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Jeder zweite Münchner ist Kunde bei der Stadtsparkasse München

Pressemitteilung   •   Feb 27, 2019 13:46 CET

Der Vorstandsvorsitzende Ralf Fleischer (3.v.li.) und seine Vorstandskollegen Stefan Hattenkofer (li,), Marlies Mirbeth (2.v.li.) und Dr. Bernd Hochberger (re.) stellten auf der Bilanzpressekonferenz die Zahlen des Geschäftsjahres 2018 vor.
  • Historisch bestes Provisionsergebnis des Vorjahres erneut erzielt
  • In allen Vertriebs-Segmenten deutliche Volumenzuwächse bzw. Ertragssteigerungen
  • 7.000 neue Girokonten hinzugewonnen
  • Kreditvolumen um 7% auf über 13,9 Mrd. Euro gestiegen / Firmenkredite +11,5 %
  • Betriebsergebnis nach Bewertung steigt auf 117 Mio. Euro
  • Wieder knapp 5.000 Baufinanzierungen in Höhe von insg. 1,7 Mrd. Euro neu vergeben
  • Kooperation mit LH München zur Crowd-Finanzierung von StartUp‘s

München (sskm). Die Stadtsparkasse München setzt ihren Erfolgskurs beständig fort und wächst weiter. Kunden haben im vergangenen Jahr 7.000 zusätzliche Girokonten eröffnet und damit die Marktposition der Stadtsparkasse in der Landeshauptstadt erneut gestärkt. Im Schnitt ist jeder zweite Münchner Kunde bei der Stadtsparkasse, sie ist damit Marktführer in Bezug auf die Hauptbankverbindung von Privat- und Firmenkunden. Im Schnitt hat jedes dritte Münchner Unternehmen eine Geschäftsbeziehung zur Stadtsparkasse, so viele Firmenkunden kann keine andere Bank auf sich vereinen. In nahezu allen Vertriebsbereichen erzielte die Stadtsparkasse große Erfolge. So ist es ihr gelungen, ihr historisch bestes Provisionsergebnis vom Vorjahr in Höhe von 124 Mio. Euro zu erzielen. Damit hat die Stadtsparkasse den weiteren Rückgang im Zinsergebnis teilweise kompensiert. Das seit der Finanzkrise im Jahr 2008 ausgelöste historisch niedrige Zinsniveau belastet die Münchner Sparkasse wie alle anderen Banken beim Zinsüberschuss auch weiterhin. Für Negativzinsen und zusätzliche Zinssicherungsmaßnahmen musste sie im Jahr 2018 knapp 13 Mio. Euro aufbringen.

„Wir sind sehr erfreut, dass unsere Bemühungen, die Geschäfte mit unseren Kunden zu intensivieren und gleichzeitig in nennenswerter Zahl zusätzliche Girokonten hinzuzugewinnen, von Erfolg gekrönt sind. Auch die neue Vertriebsstruktur, die wir im vergangenen Jahr eingeführt haben, kommt bei unseren Kunden sehr gut an. Der Ausbau unserer großen BeratungsCenter von sieben auf 18 Einheiten und damit der flächendeckende Einsatz im ganzen Stadtgebiet waren absolut folgerichtig. Dort können wir jedweden Finanzbedarf unserer Kunden vor Ort erfüllen“, bekräftigt Ralf Fleischer die Entscheidung zur Neuausrichtung des Vertriebsnetzes. Mit insgesamt 58 Standorten bietet die Stadtsparkasse München unverändert das mit Abstand dichteste Bankfilialnetz in München. Hinzu kommen 211 Geldautomaten, verteilt im ganzen Stadtgebiet auf 131 Standorte. Auch die Online-Kanäle der Stadtsparkasse München werden von Ihren Kunden immer häufiger genutzt: So hat sich die Zahl der Kunden, die auch OnlineBanking nutzen von 300.000 im vergangenen Jahr auf 323.000 Kunden erhöht. Die von Stiftung Warentest prämierte S-App wird inzwischen von 100.000 Kunden der Stadtsparkasse München eingesetzt (2017: 84.000 Kunden). Die gestiegene Zahl der OnlineBanking-Nutzer führt dazu, dass die OnlineBanking-Zugriffe im vergangenen Jahr um 17 Mio. auf 78 Mio. Stück gestiegen sind. Die Zahl der durchschnittlichen Kunden-Logins pro Monat stieg somit von 19 auf 23 Zugriffe - das heißt im Schnitt sieht jeder OnlineBanking-Kunde mindestens einmal pro Werktag auf seine Konten oder gibt einen Auftrag für eine Überweisung.

Dank dieser ungebrochenen Wachstumsentwicklung weist Bayerns größte Sparkasse (durchschnittliche Bilanzsumme 2018: 18,2 Mrd. Euro) für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 134 Mio. Euro aus (2017: 143 Mio. €). Nach Abzug des saldierten Bewertungsergebnisses von Zu- und Abschreibungen inklusive Vorsorgeaufwendungen in Höhe von -17 Mio. Euro liegt das Betriebsergebnis nach Bewertung für 2018 bei 117 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung von gewinnabhängigen Steuern sowie neutralen Aufwands wird die Stadtsparkasse München für 2018 ein Jahresergebnis von 37 Mio. Euro ausweisen.

Durch ein konsequentes Kostenmanagement hat die Stadtsparkasse München ihren Verwaltungsaufwand im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 260 Mio. Euro verringert (2017: 261 Mio. €) und so alljährliche Tarifsteigerungen beim Personalaufwand aufgefangen. Sie erzielt für 2018 eine Cost-Income-Ratio von 65,9 Prozent.

Das Kreditvolumen im vergangenen Jahr nahm - wie bereits im Vorjahr - um 7 Prozent bzw. diesmal 880 Mio. Euro auf nun 13,9 Mrd. Euro zu. Während dabei der Bestand an Krediten für Privatkunden bei 5,2 Mrd. Euro nahezu konstant blieb, legten die Ausleihungen an Unternehmen um 11,5 Prozent bzw. 850 Mio. Euro auf 8,2 Mrd. Euro zu. Knapp 5.000 Baufinanzierungen sagte die Stadtsparkasse im vergangenen Jahr mit einem Gesamtvolumen von diesmal 1,7 Mrd. Euro zu.

Auch die Einlagen aller Kunden stiegen um 5,7 Prozent auf 15,7 Mrd. Euro (2017: 14,8 Mrd. Euro), allein der Anteil von Privatkunden-Einlagen nahm um weitere 650 Mio. Euro auf 13,1 Mrd. Euro zu. Privatkunden hielten zum Jahresende 68 Prozent ihrer Einlagen in täglich kündbaren Sichteinlagen.

Im vergangenen Jahr führten die Berater der Stadtsparkasse München mit ihren Kunden insgesamt 261.000 ausführliche S‑Finanzkonzeptgespräche. Da auf Einlagen derzeit keine nennenswerten Zinserträge zu erzielen sind, hat die Stadtsparkasse München im vergangenen Jahr für ihre Kunden exklusiv einen Misch-Fonds SSKM Invest von der LBBW Asset Management auflegen lassen. Dieser bietet insbesondere für sicherheitsorientierte Kunden die Möglichkeit, in die Welt der Wertpapiere bei überschaubarem Risiko einzusteigen, sofern die Anlageform zum persönlichen Risikoprofil passt.

Die Kunden hatten zum 31.12.2018 bei der Stadtsparkasse München einen Gesamt-Depotwert von 4,9 Mrd. Euro. Einlagen und Kunden-Wertpapierdepots zum Stichtag 31.12.2018 zusammengerechnet ergibt sich ein Kunden-Vermögen in Höhe von 20,6 Mrd. Euro.

Neu ist auch die Kooperation der Stadtsparkasse München mit der Landeshauptstadt München, um Start-Up’s mit einer Crowd-Finanzierung den Start in die berufliche Selbstständigkeit zu ermöglichen. Die Landeshauptstadt übernimmt anteilige Kosten bis zu max. 3.000 Euro für die Durchführung der Online-Crowd-Kampagne. Die weitere Finanzierung des Unternehmenswachstums übernimmt danach die Stadtsparkasse München und wertet die erfolgreich vorgeschaltete Crowd-Kampagne als Beleg dafür, dass der Markt an das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmensgründers glaubt.

Seiner gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen kommt die Stadtsparkasse München mit Spenden, Sponsorings und den fünf von ihr gegründeten und mit Kapital ausgestatteten Stiftungen nach. Mit abermals 3,4 Mio. Euro hat sie im vergangenen Jahr 264 Projekte gefördert. Hinzu kommen weitere 3,5 Mio. Euro (Stand 31.12.2018) als Spenden-Sammelergebnis über die seit Ende 2016 von der Stadtsparkasse ins Leben gerufene Online-Spendenplattform www.gut‑fuer‑muenchen.de. Die Spenden dieser Plattform kommen zu 100 Prozent den Förderprojekten zugute, da die Kosten für das Portal von der Stadtsparkasse München getragen werden.

Um Ihrer Rolle als verantwortlicher Vermieter ihrer 1.800 Wohnungen im Stadtgebiet nachzukommen, hat sich die Stadtsparkasse München den Regelungen der neuen städtischen Mietpreisbremse der Landeshauptstadt München und ihrer Wohnungsbaugesellschaften angeschlossen. So reduzieren sich mit dieser selbst auferlegten Mietpreisbremse die mögliche Mietpreissteigerungen statt von maximal 15 Prozent innerhalb von drei Jahren auf 10 Prozent für einen Zeitraum von fünf Jahren.

Die Stadtsparkasse München

Fast jeder zweite Münchner vertraut in Geldfragen auf die Stadtsparkasse München, die seit 1824 besteht. Der Marktführer unter den Münchner Banken im Privatkundenbereich, bezogen auf Hauptbankverbindungen, bietet mit 58 Standorten das dichteste Filialnetz aller Kreditinstitute im Stadtgebiet. Mit ihren Partnern aus der Sparkassen-Finanzgruppe, dem größten Finanzverbund Deutschlands, stellt sie das gesamte Spektrum von Finanzdienstleistungen, Anlagemöglichkeiten und Finanzierungsformen bereit. Auch die S-Apps gehören zu den meistgenutzten Banking-Apps in Deutschland für Smartphone und Tablet.

Mit einer durchschnittlichen Bilanzsumme von 17,3 Milliarden Euro ist die Stadtsparkasse München die größte bayerische und fünftgrößte deutsche Sparkasse. Das Kreditinstitut beschäftigt 2.250 Sparkassen-Mitarbeiter und 245 Auszubildende (Stand 31.12.2017). Als Sparkasse engagiert sie sich in besonderem Maß im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich für den Standort München. betterplace.org und die Stadtsparkasse betreiben außerdem für Münchens Bürger eine Online-Spendenplattform unter www.gut-fuer-muenchen.de.

Herausgeber: Stadtsparkasse München. Die Bank unserer Stadt.

Anstalt des öffentlichen Rechts.

Postanschrift: Sparkassenstraße 2, 80331 München

Amtsgericht München HRA 75459, Umsatzsteuer-ID-Nr. DE 129272664

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