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STRABAG AG, Köln, mit 119 Mio. € EBT und solidem Orderplus gut gestartet

Pressemitteilung   •   Mai 10, 2016 13:58 CEST

BAB 14 Halle Tornau Plötzkau, Gussasphaltarbeiten (Copyright: STRABAG)
  • Ergebnisziele 2015 erreicht
  • 5,8 % EBIT-Marge im Konzern
  • Geschäftsjahr 2016 beginnt mit belebter Nachfrage vielver­sprechend
  • Konzernergebnis 2016 auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr erwartet

Die STRABAG AG, Köln, hat auf der heutigen Bilanzpressekonferenz ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 und einen gelungenen Start ins neue Jahr präsentiert. Angesichts der belebten Nachfrage im ersten Quartal seien die Aussichten für das Gesamtjahr 2016 vielversprechend, so die Vorstandsmitglieder Peter Kern und Marcus Kaller.

Der Auftragseingang der STRABAG-Gruppe sank 2015 um 498 Mio. € auf 3,9 Mrd. €. Dieser Rückgang war allein auf das Segment Beteiligungen Österreich zurückzuführen, wo der unge­wöhnlich hohe Wert des Vorjahres nicht wieder erreicht wurde
und um 24 % zurückging. Im Segment Verkehrswegebau lag der Auftragseingang mit rd. 2,1 Mrd. € leicht über dem Vorjahresniveau. So schlugen allein zwei Ausbaulose der BAB 3 und die Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn am Flughafen Berlin-Schönefeld mit insgesamt rd. 130 Mio. € Auftragssumme zu Buche.

Die Leistung stieg im Jahr 2015 um 4 % auf rd. 4,4 Mrd. €. Dieses Plus war auf das Ausland zurückzuführen, im Inland ging die Kenn­größe trotz der milden Witterungsverhältnisse aufgrund mangelnder Planungs- und Ausschreibungskapazitäten der öffentlichen Hand leicht zurück.

Der Auftragsbestand lag zum Stichtag mit 3,1 Mrd. € insgesamt 10 % unter dem Wert des Vorjahres. Der um 6 % auf 877 Mio. € gestiegene Auftragsbestand im Segment Verkehrswegebau konnte den um 15 % gesunkenen Wert im Segment Beteiligungen Österreich nicht vollständig kompensieren.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war 2015 mit 11.465 nahezu unverändert. Die Auszubildendenzahl wurde auf 639 gesteigert.

Auch das Ergebnis 2015 hat die Erwartungen voll erfüllt: Das EBIT wurde im Berichtsjahr von 49 Mio. € auf 123 Mio. € mehr als ver­doppelt und das EBT von 40 Mio. € auf 119 Mio. € verdreifacht. Besonders erfolgreich verlief das Geschäftsjahr im Segment Verkehrswegebau, in dem das EBT auf 94 Mio. € (Vorjahr 59 Mio. €) gesteigert wurde.

Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 93 Mio. € auf 891 Mio. €, das entsprach einer Eigenkapitalquote im Konzern von rd. 50 % nach 47 % im Jahr zuvor.

Nach HGB schloss die STRABAG AG das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von 80 Mio. € (Vorjahr 41 Mio. €).

Aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 40 Mio. € (Vorjahr 21 Mio. €) soll eine unveränderte Dividende von 1,04 € je Stückaktie (= 4.191.200,00 €) ausgeschüttet werden.

Die Auftragslage der STRABAG AG im ersten Quartal 2016 deutet auf ein vielversprechendes Jahr hin. Nach Aussage Kerns übertraf der Auftragseingang von Januar bis März mit 941 Mio. € den Wert des Vorjahres um rd. 18 %. Der Rückgang der Leistung im ersten Quartal um 8 % auf 531 Mio. € vollzog sich insbesondere im Ausland. Im Inland lag sie nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Zum 31.3.2016 belief sich der Auftragsbestand der STRABAG-Gruppe auf rd. 3,5 Mrd. €, dies sind 6 % weniger als im Jahr zuvor (3,7 Mrd. €). Auch dieser Rückgang war auf das Ausland zurückzuführen, im Inland dagegen stieg der Wert um 17 % auf 1,2 Mrd. €. 

Zum Stichtag 31.3.2016 waren 11.030 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im STRABAG-Konzern beschäftigt, im Vorjahr waren es 10.993. Der Vorstand geht jedoch davon aus, dass mit zunehmendem Ausschrei­bungsvolumen der öffentlichen Hand auch die Beschäftigtenzahl deutlich steigen wird. Für das Gesamtjahr 2016 rechnet das Unter­nehmen mit keiner großen Veränderung des Konzernergebnisses (EBT).

Die Erfolgsgeschichte der STRABAG AG, Köln, begann im Jahr 1923. Heute gehört das Unternehmen zum Konzernverbund der österreichischen STRABAG SE und erwirtschaftet als Marktführerin im deutschen Verkehrswegebau eine Jahresleistung von mehr als 4 Mrd. €. Täglich setzen sich rd. 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbei­ter dafür ein, erstklassige Bauleistungen anzubieten, die weit über den klassischen Straßenbau hinausgehen. Dabei setzt die STRABAG AG auf die Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und bildet in ihren Einheiten die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab: von der digitalen Planung über die Baustoffge­winnung und -produktion, den Bau der Projekte bis hin zur Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste. Weitere Informationen unter www.strabag.de

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