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Zehn Mal Marathon am Stück für einen guten Zweck / Münchner läuft über 400 Kilometer für SOS-Kinderdörfer

Pressemitteilungen   •   Aug 10, 2016 15:02 CEST

Jeden Tag ein Marathon und das zehn Tage lang quer über die Alpen: Diese Herausforderung hatte der Münchner Walter Ferrari sich selbst gestellt und am Mittwoch erfolgreich die letzte Etappe gemeistert. Am 30. Juli war er gemeinsam mit Jens Häusler, der ihn auf seinem Fahrrad begleitete, in München gestartet, um täglich rund 40 Kilometer zu absolvieren – zugunsten der SOS-Kinderdörfer weltweit.

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​Als Schwangere mitten im Chaos von Aleppo

Pressemitteilungen   •   Aug 10, 2016 08:46 CEST

Interview mit Hadeel Karboutly (30), Leiterin der Nothilfe-Kita der SOS-Kinderdörfer in Aleppo. Kharboutly ist im achten Monat schwanger. Die SOS-Kinderdörfer versuchen, die Mitarbeiterin mit ihrem Ehemann aus Aleppo herauszubekommen. Das ist jedoch selbst für eine Hilfsorganisation sehr schwierig.

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​SOS-Kinderdörfer kritisieren neues Gesetz gegen Kinderarbeit in Indien

Pressemitteilungen   •   Jul 27, 2016 06:43 CEST

München – Obwohl Kinderarbeit in Indien verboten ist, arbeiten schätzungsweise 50 Millionen Kinder auf dem Subkontinent – zum Teil unter lebensgefährdenden Bedingungen in Edelsteinminen und Industrie. Nun wurde das Gesetz verschärft. Die SOS-Kinderdörfer haben allerdings gegen Teile des Gesetzes Einspruch erhoben. „Diverse Ausnahmeregelungen lassen immer noch Raum für gefährliche Kinderarbeit. Deshalb appellieren wir an die indische Regierung, sämtliche Schlupflöcher zu schließen“, sagte Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit in München.

Zum einen ließe sich durch eine Ausnahmeregelung für Familienbetriebe das Gesetz gegen Kinderarbeit für unter 14-Jährige leicht umgehen: „Der Begriff Familie ist in Indien extrem dehnbar und es ist daher schwer nachzuvollziehen, ob ein Kind nicht von irgendeinem entfernten Verwandten ausgebeutet wird“, erklärte der SOS-Sprecher. Zum anderen werden nicht alle gefährlichen Arbeiten von dem Gesetz ausgeschlossen. So seien Tätigkeiten wie Feldarbeit, bei der die Kinder massiv Pestiziden ausgesetzt werden, oder körperlich anstrengendes Teppichweben weiterhin für Minderjährige erlaubt. „Und 15- bis 18-Jährige sind durch die Regelung nur sehr ungenügend geschützt.“

Die SOS-Kinderdörfer engagieren sich seit vielen Jahren gegen Kinderarbeit in Indien und anderen Ländern.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Obwohl Kinderarbeit in Indien verboten ist, arbeiten schätzungsweise 50 Millionen Kinder auf dem Subkontinent – zum Teil unter lebensgefährdenden Bedingungen in Edelsteinminen und Industrie. Nun wurde das Gesetz verschärft. Die SOS-Kinderdörfer haben allerdings gegen Teile des Gesetzes Einspruch erhoben. „Diverse Ausnahmeregelungen lassen immer noch Raum für gefährliche Kinderarbeit", hieß es.

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​Bayerischer Verdienstorden für SOS-Botschafterin Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel

Pressemitteilungen   •   Jul 14, 2016 10:27 CEST

Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel wurde für besondere Verdienste im gesellschaftlichen Bereich und für ihr soziales Engagement für die SOS-Kinderdörfer weltweit der Bayerische Verdienstorden verliehen. Kindern auf der ganzen Welt ein besseres Leben zu ermöglichen, ist das größte Anliegen von Gräfin Bruges-von Pfuel. Deshalb übernahm sie 2003 das Amt der Botschafterin der SOS-Kinderdörfer.

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Schutz von Kindern steht an erster Stelle / SOS-Kinderdörfer beschließen auf Generalversammlung weitreichende Hilfsstrategien, um mehr Kindern schneller zu helfen

Pressemitteilungen   •   Jun 24, 2016 15:39 CEST

Kinder – vor allem unbegleitete Flüchtlinge – brauchen besseren Schutz sowie die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken. SOS-Kinderdörfer beschließen auf der Generalversammlung der Kinderhilfsorganisation in Innsbruck weitreichende Hilfsstrategien, um Kindern schneller zu helfen.

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SOS-Kinderdörfer: Eindeutiges Gesetz gegen Kinderehen notwendig

Pressemitteilungen   •   Jun 15, 2016 04:18 CEST

München – Die SOS-Kinderdörfer weltweit unterstützen die Überlegungen der Bundesregierung, die Gesetze gegen Kinderehen zu verschärfen. „Eine eindeutige Regelung ohne Schlupflöcher ist dringend notwendig, um Zwangsehen in Deutschland zu unterbinden“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der Kinderhilfsorganisation.

Jährlich würden 15 Millionen Mädchen unter 18 zwangsverheiratet, teilte die Organisation mit. „Das bedeutet, dass täglich rund 37.000 Mädchen von ihren Eltern in eine Ehe gezwungen werden. Teilweise sind die Mädchen erst acht oder neun Jahre alt“, erklärte Yassin.

Vor allem unter Flüchtlingen steigen die Zahlen der zwangsverheirateten Mädchen. „Unseren Informationen nach sind vor dem Krieg rund 13 Prozent syrische Mädchen unter 18 Jahren verheiratet worden. Heute sind es über 51 Prozent. Die Eltern handeln dabei in dem Glauben, ihre Töchter in der instabilen Fluchtsituation zu schützen“, erklärte Yassin. Doch nicht selten fänden sich die Mädchen schutzlos ausgeliefert in der Gewalt des oft wesentlich älteren Ehemannes wieder. Die Folgen seien sexueller Missbrauch, Schwangerschaften der Kinderbräute und häusliche Gewalt. „Die zweithäufigste Todesursache von verheirateten Mädchen ist die Geburt ihres Kindes, gefolgt von Selbstmord.“

Weltweit wurden über 700 Millionen Frauen im Mädchenalter verheiratet. 250 Millionen davon seien jünger als 15 Jahre gewesen, teilten die SOS-Kinderdörfer weltweit mit. Oft müssten Kinderbräute nach der Heirat die Schule verlassen und gerieten damit noch weiter in die Abhängigkeit des Mannes.

Um Kinderehen zu vermeiden, setzt die Organisation weltweit auf Aufklärungs- und Bildungsmaßnahmen, um die Kinder und deren Eltern vor der Fehlentscheidung zu bewahren und ihnen Alternativen sowie Selbstständigkeit zu ermöglichen. „In Deutschland ist allerdings die Politik gefordert, mit lückenlosen Gesetzen Kinderehen zu unterbinden.“ 

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Die SOS-Kinderdörfer weltweit unterstützen die Überlegungen der Bundesregierung, die Gesetze gegen Kinderehen zu verschärfen. „Eine eindeutige Regelung ohne Schlupflöcher ist dringend notwendig, um Zwangsehen in Deutschland zu unterbinden“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der Kinderhilfsorganisation. Jährlich würden 15 Millionen Mädchen unter 18 zwangsverheiratet, hieß es.

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​„Ein zwangsverheiratetes Mädchen wird nie ein eigenes Leben haben“

Pressemitteilungen   •   Mai 10, 2016 06:30 CEST

Interview mit der iranischen Regisseurin Rokhsareh Ghaem Maghami, deren Dokumentarfilm SONITA den SOS-Dokumentarfilmpreis gewonnen hat / Die 18jährige Afghanin Sonita ist Rapperin. Sie lebt als Flüchtling ohne Papiere im Iran und träumt von einer Zukunft als Hip Hop Star. Doch ihre Mutter will sie in Afghanistan verheiraten. Mit ihrem Brautpreis soll die Heirat des Bruders finanziert werden.

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22.000 Menschen leben nach Ecuador-Erdbeben in Notunterkünften / Tetanus- und Gelbfieber-Impfungen dringend benötigt

Pressemitteilungen   •   Mai 04, 2016 04:30 CEST

Nach dem Erdbeben in Ecuador warnen die SOS-Kinderdörfer vor einem Ausbruch von Tetanus und Gelbfieber. Bei der Katastrophe am 16. April waren mindestens 659 Menschen getötet und über 22.000 obdachlos geworden. Impfungen gegen Infektionskrankheiten seien nun wichtig, sagt der Leiter der SOS-Kinderdörfer: „Vor allem Tetanus- und Gelbfieber-Impfungen sind nun dringend erforderlich.“

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​Was ist das Leben eines Mädchens wert? / SOS-Dokumentarfilmpreis für „Sonita“

Pressemitteilungen   •   Mai 03, 2016 09:21 CEST

München – Die iranische Filmemacherin Rokhsareh Ghaem Maghami erhält den Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer weltweit 2016. Maghamis Film „Sonita“ erzählt die Geschichte vom Kampf der 17-jährigen Afghanin Sonita um ihre Freiheit und Selbstbestimmung. Der Preis wird im Rahmen des 31. Internationalen Dokumentarfilmfestivals München (DOK.fest) am 14. Mai verliehen.

In „Sonita“ erzählt Maghami die anrührende Geschichte der mutigen jungen Frau Sonita, die aus Afghanistan ohne Pass in den Iran flieht und dort als Rapperin mit Mut und Kreativität Wege sucht, sich von den sozialen und kulturellen Zwängen der Gesellschaft und ihrer Familie zu befreien. Unterstützung findet sie bei einer NGO für Flüchtlingskinder. Allerdings holt sie die Vergangenheit ein: Die Familie will sie für 9000 Dollar verkaufen, damit ihr Bruder heiraten kann. Nun muss sich auch die Filmemacherin entscheiden, bleibt sie neutrale Beobachterin oder greift sie ein…

„Der Film ‚Sonita‘ zieht uns unmittelbar in die berührende Geschichte eines willensstarken Mädchens, das für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung kämpft“, urteilte die Jury über den Film. „Auf diesem Weg helfen ihr verschiedene Menschen, aber vor allem ihr charmantes offenes Wesen und ihre unbändige Kraft und ihre Kreativität. Der iranischen Filmemacherin gelingt die Antwort auf die Frage, was das Leben eines Mädchens wert ist und ein dokumentarisches Meisterstück im doppelten Sinne: Ihr Film bringt uns nicht nur die aufregende Lebensgeschichte ihrer jungen Heldin näher, er beweist auch, dass Helfen gelingen und ein Film die Welt verändern kann.“

Die Jury war unter anderem besetzt mit Prof. Dr. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, Catherine Le Goff, verantwortliche Redakteurin bei arte in der Hauptabteilung Kultur für die Sendeplätze Gesellschaft und Der Große Dokumentarfilm, Jutta Krug, beim WDR verantwortlich für Kino-Dokumentarfilm.

„Dieser wunderbare Film zeigt auch, dass Hilfe scheinbar hoffnungslose Lebenswege von Kindern und Jugendlichen zum Guten wenden kann“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der SOS-Kinderdörfer, Dr. Wilfried Vyslozil. „Es ist ein dringender Appell, nie aufzuhören, Menschen auf ihrem Lebensweg zur Seite zu stehen.“

Der Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer weltweit (München) wird zum dritten Mal verliehen. Er ist mit 3000 Euro dotiert und wird von B.O.A. Videofilmkunst, München, gestiftet. Im vergangenen Jahr hatte „Toto and his sisters“ von dem rumänischen Filmemacher Alexander Nanau die Auszeichnung erhalten.

„Sonita“ läuft im Rahmen des DOK.fest-Programms in München und wird am 15. Mai im Münchner Museum Fünf Kontinente im Rahmen eines Screenings noch einmal der Öffentlichkeit präsentiert. Zudem startet der Film in deutschen Kinos am 12. Mai.

Das DOK.fest in München ist eines der großen Festivals in Europa für den internationalen, künstlerisch anspruchsvollen und gesellschaftlich relevanten Dokumentarfilm. Das Publikumsfestival findet in diesem Jahr vom 5. bis 15. Mai statt und zeigt seine 31. Festivaledition.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Aus dem ersten Kinderdorf in Imst/Tirol entstand eine global agierende Organisation. Sie ist heute mit 560 Kinderdörfern und mehr als 1.800 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Terminplan:

5. bis 15. Mai 31. Internationales Dokumentarfilmfestival in München

14. Mai Offizielle Preisverleihung

15. Mai Screening des SOS-Preisträgerfilms im Museum Fünf Kontinente, München

Hörfunk: Ein sendefertiges Interview mit Jurymitglied Heribert Prantl zum prämierten Film SONITA können Radiosender auf der Website von Medienkontor gratis herunterladen: medienkontor-audio.de/beitraege/sos-kinderdoerfer

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Die iranische Filmemacherin Rokhsareh Ghaem Maghami erhält den Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer weltweit 2016. Maghamis Film „Sonita“ erzählt die Geschichte vom Kampf der 17-jährigen Afghanin Sonita um ihre Freiheit und Selbstbestimmung. Der Preis wird im Rahmen des 31. Internationalen Dokumentarfilmfestivals München (DOK.fest) am 14. Mai verliehen.

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​„Wir sind 7.350.000.000 Talente – Jedes eine Währung von Wert“ / SOS-Kinderdörfer fordern stärkeres Engagement bei der Förderung von Talenten

Pressemitteilungen   •   Apr 26, 2016 07:14 CEST

Frankfurt am Main - Rund 80 Querdenker aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft versammeln sich heute zum zweiten „THINK! Summit“ der SOS-Kinderdörfer. Unter dem Motto „Got Talent?“ diskutiert der Gipfel der Talententwickler vier Szenarien der Zukunftsgesellschaft. Aus verschiedenen Perspektiven wird dabei das Thema „Talent“ beleuchtet. Eine Botschaft der Veranstaltung: Talent und Talente als Währung denken und begreifen.

Die Wahl für Frankfurt am Main als Veranstaltungsort wurde von SOS bewusst getroffen. Die Mainmetropole gilt als wichtiger internationaler Finanzplatz. Mit Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank wird Währung hier großgeschrieben.

Zentralbanken ergreifen fortlaufend Maßnahmenbündel im Kampf gegen Schwankungen des Geldwertes und Konjunkturschwäche. Sie denken und handeln dabei nie nur regional, sondern global, nehmen Einfluss auf die Wirtschaft. Sie verstehen sich als Hüter der Währung.

Als Hüter von „Währung“ versteht sich auch SOS. „Talente sind die Währungseinheit unseres Jahrhunderts. Sie stehen unbegrenzt zur Verfügung“, so Sabine Fuchs, CEO der SOS-Kinderdörfer Global Partner GmbH. Einer Inflation von Talenten sehe sie gelassen entgegen, stelle doch jedes zusätzliche Talent einen Gewinn für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung dar. Sabine Fuchs: „Wir sind heute schon 7.350.000.000 Talente. Jedes Talent eine Währung von besonderem Wert. Die Währung wächst und wird stärker. Tag für Tag.“

Nicht selten brauche es jedoch Tat und Unterstützung von außen, Talenten weiter auf die Sprünge zu helfen. Neben den Müttern und Pädagogen in den SOS-Kinderdörfern treten so auch SOS-Stipendien- & Patenprogramme verstärkt in den Fokus. „Sie alle sind Inkubatoren beim ‚Start-up‘ der vielen jungen Talente weltweit“, so Fuchs. SOS gebe Kindern in Not ein liebevolles Zuhause, doch damit gebe SOS sich noch lange nicht zufrieden. SOS wolle, das Kinder und Jugendliche als Erwachsene eigenständig und selbstbestimmt ein lebenswertes Leben führen können.

Sabine Fuchs erklärt: „Wir wollen kein Talent zurücklassen. SOS fördert jedes Kind, jedes ein Talent. Wir geben Impulse und Chancen. Wir nehmen Einfluss. Unternehmen sind dabei starker Partner von SOS. Es geht aber immer noch mehr. Wir fordern Unternehmen auf, sich noch stärker bei der Entwicklung und Förderung von Talent und Talenten zu engagieren. Im ‚Fight for Talents‘ bieten SOS-Stipendien- & Patenprogramme dabei ein wirksames Instrument bei der Ausbildung von Talenten. Vor Ort. Weltweit.“

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Rund 80 Querdenker aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft versammeln sich heute zum zweiten „THINK! Summit“ der SOS-Kinderdörfer. Unter dem Motto „Got Talent?“ diskutiert der Gipfel der Talententwickler vier Szenarien der Zukunftsgesellschaft. Aus verschiedenen Perspektiven wird dabei das Thema „Talent“ beleuchtet.

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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