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​SOS-Kinderdörfer vergeben Dokumentarfilmpreis / Call for Entries zum 32. DOK.fest München 2017

Pressemitteilungen   •   Nov 24, 2016 15:43 CET

Die SOS-Kinderdörfer weltweit verleihen beim 32. DOK.fest in München im kommenden Jahr (2017) wieder den SOS-Dokumentarfilmpreis. Mit dem Preis werden Filme prämiert, die kindliche Lebenswelten auf herausragende Weise in den Fokus nehmen. Ziel ist es, den Blick von Filmemachern stärker auf das kulturelle Umfeld von Kinder zu lenken. Der SOS-Dokumentarfilmpreis ist mit 3000 Euro dotiert.

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​Kabarettist Dieter Nuhr präsentiert beim RTL-Spendenmarathon Hilfsprojekt der SOS-Kinderdörfer

Pressemitteilungen   •   Nov 22, 2016 07:43 CET

In den Elendsvierteln der bolivianischen Großstadt El Alto fehlt es am Nötigsten: 70 Prozent der Menschen sind sehr arm und müssen in Wellblechhütten ohne Strom und fließendes Wasser leben. „Das sind Zustände, die untragbar sind“, sagt der Kabarettist und SOS-Botschafter Dieter Nuhr, der gemeinsam mit einem Team des RTL-Spendenmarathons El Alto besucht hat.

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​Online-Spendenwettbewerb: SOS-Kinderdörfer und Resolution Media suchen „SOS Affiliate des Jahres 2016“

Pressemitteilungen   •   Nov 09, 2016 13:53 CET

München – Online-Power für den guten Zweck: Der Online-Spendenwettbewerb um den SOS-Affiliate des Jahres, ist wieder gestartet.

An dem beliebten Wettbewerb, der bereits zum achten Mal stattfindet, können sowohl private als auch professionelle Vermarkter, Webseiten- oder Internetportal-Betreiber teilnehmen. Die Unternehmen sind dazu aufgerufen, vom 1. November bis zum 31. Dezember 2016 ihre Werbeflächen zugunsten der Spendenaktion freiwillig zur Verfügung zu stellen. Gewinner ist, wer über die auf der eigenen Webseite oder in E-Mails und Newsletter eingebettete Werbemittel die meisten Patenschaften und Spenden generiert. Das Geld kommt in diesem Jahr Kindern und Familien sowohl aus dem syrischen Kriegsgebiet rund um Aleppo und Damaskus und anderen Ländern zugute. Der Spendenwettbewerb wird von den SOS-Kinderdörfern weltweit in Zusammenarbeit mit der Resolution Media GmbH, der Spezialagentur der Omnicom Media Group für digitales Marketing, ausgetragen.

„Die Teilnehmer am Spendenwettbewerb um den ‚SOS Affiliate des Jahres‘ beweisen mit ihrem enormen Einsatz, wie sehr es ihnen am Herzen liegt, notleidenden Menschen zu helfen – das beeindruckt mich von Jahr zu Jahr zutiefst. Sie leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für den Schutz und die Unterstützung von Familien und Kindern in Krisengebieten“, sagt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit. „Durch die über das Partnerprogramm generierten Spenden und Patenschaften können wir Kindern und Familien in Not helfen und ihnen neue Hoffnung auf ein besseres Leben geben.“

Bereits zum dritten Mal in Folge ging die Auszeichnung im Jahr 2015 an die Arena Direkt GmbH. Der E-Mail-Marketing-Spezialist aus Nürnberg verteidigte seinen ersten Platz auf dem Siegertreppchen auch dieses Jahr wieder gegen eine wachsende Anzahl von Teilnehmern. Wer dieses Mal den erfolgreichen Online-Spendenwettbewerb für sich entscheidet, wird im Januar im Rahmen einer Siegerehrung bekannt gegeben. Der Gewinner wird auf der Webseite www.netz-der-herzen.de ausführlich porträtiert. Das „Netz der Herzen“ ist das soziale Affiliate-Programm der SOS-Kinderdörfer weltweit – in Kooperation mit der Agentur Annalect Group Germany und dem Affiliate-Netzwerk TradeDoubler.

„Es ist wunderbar, zu sehen, mit wie viel Einsatz und Hingabe die Teilnehmer sich beim Online-Spendenwettbewerb engagieren. Das Projekt ist für uns eine absolute Herzensangelegenheit“, erklärt Robert Kurowski, Performance Marketing Manager bei der Resolution Media GmbH. „Das Schicksal der Menschen aus Ländern wie Syrien geht uns und vielen Menschen in Deutschland sehr nahe. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir ihnen durch die generierten Spenden den Familien und Kindern helfen können.“

An der Aktion teilnehmen können alle bisherigen Partner des „Netz der Herzen“, sowie alle Webseitenbetreiber und Vermarkter, die sich während des Aktionszeitraumes auf der Webseite www.netz-der-herzen.de anmelden. Der Gewinner der Aktion wird anhand der am meisten vermittelten Spenden und Patenschaften von TradeDoubler bestimmt.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Online-Power für den guten Zweck: Der Online-Spendenwettbewerb um den SOS-Affiliate des Jahres, ist wieder gestartet. An dem Wettbewerb, der bereits zum achten Mal stattfindet, können sowohl private als auch professionelle Vermarkter, Webseiten- oder Internetportal-Betreiber teilnehmen. Die Unternehmen sind dazu aufgerufen, bis zum 31. Dezember 2016 ihre Werbeflächen zur Verfügung zu stellen.

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Nach zwei Evakuierungen unter Lebensgefahr kehrt in Juba wieder Normalität ein: SOS-Kinder im Südsudan sind in Sicherheit und können zur Schule gehen

Pressemitteilungen   •   Nov 08, 2016 06:45 CET

Juba, 08.11.16 – Der Bürgerkrieg im Südsudan dauert an. Immer wieder gibt es blutige Ausschreitungen in dem ostafrikanischen Land, die im Juli auch die Evakuierung des SOS-Kinderdorfes in Juba notwendig gemacht hatten. Trotz der schwierigen Umstände befinden sich die 100 Kinder sowie SOS-Mitarbeiter, die unter Lebensgefahr aus dem Kinderdorf hatten fliehen müssen, jetzt in Sicherheit: "Vier Monate nach der Evakuierung ist nun endlich ein bisschen Normalität eingekehrt“, erklärt der Projekt-Koordinator der SOS-Kinderdörfer im Südsudan, Alberto Fait: "Wir haben zwei Häuser in einem sicheren Stadtteil Jubas gemietet. Dort ist die Lage momentan ruhig und die Familien und Kinder sind glücklich und entspannt. Es gibt im Vergleich zum Kinderdorf zwar wesentlich weniger Platz, aber dafür sind wir jetzt in Sicherheit!“

Die Kinder und SOS-Familien wurden mit Kleidern, Medizin und weiteren lebenswichtigen Dingen ausgestattet und können wieder zur Schule gehen. Außerdem erhielten alle Kinder und Mitarbeiter psychologische Betreuung und wurden gegen Cholera geimpft. Eine Rückkehr ins SOS-Kinderdorf ist laut Fait nicht möglich: "Es ist schrecklich und sehr entmutigend, dass das Dorf geplündert und zerstört wurde. Leider können wir nicht dorthin zurück, denn die Sicherheitslage vor Ort lässt das nicht zu.“

Deshalb sucht SOS nach einem anderen Standort, um ein neues SOS-Kinderdorf zu errichten. Dazu könnte laut Fait auch Baumaterial des ehemaligen Dorfes verwendet werden, das erst Anfang 2015 eröffnet worden war. Seit September wird zudem im Rahmen der SOS-Nothilfe Trinkwasser an Familien in Juba verteilt und die Errichtung einer Kindertagesstätte ist geplant.

Die diesjährige Evakuierung war nicht die erste im Südsudan: Bereits im März 2014 hatten rund 140 Kinder und 30 Mitarbeiter aus dem SOS-Kinderdorf in Malakal fliehen müssen. Sie waren daraufhin in einer temporären Unterkunft in Jebel untergekommen und danach ins SOS-Kinderdorf in Juba gezogen, welches nun abermals angegriffen und zerstört wurde.

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Der Bürgerkrieg im Südsudan dauert an. Immer wieder gibt es blutige Ausschreitungen in dem ostafrikanischen Land, die im Juli auch die Evakuierung des SOS-Kinderdorfes in Juba notwendig gemacht hatten. Trotz der schwierigen Umstände befinden sich die 100 Kinder sowie SOS-Mitarbeiter, die unter Lebensgefahr aus dem Kinderdorf hatten fliehen müssen, jetzt in Sicherheit.

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Jeder 2. Jugendliche weltweit arbeitslos oder arm trotz Arbeit: SOS-Kinderdörfer fordern Beschäftigungspakt

Pressemitteilungen   •   Nov 04, 2016 07:00 CET

Die Arbeitslosigkeit von jungen Menschen weltweit erreicht Ende 2016 einen negativen Höhepunkt von 71 Millionen. Weitere 156 Millionen leben trotz Beschäftigung in extremer oder moderater Armut. „Das bedeutet, dass jeder zweite Jugendliche auf der Welt mit maximal zwei bis drei US-Dollar am Tag auskommen muss“, erklärt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit.

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"Spanischer Nobelpreis" für die SOS-Kinderdörfer / Hilfsorganisation wird mit "Prinzessin von Asturien"-Preis in der Sparte Völkerverständigung ausgezeichnet

Pressemitteilungen   •   Okt 24, 2016 13:21 CEST

Die SOS-Kinderdörfer haben den "Prinzessin von Asturien"-Preis in der Sparte Völkerverständigung erhalten. SOS-Präsident Siddhartha Kaul nahm die angesehene Auszeichnung, die als "spanischer Nobelpreis" gilt, vom spanischen Königspaar Letizia und Felipe entgegen.

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​Nach Schäden durch Hurrikan Matthew: SOS-Schule in Les Cayes wiedereröffnet

Pressemitteilungen   •   Okt 19, 2016 05:01 CEST

Les Cayes/München – Nachdem Hurrikan Matthew Haiti verwüstet hat und auch die Schule der SOS-Kinderdörfer in Les Cayes im Südwesten des Landes schwer beschädigt wurde, können einige Klassenräume nun wieder genutzt werden: "Die insgesamt 390 Schüler müssen in zwei Schichten unterrichtet werden, weil noch nicht alle Räume wieder nutzbar sind. Aber am wichtigsten ist, dass die Kinder wieder zur Schule gehen können“, sagte Charles Myrtil, Nothilfe-Koordinator der SOS-Kinderdörfer in Haiti.

Die meisten öffentlichen Schulen des Landes sind nach den Schäden durch den Wirbelsturm, der etwa 550 Menschen das Leben gekostet hatte, noch immer geschlossen. "Es ist wichtig, den Kindern nach der Katastrophe die Normalität des Unterrichts wiederzugeben", sagte Myrtil. "Die Kinder erhalten zudem psychologische Unterstützung."

Nach dem verheerenden Hurrikan sind mindestens 1,4 Millionen Menschen in Haiti dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Vor allem sauberes Trinkwasser werde benötigt, um die Ausbreitung von Cholera zu verhindern, teilte Myrtil mit. Mindestens sieben Menschen seien bereits gestorben und über 100 Verdachtsfälle wurden gemeldet. 

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Nachdem Hurrikan Matthew Haiti verwüstet hat und auch die Schule der SOS-Kinderdörfer in Les Cayes im Südwesten des Landes schwer beschädigt wurde, können einige Klassenräume nun wieder genutzt werden: „Die insgesamt 390 Schüler müssen in zwei Schichten unterrichtet werden, weil noch nicht alle Räume wieder nutzbar sind."

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"Kein Kind wird geboren, um alleine aufzuwachsen" / Papst Franziskus besucht Kinderdorf in Rom und zeigt sich begeistert von SOS-Konzept

Pressemitteilungen   •   Okt 18, 2016 14:10 CEST

Papst Franziskus hat überraschend das SOS-Kinderdorf in Rom besucht. "Wir waren überglücklich" erzählte Pier Carlo Visconti, Leiter des SOS-Kinderdorfes in Rom.

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Tag der Armut / SOS-Kinderdörfer: "Nur Bildung durchbricht langfristig den Teufelskreis der Armut"

Pressemitteilungen   •   Okt 17, 2016 04:35 CEST

Am 17. Oktober ist der "Internationale Tag für die Beseitigung der Armut". Ein Interview mit Louay Yassin, dem Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit, die in 134 Ländern der Welt vertreten sind, darunter auch in vielen der ärmsten.

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"Wenn Mädchen die Chance auf Bildung bekommen, machen sie mit aller Energie etwas Gutes daraus" / Interview mit der SOS-Vorständin Ulla Sensburg zum Weltmädchentag am 11. Oktober

Pressemitteilungen   •   Okt 11, 2016 04:53 CEST

München - Diskriminierung, Benachteiligung und Gewalt sind Erfahrungen, die Millionen Mädchen in vielen Ländern der Erde täglich machen müssen. Der 11. Oktober wurde deshalb von den Vereinten Nationen zum internationalen Mädchentag erklärt, um auf die Rechte von Mädchen aufmerksam zu machen. Ein Interview zum Weltmädchentag mit Ulla Sensburg, Vorständin der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Der internationale Mädchentag möchte auf die weltweit vorhandene Benachteiligung von Mädchen hinweisen. Wovon sprechen wir hier ganz konkret?

Ulla Sensburg: Wir sprechen hier zum Beispiel über Kindersterblichkeit, die bei Mädchen im Alter bis zu fünf Jahren wesentlich höher ist als bei Jungen, weil Jungen oft besser versorgt werden. Oder über Kinderehen: Mädchen werden sehr oft noch vor ihrem 15. Lebensjahr verheiratet. Und dann sprechen wir über das Thema Bildungsgerechtigkeit: Mädchen haben in vielen Ländern einen wesentlich schwereren Zugang zu Bildung. Das sieht man vor allem daran, dass weltweit zwei Drittel der Analphabeten Frauen sind.

Welche Länder und Regionen sind denn in dieser Hinsicht besonders negative Beispiele?
Sensburg: Das sind Länder mit ausgeprägten patriarchalischen Strukturen, in denen mehr Jungen in die Schule geschickt werden und wo Jungs eher eine Chance auf ein eigenbestimmtes Leben erhalten, als Mädchen. Allerdings stelle ich immer wieder fest: Wenn Mädchen tatsächlich die Chance auf Bildung bekommen, machen sie mit aller Energie, die sie hineinstecken können, wirklich etwas Gutes daraus. Ich denke, diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen - weder in Deutschland noch in anderen Ländern.

Apropos Deutschland – ist bei uns in dieser Hinsicht alles im grünen Bereich?
Sensburg: Ich denke, in Deutschland sind wir nicht ganz im grünen Bereich, aber ich glaube, wir sind schon sehr weit. Aber das ist kein Grund, sich auszuruhen: Wachsende Kinderarmut ist zum Beispiel zurzeit ein Grund, weiter auf dieses Thema zu schauen. Wenn Mädchen in den Beruf einsteigen, aber ihre Gehälter in vergleichbaren Jobs nach wie vor niedriger sind, haben wir noch Nachholbedarf.

Wie sehen Sie ganz grundsätzlich die Entwicklung? Gibt es auch Verbesserungen für die Situation der Mädchen?

Sensburg: Ich denke, in weiten Teilen der Welt verbessert sich die Situation. Die Themen Kindersterblichkeit oder Kinderehen sind mittlerweile von den Regierungen aufgegriffen. Auch im Bereich der Bildung bessert sich die Situation für Mädchen - allerdings langsam. So sagt die globale Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen, dass eine chancengleiche, hochwertige und inklusive Bildung bis 2030 sicherzustellen ist. Dieses Ziel unterstützen wir natürlich auch bei den SOS-Kinderdörfern und tun alles dafür, dass dieses Ziel erreicht werden kann.

Das Interview mit Ulla Sensburg zum Anhören finden Sie hier:

www.sos-kinderdoerfer.de/aktuelles/news/Interview-Weltmaedchentag-am-11-Oktober

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Diskriminierung, Benachteiligung und Gewalt sind Erfahrungen, die viele Mädchen in vielen Ländern der Erde täglich machen müssen. Der 11. Oktober wurde deshalb von den Vereinten Nationen zum "Weltmädchentag" erklärt, um auf die Rechte von Mädchen aufmerksam zu machen. Ein Interview zum Weltmädchentag mit Ulla Sensburg, Vorständin der SOS-Kinderdörfer weltweit.

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Adresse

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  • Ridlerstr. 55
  • 80339 München
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