Skip to main content

Takeda setzt sich für eine bessere Gesundheitsversorgung bei chronischen Lungenerkrankungen ein und unterstützt die Initiative „Sterbegefährtin“ an der Evangelischen Lungenklinik Berlin

Pressemitteilung   •   Aug 28, 2013 13:30 CEST

Berlin, 28. August 2013 – Takeda fördert die Versorgung schwerstkranker Patienten an der Evangelischen Lungenklinik Berlin (ELK) und übergibt eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an Geschäftsführer Bert Zeckster, Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Grohé und die „Sterbegefährtin“ Birgit Odebrecht. Im Hospiz der Klinik leistet die Sterbegefährtin schwerkranken Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen der Lunge und deren Angehörigen Beistand. Die ausgebildete Krankenpflegerin Odebrecht sorgt als Gesprächspartnerin dafür, Sterbende und deren Angehörige emotional aufzufangen und „von Mensch zu Mensch“ zu betreuen.

Solche Initiativen werden selten von den Krankenkassen übernommen. „Spenden wie diese helfen uns, diese sinnvollen Aktivitäten zu finanzieren. Die Sterbegefährtin entlastet zudem auch weitere Stellen im Pflegebetrieb“, so Chefarzt Prof. Dr. med Christian Grohé, Arzt für Innere Medizin, Pneumologie und Kardiologie an der Evangelischen Lungenklinik Berlin.

Takeda liegt die ganzheitliche Betreuung von Patienten mit schweren Krankheiten besonders am Herzen, da begleitende Maßnahmen, die der Lebensqualität und Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen dienen, bislang noch zu wenig in der Gesundheitsversorgung in Deutschland berücksichtigt werden. „Aus unserer Sicht wird die Bedeutung derartiger Initiativen in Zukunft noch weiter steigen. Auch bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sehen wir, dass schwerstkranke Patienten eine adäquate Palliativbetreuung für den letzten Lebensabschnitt brauchen“, sagt Magdalena Kritikos, Leiterin des Geschäftsbereichs Pneumologie bei Takeda.

Tatsächlich wird 2030 nach Herzgefäßerkrankungen und Schlaganfall, COPD die dritthäufigste Todesursache in Deutschland sein und im Schnitt jeden vierten Erwachsenen betreffen. Aktuell leiden 210 Millionen Menschen weltweit an dieser Krankheit, darunter 500.000 Menschen allein in Deutschland.

Takeda engagiert sich kontinuierlich für eine bessere Gesundheitsversorgung von Patienten und entwickelt als forschendes Pharmaunternehmen innovative Medikamente, darunter auch ein Medikament zur Behandlung schwerer, chronischer Lungenerkrankungen. Zur ganzheitlichen
Behandlung gehört jedoch mehr als nur die medizinische Betreuung – diesen Weg geht Takeda zum Beispiel mit seinem Patienten-Betreuungsprogramm DaxMobilTM.

Hinweise an die Redaktion

Über die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

COPD ist die Abkürzung für chronisch obstruktive Lungenerkrankung und stellt einen Überbegriff für chronische Lungenkrankheiten dar, bei denen die Behinderung der Atmung nur teilweise reversibel ist. Die Einschränkung der Atmung ist in der Regel fortschreitend und geht mit anormalen Entzündungsreaktionen der Lunge auf schädliche Partikel oder Gase einher. COPD ist auch mit signifikanten extrapulmonaren Symptomen und Komorbiditäten verbunden. Sowohl die chronische
Bronchitis als auch das Lungenemphysem sind Formen der COPD. Die Hauptsymptome sind Atemnot, chronischer Husten und Sputumproduktion. Durch Schädigungen der Lunge infolge einer zugrunde liegenden chronischen Entzündung wird die Atmung beeinträchtigt. Bei COPD-Patienten kann es auch zu Episoden einer akuten Verschlechterung ihres Zustands kommen, die häufig durch bakterielle oder virale Infektionen bedingt sind. Diese Episoden werden als Exazerbationen
bezeichnet.


Über die Evangelische Lungenklinik Berlin

Die Entwicklung zur Spezialklinik für akute und chronische Erkrankungen der Lunge sowie des Brustkorbes und seiner Organe begann im Jahr 1952. Heute werden mehr als 12.000 Patienten jährlich ambulant und stationär behandelt. Die ELK ist ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie e.V., Berlin und Wittenberg (bis zum 30.06.2009 Verein zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser e.V.), die sechs Krankenhäuser, mehrere Pflegeeinrichtungen, Ambulante Rehabilitationszentren sowie Medizinische Versorgungszentren in Berlin und Sachsen-Anhalt betreibt. Zusätzliche Informationen unter www.pgdiakonie.de.

Takeda ist ein forschungsgetriebenes globales Unternehmen mit Schwerpunkt im pharmazeutischen Bereich. Als größter Arzneimittelhersteller in Japan und als eines der global führenden Unternehmen seiner Branche engagiert sich Takeda für eine bessere Gesundheitsversorgung der Patienten weltweit durch Innovationen in der Medizin. Seit 2012 steuert Takeda von Berlin aus die Aktivitäten für den deutschen Markt, ergänzt durch weitere administrative Funktionen in Konstanz. Als Teil eines globalen Produktionsnetzwerkes betreibt Takeda in Deutschland Produktionsstätten im brandenburgischen Oranienburg sowie in Singen. Insgesamt sind rund 1.700 Mitarbeiter für Takeda in Deutschland tätig. Zusätzliche Informationen unter www.takeda.de.

Angehängte Dateien

PDF-Dokument