektreise die jungen Frauen in Einrichtungen und Programme der SOS-Kinderdörfer in Nazareth und Bethlehem.

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​Brasilien: Fast 50 Kinder werden im Karneval täglich vergewaltigt

Pressemitteilungen   •   Feb 27, 2017 09:42 CET

São Paulo/München - Während der Karnevalszeit werden in Brasilien täglich 47 Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch. Auch Kinderarbeit sowie Gewalt gegen Minderjährige steigen laut Angaben der SOS-Kinderdörfer in Brasilien an den Faschingsfeiertagen deutlich an. „Die tatsächliche Zahl liegt um einiges höher, da bei den offiziellen Zahlen des brasilianischen Präsidentenamts nur per Notruf gemeldete Missbrauchsfälle mit in die Berechnung einbezogen werden“, erklärt die Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Brasilien, Sandra Greco. „Die Bevölkerung darf die Augen nicht verschließen und muss Kindesmissbrauch melden. Aber das ist nicht genug: Wir müssen verhindern, dass Kinder Gewalt erfahren oder als Kinderarbeiter ausgebeutet werden.“

Deshalb haben die SOS-Kinderdörfer in Brasilien im Februar 2017 die Kampagne #DeUmBasta gestartet, um darauf aufmerksam zu machen, dass Karneval in Brasilien nicht nur kunterbunte, sondern auch Schattenseiten hat. Außerdem soll damit erreicht werden, dass die brasilianischen Gesetzeshüter genau hinsehen und die Rechte von Kindern schützen.

Neben der Sensibilisierung für das traurige Thema haben die SOS-Kinderdörfer in Brasilien eine Online-Petition gestartet. Deren Ziel ist es, von der brasilianischen Regierung reelle Daten zum Thema „Gewalt gegen Kinder“ einzufordern. Nur auf Basis einer genauen Analyse können adäquate Schritte eingeleitet werden, um das Problem wirkungsvoll zu bekämpfen. „Karneval ist eine brasilianische Tradition, die gefeiert werden sollte – aber nicht auf Kosten der Kinder!“ sagt Greco.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Während der Karnevalszeit werden in Brasilien täglich 47 Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch. Auch Kinderarbeit sowie Gewalt gegen Minderjährige steigen laut Angaben der SOS-Kinderdörfer in Brasilien an den Faschingsfeiertagen deutlich an. „Die tatsächliche Zahl liegt um einiges höher“, sagt die Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Brasilien, Sandra Greco.

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„Aufgeben ist keine Option!“

Pressemitteilungen   •   Feb 22, 2017 11:46 CET

​Trotz des fast sechsjährigen Krieges in Syrien setzen die Menschen Hoffnung in Frieden und den Aufbau des Landes. Ein Interview mit Alia Al-Dalli, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Nahost über die aktuelle Situation der Kinder und Erwachsenen in Syrien.

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Über SOS-Kinderdörfer weltweit

SOS - Kinderdörfer und viel mehr

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Adresse

  • SOS-Kinderdörfer weltweit
  • Ridlerstr. 55
  • 80339 München
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