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Alle Interessen unter einem Hut

Pressemitteilung   •   Sep 10, 2014 15:32 CEST

Bürger, Politik und Takeda planen gemeinsam die Nutzung des Takeda-Standortes Willinghusen

Bei einer Informationsveranstaltung in Barsbüttel binden Gemeindeverwaltung, politische Entscheidungsträger und Takeda die Bürger der Gemeinde in die Planung für die zukünftige Nutzung der Forschungsstätte ein. Nach einer gemeinsamen Begehung des Areals wurden Planungsoptionen im großen Besprechungssaal des Takeda-Hauptgebäudes diskutiert.

2012 übernahm der japanische Arzneimittelhersteller Takeda das Pharmaunternehmen Nycomed und schloss in der Folge die Forschungsstätte in Willinghusen. Seitdem wird ein geeigneter Käufer für das Gelände gesucht. „In die Planung haben wir viel Zeit investiert, um der Gemeinde mehrere geeignete Nutzungsmöglichkeiten vorstellen zu können. Denn wir möchten einen breiten Konsens erreichen – einerseits die Interessen von den Anwohnern und der Gemeinde berücksichtigen, andererseits liegt uns daran, die hochmodernen Gebäude einer sinnvollen Nutzung zuzuführen“, so Dr. Jörg Kemkowski, Leiter des Takeda Standortes in Willinghusen. „Wir freuen uns, dass Politik und Anwohner der Neuausrichtung in der Nutzung der Fläche positiv gegenüberstehen und uns den Weg für die heutige Veranstaltung geebnet haben“, erklärte Kemkowski kurz vor der Begehung des Takeda-Areals, zu der alle Beteiligten eingeladen waren.

Bereits am 8. Juli 2014 wurde das Projekt zum Thema einer gemeinsamen Sitzung des Planungsausschusses und Ortsbeirates Willinghusen, in der der städtebauliche Vertrag, der die Kostenübernahme beinhaltet, beraten und in einer Gemeindevertretersitzung am 10. Juli beschlossen wurde. Mit diesem Beschluss begann das Stadtplanungsbüro Evers & Küssner im Auftrag von Takeda die Entwicklung verschiedener Bebauungsvarianten.

Mehrere Möglichkeiten

„Bei der Neuausrichtung der Nutzung einer Fläche dieser Größe ist es besonders wichtig, die Anwohner so gut es geht einzubinden. Mit der Begehung haben wir einen ersten entscheidenden Schritt in die richtige Richtung getan, sodass sich alle Beteiligten einen Eindruck davon verschaffen können, was hier so alles möglich ist“, so Thomas Schreitmüller, Bürgermeister von Barsbüttel. Die Begehung regte sowohl Anwohner, als auch Entscheidungsträger zum diskutieren und gemeinsamen Pläne schmieden an.

Nachdem die 4,8 Hektar große Geländefläche besichtigt wurde, versammelten sich alle Beteiligten in der Kantine der ehemaligen Forschungsstätte. Als Diskussionsgrundlage stellte das Stadtplanungsbüro Evers & Küssner konkrete Nutzungsmöglichkeiten vor, in deren Planung mehrere Faktoren berücksichtigt wurden. „Normalerweise muss man den Bürgern als Stadtplaner bereits fertige Konzepte vorstellen. Hier jedoch besteht die seltene Chance, gemeinsam mit den Nachbarn ein konsensfähiges Bebauungs- und Nutzungskonzept zu entwickeln“, freute sich Christian Evers vom Stadtplanungsbüro Evers & Küssner. Zum einen soll eine zu hohe Lärmbelastung durch Gewerbe ausgeschlossen werden, zum anderen sind innovative Firmen im Gespräch, die vorhandene Einrichtungen nutzen können und von der Infrastruktur profitieren. Laut des von Takeda beauftragten Beraters Thomas Niemann, Geschäftsführer von Niemann Consult in Hamburg, erscheint der Mikrostandort ideal für eine gemischte wohnungswirtschaftliche sowie gewerbliche Nutzung. Möglich ist daher ein Innovationspark, zum Beispiel also ein analytisches Labor, das von der Intrastruktur profitieren würde in Verbindung mit Wohnfläche, in der auch Sozialwohnungen oder die Errichtung einer Anlage für betreutes Wohnen eingeplant werden könnten.

Die einzelnen Planungsalternativen wurden im Anschluss rege von den Anwesenden diskutiert. „Durch die zahlreichen Gemeindestimmen haben wir uns einen guten Überblick über die derzeitigen Wünsche und Vorstellungen der Bürger verschaffen können. An diesen orientiert werden wir unsere Pläne in den nächsten zwei Wochen konkretisieren“, freute sich Evers. Auch für Kemkowski war die Veranstaltung zufriedenstellend: „Es freut mich, dass wir die weiteren Schritte gemeinsam gehen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass wir mit der nächsten Informationsveranstaltung am 29. September möglichst viele Interessen unter einen Hut bekommen“.

Takeda ist ein forschungsgetriebenes globales Unternehmen mit Schwerpunkt im pharmazeutischen Bereich. Als größter Arzneimittelhersteller in Japan und als eines der global führenden Unternehmen seiner Branche engagiert sich Takeda für eine bessere Gesundheitsversorgung der Patienten weltweit durch Innovationen in der Medizin. Seit 2012 steuert Takeda von Berlin aus die Aktivitäten für den deutschen Markt, ergänzt durch weitere administrative Funktionen in Konstanz. Als Teil eines globalen Produktionsnetzwerkes betreibt Takeda in Deutschland Produktionsstätten im brandenburgischen Oranienburg sowie in Singen. Insgesamt sind rund 1.700 Mitarbeiter für Takeda in Deutschland tätig. Zusätzliche Informationen unter www.takeda.de.

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