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Das Ende der Display Ads? 6 Gründe, die für Native Advertising sprechen

Blog-Eintrag   •   Mai 25, 2016 15:06 CEST

von Ilja Schrader

Native Advertising ist dabei, die klassischen Display Ads wie Banner-Werbung oder Popup-Fenster zu verdrängen. Sie "tarnt" sich dabei unter den Originalinhalten des Mediums, unterbricht nicht die Nutzererfahrung und wird als weit weniger aufdringlich empfunden als Banner- oder Pop-up-Werbung. Lesen Sie hier sechs weitere Gründe, die ebenfalls für Native Advertising sprechen.

1. AdBlocker umgehen

Es gibt laut "Page Fair" weltweit geschätzte 198 Millionen User, die AdBlocker verwenden. Native Advertising wie etwa Advertorials werden von den AddOns nicht verborgen, da sie nicht als Werbung, sondern als Original-Content betrachtet werden.

2. Native Advertising wird besser wahrgenommen

Eine von "Sharethrough" und "IPG Media Lab" in Auftrag gegebene Studie ergab, dass Native Ads von 53 Prozent der Befragten mehr wahrgenommen wurden als Banner-Werbung. Mehr als die Hälfte der befragten Internetnutzer gab außerdem an, dass sie bei Native Advertising eher dazu bereit gewesen seien, das beworbene Produkt zu kaufen.

3. Höhere Sharing-Bereitschaft

32 Prozent der Befragten sagten, dass sie eine in den Originalinhalt eingebundene Werbung eher mit Freunden und der Familie teilen würden. Display Ads werden dagegen so gut wie nie geteilt.

4. Native Ads klicken

Die Click Through Rate (CTR) bei Banner-Werbung liegt nur noch bei etwa 0,2 Prozent, dagegen liegt die CTR bei den Native Ads bei sagenhaften 25 Prozent. Anders ausgedrückt: Während bei Bannern von 100 Nutzern kaum einer klickt, generiert Native Advertising im Schnitt 25 Klicks.

5. Kosten sprechen für Native Advertising

Unternehmen bemessen den Erfolg von Werbekampagnen am eCPM (effective Cost-per-Thousand-Impressions). Diese Kennzahl steht für die Kosten für 1.000 Seitenaufrufe. Dieser liegt laut einer Studie von "Yahoo" für Native Ads in den USA bei etwa 4 US-Dollar und damit weit vor allen anderen Werbeformaten im Netz.

6. Der Trend ist eindeutig

Im Jahr 2018 werden die Ausgaben für Native Ads nach Einschätzung von Experten bei etwa 8,8 Milliarden US-Dollar liegen. Das ist fast doppelt so viel, wie 2015 für diese Werbeform ausgegeben wurde.

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