Jeo960jgez5nug1doze1
Kk5hmfj6oewo5s2shakw

​Nordirak: Häufige Selbstmorde unter jesidischen Frauen und Kindern / Nothilfe-Programm der SOS-Kinderdörfer

Pressemitteilungen   •   Jun 20, 2017 07:00 CEST

Immer mehr jesidische Kinder und Frauen begehen in den Flüchtlingslagern des Nordirak Selbstmord. Sie wurden vom IS vergewaltigt, versklavt oder zu Kindersoldaten ausgebildet. Nun können sie mit ihren Traumata nicht mehr leben. Die SOS-Kinderdörfer haben eine Therapie für Kinder und Frauen entwickelt, die ihnen ein Überleben ermöglicht.

Media no image
Kk5hmfj6oewo5s2shakw

​SOS-Kinderdörfer: Zahl der Kinderarbeiter droht rapide zu steigen (Stellungnahme zum Tag der Kinderarbeit am 12.6.17)

Pressemitteilungen   •   Jun 11, 2017 08:34 CEST

München – Die SOS-Kinderdörfer haben zum Welttag der Kinderarbeit (12.6.) dazu aufgerufen, Kinderarbeit effektiver zu bekämpfen. Weltweit arbeiten rund 168 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 5 bis 17 Jahren unter Bedingungen, die sie ihrer elementaren Rechte und Chancen berauben. „Dabei sind all die Flüchtlingskinder noch nicht gezählt, die vor allem in der Türkei oder im Libanon arbeiten müssen, statt zur Schule zu gehen, um ihre Familie durchzubringen“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit, in München. „Die Zahl der arbeitenden Kinder war seit 2000 zwar langsam, aber stetig um etwa ein Drittel gesunken. Wir befürchten nun, dass die Kinderarbeit durch die miserable Lebenssituation vieler Flüchtlingsfamilien wieder deutlich zunimmt.“

Von den 168 Millionen arbeitenden Kindern muss rund die Hälfte (85 Millionen) sogar unter schwersten oder gefährlichen Bedingungen schuften. Sie arbeiten in Kohle- oder Goldminen in Afrika, auf Kakaoplantagen in Südamerika oder in Industrieanlagen in Asien. Oftmals werden die Kinder wie Sklaven gehalten oder zur Prostitution gezwungen. „Das ist nicht nur entsetzlich für die Kinder, sondern auch langfristig schlecht für die jeweilige Gesellschaft“, erklärte Yassin. „Kinder, die arbeiten und nicht zur Schule gehen, werden später so arm sein wie ihre Eltern und wieder Kinder bekommen, die arbeiten gehen müssen. Dieser Teufelskreis der Armut kann nur durch Bildung durchbrochen werden.“

Fast alle Staaten der Welt haben sich dazu verpflichtet, jegliche Form der Kinderarbeit, bis zum Jahr 2025 vollständig abzuschaffen. „Wenn die Staaten dieses Ziel ernst nehmen, muss man Kinderarbeit effektiver bekämpfen“, sagte Yassin. Die Hilfsorganisation fordert, Kinderarbeit die Basis zu entziehen: „Armut ist Ursache Nummer eins für Kinderarbeit. Wenn wir extreme Armut verhindern, werden die Kinder zumeist zur Schule gehen können und in Zukunft eine bessere Ausgangslage haben.“ Die SOS-Kinderdörfer betreiben weltweit Programme gegen Armut und sorgen dafür, dass Kinder Schulunterricht erhalten.

Hörfunk: Ein Interview mit SOS-Pressesprecher Louay Yassin zum Thema Kinderarbeit können Radiosender auf der Website von Medienkontor kostenfrei unter http://www.medienkontor-audio.de/beitraege/sos-kinderdoerfer herunterladen.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Die SOS-Kinderdörfer haben zum Welttag der Kinderarbeit aufgerufen, Kinderarbeit effektiver zu bekämpfen. Weltweit arbeiten rund 168 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 5 bis 17 Jahren unter Bedingungen, die sie ihrer elementaren Rechte berauben. „Dabei sind all die arbeitenden Flüchtlingskinder noch nicht gezählt“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Erfahren Sie mehr
Media no image
Kk5hmfj6oewo5s2shakw

​Hungersnot in Somalia: „Die Zeichen stehen auf Apokalypse!“ / Massenflucht vor dem Hungertod

Pressemitteilungen   •   Jun 10, 2017 15:52 CEST

Mogadischu/München – Über 6,2 Millionen Menschen in Somalia sind von der aktuellen Dürre betroffen. Wer kann, flieht in die Städte. Doch auch dort ist die Lage katastrophal. Besonders hart trifft es die Kinder.

„Die Zeichen stehen auf Apokalypse!“, sagt Ahmed Mohamed, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Somalia. „75 Prozent des Viehbestands sind bereits verendet, die Brunnen ausgetrocknet, überall liegen Tierkadaver herum.“ Die SOS-Kinderdörfer weltweit schätzen, dass seit November rund 563.000 Menschen auf der Flucht vor dem Hungertod sind. In der Hoffnung auf Lebensmittel und Wasser suchen die meisten von ihnen Zuflucht in den Städten.

In Mogadischu kommen pro Monat rund 72.000 Neuankömmlinge an. In Baidoa, einer Ortschaft etwa 250 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt, waren es seit November 127.000.

Die Lage in den überfüllten Camps sei furchtbar, sagt Ahmed Mohamed. „Die Menschen leben in improvisierten Zelten mit Dächern und Wänden aus Pappe, Plastikplanen und Decken, über die sie Wäscheleinen gespannt haben, damit der Wind sie nicht wegblasen kann“, so Mohamed weiter, „die hygienischen Zustände sind katastrophal! Es mangelt an sanitären Einrichtungen und vor allem an sauberem Wasser.“

„Um nicht zu verdursten, trinken sie verunreinigtes Wasser“, sagt Mohamed. Seit Beginn des Jahres 2017 sind rund 32.000 Cholerafälle in Somalia registriert worden.

Die Hauptsorge der Hilfsorganisation gilt den Kindern: 363.000 Kinder unter fünf Jahren sind akut mangelernährt. „Die Entbehrungen schädigen Kleinkinder körperlich und geistig so stark, dass sie ein Leben lang daran tragen werden“, sagt Mohamed.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Über 6,2 Millionen Menschen in Somalia sind von der aktuellen Dürre betroffen. Wer kann, flieht in die Städte. Doch auch dort ist die Lage katastrophal. Besonders hart trifft es die Kinder. „Die Zeichen stehen auf Apokalypse!“, sagt Ahmed Mohamed, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Somalia. „75 Prozent des Viehbestands sind verendet, die Brunnen ausgetrocknet, überall liegen Tierkadaver herum.“

Erfahren Sie mehr
Gsmoupbvdksuvlfiw6gw

Versklavt, vergewaltigt, verwaist: Tausende jesidische Kinder nach IS-Terror im Nordirak traumatisiert / SOS-Kinderdörfer starten psychosoziales Pilotprojekt in Dohuk

Pressemitteilungen   •   Jun 08, 2017 07:30 CEST

In der nordirakischen Stadt Dohuk leben Tausende jesidische Kinder, denen die Flucht vor der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gelang. Die SOS-Kinderdörfer weltweit haben im Flüchtlingscamp Khanke in Dohuk ein einzigartiges psychosoziales Pilotprojekt für jesidische Kinder aufgebaut, das auch vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt wird.

Pj7e07hulodd2agpztfl

Kicken für die Kinder: Fußballstar Claudio Pizarro engagiert sich für die SOS-Kinderdörfer in Peru

Pressemitteilungen   •   Mai 31, 2017 15:36 CEST

​Lima/München –Fußballstar Claudio Pizarro setzt sich für Kinder in Peru ein, die von Armut, Gewalt und Kriminalität bedroht sind. Bei einer Reise in seine Heimatstadt Lima besuchte der Angreifer von Werder Bremen gemeinsam mit seiner Frau Karla ein Projekt der SOS-Kinderdörfer, das er mit rund 114.000 Euro unterstützt.

Media no image

Ukraine-Krise: 200.000 Kinder schwer traumatisiert

Pressemitteilungen   •   Mai 17, 2017 08:00 CEST

Lugansk/München – Immer mehr Kinder geraten im anhaltenden Konflikt im Osten der Ukraine nicht nur körperlich, sondern auch seelisch in Not. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weltweit benötigen inzwischen 200.000 Kinder in der Ostukraine dringend psychologische Betreuung.

"Der Konflikt fordert nicht nur Tote, sondern zerstört auch Kinderseelen", sagt Andriy Chuprikow, Leiter der SOS-Kinderdörfer in der Ukraine.„Hunderttausende mussten ihr Zuhause verlassen, um vor den andauernden Kämpfen zu fliehen, ihre Häuser sind zerstört, viele von ihnen haben Eltern oder Geschwister verloren.“

„Das führt dazu, dass viele Kinder schwer traumatisiert sind“, sagt Chuprikow. Typische Symptome dafür seien Reizbarkeit, Wutausbrüche, Bettnässen, Alpträume und Panikattacken. Dies führe zu Beeinträchtigungen selbst im Erwachsenenalter. „Kriegserlebnisse schädigen nicht nur die Psyche des einzelnen Kindes, sondern zerstören die Gesellschaft als Ganzes auf Generationen hinweg“, warnt Chuprikow. Psychosoziale Betreuung der Kriegskinder ist ein Schwerpunkt der SOS-Kinderdörfer in der Ukraine.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

​Lugansk/München – Immer mehr Kinder geraten im anhaltenden Konflikt im Osten der Ukraine nicht nur körperlich, sondern auch seelisch in Not. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weltweit benötigen inzwischen 200.000 Kinder in der Ostukraine dringend psychologische Betreuung.

Erfahren Sie mehr
Trowt2jgki2myj4ucbmr

​​SOS-Dokumentarfilmpreis für polnisches Dokudrama „Kommunion (Komunia)“ : Filmemacherin Anna Zamecka gewinnt Auszeichnung beim DOK.fest München

Pressemitteilungen   •   Mai 13, 2017 18:00 CEST

München - Der polnische Film "Kommunion" ist mit dem SOS-Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet worden. Der Regisseurin Anna Zamecka gelang ein großartiger Film über ein 14-jähriges Mädchen, dessen Familie auseinanderzubrechen droht“, befand die Jury. Der Preis wurde im Rahmen des 32. Internationalen Dokumentarfilmfestival München (DOK.fest) am 13. Mai verliehen.

Ei4h8ge3zwdyfwn6euyr

Kreative Designer gesucht: CEWE-PRINT.de startet zweiten Kreativwettbewerb zugunsten der SOS-Kinderdörfer weltweit

Pressemitteilungen   •   Mai 03, 2017 15:32 CEST

München/Oldenburg – Postkartenentwürfe für Weihnachten, zum Geburtstag oder eine Dankeskarte - die SOS-Kinderdörfer suchen, in Kooperation mit CEWE-Print.de, die besten Entwürfe von Profigraphikern und jungen Designtalenten aus ganz Deutschland: beim Charity Creative Award 2017.

E6pavsnupb5xtad9lqgt

​​​Nepal: Noch immer leben Hunderttausende Kinder in Trümmern / Zwei Jahre nach dem Erdbeben fürchten SOS-Kinderdörfer um die Sicherheit der Kinder

Pressemitteilungen   •   Apr 24, 2017 09:52 CEST

Kathmandu/München - Nach dem großen Erdbeben in Nepal vor zwei Jahren leben viele der Betroffenen noch immer in extremer Armut. Vor allem außerhalb der Zentren hausen weiterhin Hunderttausende Kinder und Erwachsene in Zelten, unter Plastikplanen oder aus Trümmern zusammengebastelten Behausungen.

Nqqbfkpgovq4hkif1dzb
Kk5hmfj6oewo5s2shakw

​Dieter Nuhr startet Spendenaktion für arme Kinder in Bolivien

Pressemitteilungen   •   Mär 30, 2017 13:12 CEST

Dieter Nuhr hat in Düsseldorf eine Online-Spendenaktion für arme Kinder in Bolivien gestartet. Nuhr ist seit Jahren Botschafter der SOS-Kinderdörfer weltweit und hatte sich im vergangenen Jahr die Hilfsprojekte der Organisation vor Ort selbst angesehen. „Es ist wichtig, dass wir dauerhaft Hilfe zur Selbsthilfe leisten“, sagte Nuhr.

  • Pressekontakt
  • Pressesprecher
  • Anfragen von Printmedien und Hörfunk
  • louay.yassin@sos-kd.org
  • 089 17914 259

Über SOS-Kinderdörfer weltweit

SOS - Kinderdörfer und viel mehr

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Adresse

  • SOS-Kinderdörfer weltweit
  • Ridlerstr. 55
  • 80339 München
  • Deutschland